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Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen

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Die Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen soll einen möglichst vollständigen Überblick über die Zerstörung von Synagogen in der Zeit des Nationalsozialismus geben. Soweit möglich, ist der Umstand der Zerstörung angegeben.

Beim Zentralrat der Juden in Deutschland schreibt Salomon Korn: „Zu Beginn der Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts gab es auf dem Gebiet des damaligen Deutschen Reiches etwa 2.800 Synagogen und Betstuben. In der Nacht vom 9. November 1938 sowie in den darauf folgenden Tagen und Nächten zerstörten nationalsozialistische Trupps über 1.400 Synagogen und Betstuben. Weitere jüdische Gotteshäuser wurden in den folgenden Jahren „arisiert“, zweckentfremdet oder abgerissen.“[1]

Einige Synagogen blieben nahezu unverändert erhalten. Doch nur wenige der zerstörten Synagogen wurden bislang rekonstruiert.

Liste (unvollständig)

Baden-Württemberg

Zerstörte Synagoge in Lörrach
Brennende Synagoge in Ludwigsburg
Zerstörte Synagoge in Pforzheim

Bayern

Die orthodoxe Synagoge Ohel Jakob in der Münchner Herzog-Rudolf-Straße nach dem Brandanschlag am 9. November 1938

Berlin

Zerstörte Synagoge in der Fasanenstraße in Berlin

Brandenburg

Bremen

Hamburg

Hessen

Die zerstörte Synagoge in Bad Wildungen
Synagoge in Bensheim nach dem Novemberpogrom 1938
Brennende Synagoge am Börneplatz in Frankfurt
Brennende Synagoge in Wiesbaden

Mecklenburg-Vorpommern

Niedersachsen

Nordrhein-Westfalen

Zerstörte Synagoge in Detmold
Brennende Synagoge in Siegen
Synagogenruine in Werl

Rheinland-Pfalz

Fragmente der Vorhallenkolonnade der ehemaligen Hauptsynagoge in Mainz

Saarland

Sachsen

Sachsen-Anhalt

Schleswig-Holstein

Thüringen

Die brennende Synagoge in Eisenach, 10. November 1938

Österreich (1938–1945)

Gebiete des Deutschen Reiches, die heute zu Polen gehören

Die Synagoge in Oppeln während des Brandes in der Pogromnacht 1938

Gebiet des Danziger Freistaats, das heute zu Polen gehört

Die Freie Stadt Danzig wurde im September 1939 an das Deutsche Reich angeschlossen, zu diesem Zeitpunkt bestand keine Synagoge mehr in diesem Staat.

Gebiete des Deutschen Reiches, die heute zu Russland gehören

Siehe auch

Literatur

Weblinks

 Commons: Novemberpogrome 1938 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Zentralrat der Juden in Deutschland, abgerufen am 16. Februar 2016


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Liste der im Deutschen Reich von 1933 bis 1945 zerstörten Synagogen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.