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Liste der Stolpersteine in Berlin-Waidmannslust

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Stolperstein Icon.svg Diese Liste ist Teil des WikiProjekts Stolpersteine in Berlin. Ihr fehlen noch ausführliche Beschreibungen zu den einzelnen Stolpersteinen.

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Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Waidmannslust enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Waidmannslust im Bezirk Reinickendorf, die an das Schicksal der Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Tabelle ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Bild Name Standort Verlegedatum Leben
Stolperstein Gutachstr 14 (Waidm) Else Arian.jpg Arian, ElseElse Arian Gutachstraße 14
52.61083313.321944
März 2010
Stolperstein Gutachstr 14 (Waidm) Siegfried Arian.jpg Arian, SiegfriedSiegfried Arian Gutachstraße 14
52.61083413.321944
März 2010
Stolperstein Nimrodstr 43 (Waidm) Isidor Balschowski.jpg Balschowski, IsidorIsidor Balschowski Nimrodstraße 43
52.60333313.315556
März 2010 Isidor Balschowski wurde am 22. Juni 1886 in Pötschkehmen geboren. In Berlin wohnte er zuletzt in der Nimrodstraße 92, die seit einer Neuordnung der Hausnummern im Jahr 1939 die Nummer 43 ist. Vorher wohnte er in der Blankenfelder Straße 7 in Berlin-Französisch Buchholz. Er plante bereits seine Flucht, als er in der Nacht zum 28. Mai 1942 festgenommen wurde. Seine Festnahme folgte im Rahmen einer „Sonderaktion“ als Reaktion auf den Brandanschlag der Widerstandsgruppe um Herbert Baum auf die Propaganda-Ausstellung Das Sowjet-Paradies. Balschowski wurde direkt nach seiner Verschleppung ins KZ Sachsenhausen dort ermordet.[1]

Einzelnachweise

  1. Berliner Wochenblatt Verlag GmbH (Hrsg.): Jüdische Schicksale im Bezirk. Durch Spenden finanzierte Stolpersteine erinnern an Opfer der NS-Diktatur. In: Berliner Woche. 31. März 2010, S. 9 (online (PDF; 8,2 MB), abgerufen am 21. Januar 2013).

Weblinks


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