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Liste der Stolpersteine in Berlin-Lichtenberg

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Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Lichtenberg enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Lichtenberg im Bezirk Lichtenberg, die an das Schicksal der Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Tabelle ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Bild Person Adresse und Koordinate (Erioll world.svg) Verlegedatum Information
Stolperstein John-Sieg-Str 3 (Liber) Rosalie Aronsohn.jpg Aronsohn, RosalieRosalie Aronsohn John-Sieg-Straße 3 Rosalie Aronsohn, John-Sieg-Straße 352.51194613.480333 2004 Rosalie Aronsohn wurde am 21. Dezember 1880 in Schwersenz als Rosalie Kniebel geboren, am † 2. März 1943 nahm sie sich das Leben. Der Stolperstein liegt vor dem Haus mit der ehemaligen Adresse Tasdorfstraße 71, das Todesdatum auf dem Stolperstein ist falsch.[1]
Stolperstein Josef-Orlopp-Str 50 (Liber) Oskar Debus.jpg Debus, OskarOskar Debus Josef-Orlopp-Straße 50 25. Okt. 2010
Stolperstein John-Sieg-Str 3 (Liber) Martha Kniebel.jpg Kniebel, MarthaMartha Kniebel John-Sieg-Straße 3 Martha Kniebel, John-Sieg-Straße 352.51194513.480332 07. Mai 2004 Martha Kniebel wurde am 26. Oktober 1875 in Schwersenz geboren, sie wurde am 2. April 1942 mit dem XII. Transport nach Trawniki deportiert. Sie starb am 4. April 1942 in Warschau[1]
Stolperstein John-Sieg-Str 3 (Liber) Max Kniebel.jpg Kniebel, MaxMax Kniebel John-Sieg-Straße 3 Max Kniebel, John-Sieg-Straße 352.51194513.480333 07. Mai 2004 Max Kniebel wurde am 5. September 1886 in Schwersenz geboren. Er wurde 28. Oktober 1942 aus seiner Wohnung in der Tasdorfstraße 71 mit dem 68. Alterstransport nach Theresienstadt deportiert[2] und am 1. Oktober 1944 weiter nach Auschwitz verbracht, dort ist er verschollen.[1]
Stolperstein John-Sieg-Str 3 (Liber) Recha Kniebel.jpg Kniebel, RechaRecha Kniebel John-Sieg-Straße 3 Recha Kniebel, John-Sieg-Straße 352.51194513.480334 07. Mai 2004 Recha Kiebel wurde am 5. November 1904 in Posen als Recha Mond geboren. Am 28. Oktober 1942 wurde sie aus ihrer Wohnung in der Tasdorfstraße 71 mit dem 68. Alterstransport nach Theresienstadt deportiert[2], später wurde sie nach Mauthausen verbracht, dort ist sie verschollen.[1]
Stolperstein Hagenstr 12 (Liber) Helene Levy.jpg Levy, HeleneHelene Levy Hagenstraße 12 09. Dez. 2006 Helene Levy wurde am 18. August 1873 in Berlin geboren, am 28. Mai 1943 wurde sie mit dem 90. Alterstranport nach Theresienstadt deportiert,[3] dort starb sie am 21. Juni 1943.[1]
Stolperstein Hagenstr 14a (Liber) Hermann Rindsberg.jpg Rindsberg, HermannHermann Rindsberg Hagenstraße 14a 09. Dez. 2006 Hermann Rindsberg wurde am 17. Mai 1876 in Uehlfeld geboren. Er wurde am 2. April 1942 mit dem XII. Transport nach Trawniki deportiert, er ist im Spital Gerichtsstraße in Warschau verschollen.[1]
Stolperstein Fanningerstr 53 (Liber) Frieda Rosenthal.jpg Rosenthal, FriedaFrieda Rosenthal Fanningerstraße 53 13. Sep. 2008 Frieda Rosenthal wurde am 9. Juni 1891 in Berlin als Frieda Schrinner geboren. Sie war im Widerstand aktiv und wurde am 19. August 1936 verhaftet. Nach ihrer Inhaftierung und Folterung im Gefängnis Moabit nahm sie sich dort am 15. Oktober 1936 das Leben. Der Stolperstein wurde am 1. Oktober 2008 eingeweiht.[4]
Stolperstein.Lichtenberg.Frankfurter Allee 172.Herta Wartenburg.4802.jpg Wartenburg, HertaHerta Wartenburg Frankfurter Allee 172
(Ecke Schulze-Boysen-Straße)
Herta Wartenburg, Frankfurter Allee 17252.51253813.484507 07. Mai 2004 Herta Wartenburg wurde am 11. Juli 1895 in Deutsch Krone als Herta Moses geboren, am 15. August 1942 wurde sie mit dem 18. Osttransport nach Riga deportiert, dort ist sie verschollen.[1]
Stolperstein.Lichtenberg.Frankfurter Allee 172.Max Wartenburg.4807.jpg Wartenburg, MaxMax Wartenburg Frankfurter Allee 172
(Ecke Schulze-Boysen-Straße)
Max Wartenburg, Frankfurter Allee 17252.51253913.484508 07. Mai 2004 Max Wartenburg wurde am 14. August 1896 in Klein Dreidorf (Provinz Posen) geboren, am 15. August 1942 wurde er mit dem 18. Osttransport nach Riga deportiert, dort ist er verschollen.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 Kurzbiografien jüdischer Bürger, die in der Zeit zwischen 1933 und 1945 in den heutigen Bezirksgrenzen Lichtenbergs gelebt haben. (Flash) In: museum-lichtenberg.de. Museum Lichtenberg im Stadthaus, abgerufen am 31. Oktober 2012.
  2. 2,0 2,1 Deportationsliste des 68. Alterstransports – Blatt 3. In: statistik-des-holocaust.de. Abgerufen am 31. Oktober 2012.
  3. Deportationsliste des 90. Alterstransports – Blatt 5. In: statistik-des-holocaust.de. Abgerufen am 31. Oktober 2012.
  4. Stolpersteineinweihung von Frieda Rosenthal. In: http://spd-lichtenberg.de/. SPD-Lichtenberg, 1. Oktober 2008, abgerufen am 31. Oktober 2012.


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