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Liste der Stolpersteine in Berlin-Frohnau

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Stolperstein Icon.svg Diese Liste ist Teil des WikiProjekts Stolpersteine in Berlin. Ihr fehlen noch zahlreiche Fotos und/oder Beschreibungen zu den einzelnen Stolpersteinen.

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Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Frohnau enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Frohnau im Bezirk Reinickendorf, die an das Schicksal der Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Tabelle ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Bild Name Standort Verlegedatum Leben
Stolperstein Knappenpfad 7 (Frohn) Edith Anita Freund.jpg Freund, Edith AnitaEdith Anita Freund Knappenpfad 7 Mrz. 2010
Stolperstein Knappenpfad 7 (Frohn) Else Freund.jpg Freund, ElseElse Freund Knappenpfad 7 Mrz. 2010
Stolperstein Knappenpfad 7 (Frohn) Gerhard Freund.jpg Freund, GerhardGerhard Freund Knappenpfad 7 Mrz. 2010
Stolperstein Markgrafenstr 22 (Frohn) Ellen Grün.jpg Grün, EllenEllen Grün Markgrafenstraße 22 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Markgrafenstr 22 (Frohn) Erna Grün.jpg Grün, ErnaErna Grün Markgrafenstraße 22 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Markgrafenstr 22 (Frohn) Leo Grün.jpg Grün, LeoLeo Grün Markgrafenstraße 22 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Markgrafenstr 64 (Frohn) David Heimann.jpg Heimann, DavidDavid Heimann Markgrafenstraße 64 16. Jul. 2007 [2][3]
Stolperstein Markgrafenstr 64 (Frohn) Rosa Heimann.jpg Heimann, RosaRosa Heimann Markgrafenstraße 64 16. Jul. 2007
Stolperstein Im Amseltal 29 (Frohn) Julius Herrmann.jpg Herrmann, JuliusJulius Herrmann Im Amseltal 29 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Im Amseltal 29 (Frohn) Paula Herrmann.jpg Herrmann, PaulaPaula Herrmann Im Amseltal 29 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Ludolfingerweg 42 (Frohn) Rudolf Herzfeld.jpg Herzfeld, RudolfRudolf Herzfeld Ludolfingerweg 42 17. Mrz. 2011
Stolperstein Am Eichenhain 37 (Frohn) Anna Hornik.jpg Hornik, AnnaAnna Hornik Am Eichenhain 37 23. Jul. 2012 Anna Hornik wurde 1889 als Anna Cohn in Berlin geboren. Sie war gelernte Schneiderin und hatte 1913 in der Reinickendorfer Straße 95 eine Firma für Damenkonfektion gegründet, dessen letzte Adresse noch 1939 die Leipziger Straße 67 war. Nach ihrer Heirat mit Max Hornik zog sie zunächst zu ihm in die Lodystraße 41, heute Gollanczstraße 3. Zu Beginn der 1930 Jahre baute die Familie ein Haus in der Straße Am Eichenhain. Später wurden Anna und Max Hornik in ein Judenhaus in der GroߟŸen Frankfurter Straße zwangsverwiesen, bevor beide am 25. Januar 1942 mit dem X. Osttransport nach Riga deportiert wurden, wo sie verschollen sind.[4]
Stolperstein Am Eichenhain 37 (Frohn) Heinz Hornik2012.jpg Hornik, HeinzHeinz Hornik Am Eichenhain 37 23. Jul. 2012 Heinz Hornik wurde am 19. Oktober 1910 in Berlin geboren. Er litt bereits im Kindesalter unter epileptischen Anfällen und galt als schwer erziehbar. Mit 14 Jahren verließ er die Schule und wurde in der Anstalt für Epileptische Wuhlgarten behandelt, 1925 wurde für ihn eine vorläufige Fürsorgeerziehung angeordnet. Am 31. Oktober 1931 wurde sein Vater Max Hornik offiziell zum Vormund ernannt, nachdem Heinz wegen Geistesschwäche entmündigt wurde; 1934 wurde er zwangssterilisiert. Heinz lebte weiterhin bei seinen Eltern in Frohnau und machte eine Ausbildung zum Gärtner. Einen festen Beruf fand er dann in der Bau- und Möbeltischlerei Wilhelm Albetzki in Spandau. Jedoch geriet er mit seinem Arbeitgeber in einen Streit, der sich zu einer tätlichen Auseinandersetzung auswuchs. Daraufhin wurde er am 8. Dezember 1941 in die Wittenauer Heilstätten eingewiesen. Er wurde am 17. April 1942 in die Landesanstalt Görden verlegt, am 2. November 1944 sollte er in eine zentrale Pflegeanstalt für Juden verlegt werden. Es ist zwar belegt, dass die Gestapo den Abstransport der Patienten durchführte, über weitere Einzelheiten das Transports und das Schicksal der betroffenen Patienten ist jedoch nichts bekannt.[4]
Stolperstein Am Eichenhain 37 (Frohn) Max Mayer Hornik.jpg Hornik, Max MayerMax Mayer Hornik Am Eichenhain 37 23. Jul. 2012 Max Mayer Hornik wurde am 29. September 1879 in Dynow geboren. Der Kaufmann heiratete Serafine Kiesler, mit der er einen Sohn, Hermann Eberhard Hornik, hatte. Dieser studierte Medizin und wanderte in den 1930er Jahren in die USA aus. Max Hornik heiratete ein zweites Mal, dieses Mal die zehn Jahre jüngere Anna Cohn, die zunächst zu ihm in die Lodystraße 41, heute Gollanczstraße 3, zog. Zu Beginn der 1930 Jahre baute die Familie ein Haus in der Straße Am Eichenhain. Später wurden Anna und Max Hornik in ein Judenhaus in der GroߟŸen Frankfurter Straße zwangsverwiesen, bevor beide am 25. Januar 1942 mit dem X. Osttransport nach Riga deportiert wurden, wo sie verschollen sind.[4]
Stolperstein Kreuzritterstr 12a (Frohn) Artur Israel.jpg Israel, ArturArtur Israel Kreuzritterstraße 12a 22. Aug. 2006
Stolperstein Kreuzritterstr 12a (Frohn) Herta Israel.jpg Israel, HertaHerta Israel Kreuzritterstraße 12a 22. Aug. 2006
Stolperstein Im Amseltal 29 (Frohn) Ingeborg Löbl.jpg Löbl, IngeborgIngeborg Löbl Im Amseltal 29 05. Aug. 2011[1]
Stolperstein Markgrafenstr 64 (Frohn) Else Michaelis.jpg Michaelis, ElseElse Michaelis Markgrafenstraße 64 16. Jul. 2007
Stolperstein Markgrafenstr 64 (Frohn) Hans Michaelis.jpg Michaelis, HansHans Michaelis Markgrafenstraße 64 16. Jul. 2007
Stolperstein Zeltinger Str 65 (Frohn) Karl Neuhof.jpg Neuhof, KarlKarl Neuhof Zeltinger Straße 65 17. Mrz. 2011 Finanziert wurde der Stolperstein von der VVN-BdA Reinickendorf und der Partei Die Linke Reinickendorf.[5]
Stolperstein Markgrafenstr 64 (Frohn) Bertha Nördlinger.jpg Nördlinger, BerthaBertha Nördlinger Markgrafenstraße 64 16. Jul. 2007
Stolperstein Markgrafenstr 22 (Frohn) Röschen Woyde.jpg Roschen Woyde Markgrafenstraße 22 05. Aug. 2011[1]

Weblinks

 Commons: Stolpersteine in Berlin-Frohnau – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 Stolpersteinverlegung am 05.08.2011 für die Widerstandskämpfer Hans und Hilde Coppi in Anwesenheit des Sohnes Hans Coppi und Kulturstaatssekretär André Schmitz. In: berlin.de/ba-reinickendorf/presse. Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, 2. August 2011, abgerufen am 22. November 2012.
  2. David Heimann, 1934: Jeroschalajim (Memento vom 18. August 2011 im Internet Archive)
  3. Klaus Pegler: Stolpersteine in der Markgrafenstraße. In: http://klauspegler.de. Abgerufen am 31. Januar 2013.
  4. 4,0 4,1 4,2 Der Nord-Berliner Zeitung und Zeitschriften Verlag GmbH (Hrsg.): 127 Zeichen gegen das Vergessen In: Der Nord-Berliner. 2012-07-26 ISSN 0949-5495 (Online, abgerufen am 22. November 2012).
  5. Ein Stolperstein für Karl Neuhof. In: die-linke-reinickendorf.de. Die Linke Bezirksverband Reinickendorf, 17. März 2011, abgerufen am 31. Januar 2013.
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