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Liste der Stolpersteine in Berlin-Alt-Hohenschönhausen

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Die Liste der Stolpersteine in Berlin-Alt-Hohenschönhausen enthält die Stolpersteine im Berliner Ortsteil Alt-Hohenschönhausen im Bezirk Lichtenberg, die an das Schicksal der Menschen erinnern, die im Nationalsozialismus ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden. Die Tabelle ist teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen.

Die ersten Stolpersteine in Alt-Hohenschönhausen wurden im Mai 2004 verlegt. Inzwischen gibt es im Ortsteil bereits 20 solcher Stolpersteine.

Bild Person Verlegeort Verlegedatum Information
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Sandinostraße 22.Mirjam Ascher.6178.jpg Ascher, MirjamMirjam Ascher Sandinostraße 22 Mirjam Ascher, Sandinostraße 2252.53835113.481857 10. Dez. 2005 Mirjam Ascher, geboren am 5. April 1940 in Berlin; am 26. September 1942 mit dem 20. Osttransport nach Raasiku in Estland deportiert[1] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Sandinostraße 22.Ruth Ascher.6182.jpg Ascher, RuthRuth Ascher Sandinostraße 22 Ruth Ascher, Sandinostraße 2252.53835213.481858 10. Dez. 2005 Ruth Ascher, geboren am 13. Oktober 1904 in Berlin; am 26. September 1942 mit dem 20. Osttransport nach Raasiku in Estland deportiert[2] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Sandinostraße 22.Tana Ascher.6180.jpg Ascher, TanaTana Ascher Sandinostraße 22 Tana Ascher, Sandinostraße 2252.53835313.481859 10. Dez. 2005 Tana Ascher, geboren am 4. November 1931 in Berlin; am 26. September 1942 mit dem 20. Osttransport nach Raasiku in Estland deportiert[3] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Große-Leege-Straße 48.Manfred Bottstein.6206.jpg Bottstein, ManfredManfred Bottstein Große-Leege-Straße 48 Manfred Bottstein, Große-Leege-Straße 4852.53866113.489201 Dez. 2007 Manfred Bottstein, geboren am 27. Januar 1922 in Berlin; Sohn von Max und Rosa Bottstein[4]; Elektrotechniker; am 13. Juli 1944 mit dem 108. Theresienstadt-Transport (I/114) deportiert[5]; am 16. Oktober 1944 mit Transport Er von Theresienstadt nach Auschwitz deportiert und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Große-Leege-Straße 48.Max Bottstein.6208.jpg Bottstein, MaxMax Bottstein Große-Leege-Straße 48 Max Bottstein, Große-Leege-Straße 4852.53866213.489202 Dez. 2007 Max Bottstein, geboren am 13. Januar 1889 in Berlin; Sohn von Israel und Maria Bottstein[6]; am 26. Oktober 1942 mit dem 22. Osttransport nach Riga deportiert[7] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Große-Leege-Straße 48.Rosa Bottstein.6201.jpg Bottstein, RosaRosa Bottstein Große-Leege-Straße 48 Rosa Bottstein, Große-Leege-Straße 4852.53866313.489203 Dez. 2007 Rosa Bottstein, geborene Schaul, geboren am 1. Juni 1887 in Czarnikau; am 26. Oktober 1942 mit dem 22. Osttransport nach Riga deportiert[8] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Schöneicher Straße 11a.Arthur Dreyer.6230.jpg Dreyer, ArthurArthur Dreyer Schöneicher Straße 11a Arthur Dreyer, Schöneicher Straße 11a52.5439113.497054 25. Okt. 2010 Arthur Dreyer, geboren am 16. Januar 1901, Angestellter, SPD-Mitglied; ab 1933 illegale Arbeit, im Mai 1935 verhaftet, U-Haft im Columbiahaus, in Moabit verurteilt, Haft im Gefängnis Tegel, anschließend Schutzhaft im KZ Lichtenburg, im Herbst 1936 entlassen; danach Gelegenheitsarbeiter und weiterhin, gemeinsam mit seiner Frau Dorothea, illegale Arbeit; im Februar 1943 zur Strafdivision 999 eingezogen, am 24. September 1944 in Griechenland gefallen[9]
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Große-Leege-Straße 46a.Arthur Falck.0618.jpg Falck, ArthurArthur Falck Große-Leege-Straße 46a Arthur Falck, Große-Leege-Straße 46a52.53886813.489521 27. Sep. 2013 Arthur Falck, geboren am 14. März 1895 in Berlin; Schneidergeselle; nach dem Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze vom 15. September 1935 wurde er von der Vermieterin seiner Freundin Hildegard Kroll (geb. 1914) wegen „Rassenschande“ angezeigt und im Sommer 1936 nach §2 des „Blutschutzgesetzes“ verurteilt; nach Verbüßen der Haftstrafe im Zuchthaus Brandenburg-Görden versuchte er mehrfach, zu seinem seit 1910 in den USA lebenden Vater zu emigrieren, erhielt aber kein Einreisevisum, da sein Vater die Bürgschaft nicht übernehmen konnte; wohnte zu dieser Zeit zur Untermiete bei Margarete Sachs in der Große-Leege-Straße 46a; 1939 wurde gegen ihn wegen Verstoßes gegen die Namensänderungsverordnung bzw. den Kennkartenzwang ermittelt; Ende 1939 wurde er von der 8. Strafkammer des Landgerichts Berlin wegen Sachbeschädigung zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er beim Versuch, seine ehemalige Freundin Hildegard Kroll zu besuchen, ihr Fenster eingeschlagen hatte; die Berliner Staatsanwaltschaft ging gegen das Urteil in Revision, da sie den Aspekt des Nötigungsversuches und der „versuchten Rassenschande“ nicht berücksichtigt sah; in Falcks Stellungnahme gegen den Revisionsantrag gab er an, dass er sich nur „mit Frl. Kroll aussprechen“ wollte, da sie „der einzige Mensch [war], dem ich mal sehr zugetan war und derentwegen ich auch mit meinen Verwandten gebrochen hatte“ und er sich mit ihr wegen der „Notlage“ hätte beraten wollen, die nach der ersten Haftstrafe „durch mein längeres Nichtgemeldetsein und demzufolge auch Arbeitslosigkeit verursacht war“;[10] das Urteil wurde Anfang 1940 durch den 2. Strafsenat des Reichsgerichts aufgehoben; in der Neuverhandlung durch die 2. Strafkammer des Landgerichts Berlin wurde Falck im April 1940 wegen „fortgesetzter versuchter Rassenschande“ „in Tateinheit mit Sachbeschädigung und versuchter Nötigung“ zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust verurteilt; nach Verbüßen der Haft wurde er aus dem Zuchthaus Brandenburg-Görden ins Polizeigefängnis Berlin überstellt und von dort mit dem 18. Osttransport am 15. August 1942 nach Riga deportiert[11]
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Arthur Lewinsohn.6795.jpg Lewinsohn, ArthurArthur Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Arthur Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858413.480663 30. Nov. 2012 Arthur Lewinsohn, geboren am 29. Dezember 1927 in Berlin; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[12] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Else Lewinsohn.6803.jpg Lewinsohn, ElseElse Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Else Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858513.480663 30. Nov. 2012 Else Lewinsohn, geborene Lange, geboren am 30. März 1903 in Gleiwitz; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[13] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Hugo Lewinsohn.6807.jpg Lewinsohn, HugoHugo Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Hugo Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858613.480663 30. Nov. 2012 Hugo Lewinsohn, geboren am 26. August 1898 in Sobota; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[14] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Julian Lewinsohn.6797.jpg Lewinsohn, JulianJulian Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Julian Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858413.480664 30. Nov. 2012 Julian Lewinsohn, geboren am 7. Januar 1927 in Berlin; mit dem 32. Osttransport am 2. März 1943 nach Auschwitz deportiert[15] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Reha Lewinsohn.6801.jpg Lewinsohn, RehaReha Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Reha Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858513.480664 30. Nov. 2012 Reha Lewinsohn, geboren am 23. Dezember 1942 in Berlin; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[16] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 41.Rita Lewinsohn.6799.jpg Lewinsohn, RitaRita Lewinsohn Konrad-Wolf-Straße 41 Rita Lewinsohn, Konrad-Wolf-Straße 4152.53858613.480664 30. Nov. 2012 Rita Lewinsohn, geboren am 9. Juli 1931 in Berlin; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[17] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Große-Leege-Straße 46a.Margarete Sachs.0615.jpg Sachs, MargareteMargarete Sachs Große-Leege-Straße 46a Margarete Sachs, Große-Leege-Straße 46a52.53886713.48952 27. Sep. 2013 Margarete Sachs, geboren am 28. Juli 1892 in Berlin; mit dem 33. Osttransport am 3. März 1943 nach Auschwitz deportiert[18] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 60.Edith Senger.6146.jpg Senger, EdithEdith Senger Konrad-Wolf-Straße 60 Edith Senger, Konrad-Wolf-Straße 6052.53643113.475072 07. Mai 2004 Edith Senger, geboren am 22. Juli 1923 in Berlin; mit dem 29. Osttransport am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert[19] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 60.Erna Senger.6143.jpg Senger, ErnaErna Senger Konrad-Wolf-Straße 60 Erna Senger, Konrad-Wolf-Straße 6052.53643213.475072 07. Mai 2004 Erna Senger, geborene Dann, geboren am 27. Dezember 1895 in Seelow bei Lebus; mit dem 29. Osttransport am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert[20] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 60.Günter Senger.6145.jpg Senger, GünterGünter Senger Konrad-Wolf-Straße 60 Günter Senger, Konrad-Wolf-Straße 6052.53643113.475073 07. Mai 2004 Günter Senger, geboren am 18. März 1926 in Berlin; mit dem 29. Osttransport am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert[21] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Konrad-Wolf-Straße 60.Salomon Arthur Senger.6151.jpg Senger, Salomon ArthurSalomon Arthur Senger Konrad-Wolf-Straße 60 Salomon Arthur Senger, Konrad-Wolf-Straße 6052.53643213.475073 07. Mai 2004 Salomon Arthur Senger, geboren am 21. Oktober 1893 in Ueckermünde; mit dem 29. Osttransport am 19. Februar 1943 nach Auschwitz deportiert[22] und dort ermordet
Stolperstein.Alt-Hohenschönhausen.Weißenseer Weg 32.Schmul Franz Switytzki.6117.jpg Switytzki, Schmul FranzSchmul Franz Switytzki Weißenseer Weg 32 Schmul Franz Switytzki, Weißenseer Weg 3252.53406313.475638 Mai 2004 Schmul Franz Switytzki, geboren am 9. Januar 1882 in Brest-Litowsk; am 18. Oktober 1941 mit dem I. Transport ins Ghetto Litzmannstadt deportiert; dort am 31. März 1942 gestorben

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Einzelnachweise


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