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Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Lindenthal

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Stolperstine in Köln Projekt Bild.png Diese Liste ist Teil des WikiProjekts Stolpersteine in Köln. Ihr fehlen noch zahlreiche Fotos und Kurzbiografien. Gleichzeitig möchten wir bestehende Informationen abgleichen und fehlerhafte Einträge sammeln und dokumentieren.

Wenn Du mithelfen möchtest, diese Liste zu ergänzen, dann schau bitte auf der entsprechenden Projektseite vorbei.


Die Liste der Stolpersteine im Kölner Stadtteil Lindenthal führt die vom Künstler Gunter Demnig verlegten Stolpersteine im Kölner Stadtteil Lindenthal auf.

Die Liste der Stolpersteine beruht auf den Daten und Recherchen des NS-Dokumentationszentrums der Stadt Köln, zum Teil ergänzt um Informationen und Anmerkungen aus Wikipedia-Artikeln und externen Quellen. Ziel des Projektes ist es, biografische Details zu den Personen, die ihren (letzten) freiwillig gewählten Wohnsitz in Köln hatten, zu recherchieren, um damit ihr Andenken zu bewahren.

Anmerkung: Vielfach ist es jedoch nicht mehr möglich, eine lückenlose Darstellung ihres Lebens und ihres Leidensweges nachzuvollziehen. Insbesondere die Umstände ihres Todes können vielfach nicht mehr recherchiert werden. Offizielle Todesfallanzeigen aus den Ghettos, Haft-, Krankenanstalten sowie den Konzentrationslagern können oft Angaben enthalten, die die wahren Umstände des Todes verschleiern, werden aber unter der Beachtung dieses Umstandes mitdokumentiert.
Bild Name sowie Details zur Inschrift Adresse Zusätzliche Informationen
BW
Hier wohnte
Josef Alexander (Jahrgang 1866)
  • Deportiert 1942
  • Tot am 27. Juli 1942
Bachemer Straße 95
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Laura Alsberg.jpg Hier wohnte
Laura Alsberg, geb. Oppenheim (Jahrgang 1861)
Klosterstraße 17
(Standort50.930804066.9147934)
Laura Johanna Alsberg wurde am 20. März 1861 in Köln geboren.[1] Ihr Mann, Rudolf Alsberg (geb. am 22. Mai 1858; gest. am 13. März 1935 in Duisburg) war der Mitinhaber eines der größten Kaufhäuser in Duisburg (Gebr. Alsberg AG, Beeckstr. 41), das im Mai 1936 im Zuge der so genannten Arisierung in den Besitz der Helmut Horten AG überging. Das Ehepaar hatte drei Kinder: Hedwig, Änne und Albert. Ihr Mann liegt wurde auf dem Duisburger Waldfriedhof (Flur 7/B 7) begraben, wo auch für Laura Alsberg eine Begräbnisstätte reserviert wurde.[2] Mit dem Transport VII/2 wurde Laura Alsberg am 25. Juli 1942 ins Ghetto Theresienstadt deportiert,[3] wo sie am 6. Januar 1943 auf der Quarantänestation der sog. Jägerkaserne (Haus A II) verstarb.[4]
BW
Hier wohnte
Hans Ballin (Jahrgang 1887)
  • Deportiert 19421
  • Łódź
  • Tot am 28. März 1942
Bachemer Straße 235
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Elsa Buchholz, geb. Hellwitz (Jahrgang 1900)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Für tot erklärt
Theresienstraße 75
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Elsa Buchholz im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
BW
Hier wohnte
Esther Düring, geb. Herschaff (Jahrgang 1890)
  • Deportiert
  • Ziel unbekannt
Nietzschestraße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
(siehe auch Ester Düring, Müngersdorf)
BW
Hier wohnte
Leonhard Düring (Jahrgang 1889)
Nietzschestraße 6
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
(siehe auch Leonard Düring, Müngersdorf)
BW
Hier wohnte
Bernhard Elbert (Jahrgang 1893)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Tod am 10. Juni 1943
Bachemer Straße 10
(früher Haus-Nr. 28)
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Else Elbert, geb. Schönau (Jahrgang 1894)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Für tot erklärt
Bachemer Straße 10
(früher Haus-Nr. 28)
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, starb Else Ebert am 5. Dezember 1943 im Ghetto Litzmannstadt (Łódź).
BW
Hier wohnte
Lieselotte Elbert (Jahrgang 1924)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Für tot erklärt
Bachemer Straße 10
(früher Haus-Nr. 28)
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Lieselotte Sophie Elbert im Sommer 1944 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Eugen Frank Dürener Str 211.jpg Hier wohnte
Eugen Frank (Jahrgang 1885)
  • Deportiert 1943 Theresienstadt
  • Ermordet
Dürener Straße 211
(Standort50.929485736.91298608)
BW
Hier wohnte
Alexandra Franke, geb. Gutkind (Jahrgang 1863)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Tod am 23. Februar 1944
Gleueler Straße 113
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier lehrte
Goswin Frenken (Jahrgang 1887)
Uni-Vorplatz
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Politisch Verfolgter
BW
Hier wohnte
Dora Gans, geb. Goldschmidt (Jahrgang 1876)
  • Deportiert 1942 Theresienstadt
  • Ermordet Minsk
Uhlandstraße 72
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Emanuel Gans (Jahrgang 1866)
  • Deportiert 1942 Theresienstadt
  • Ermordet Minsk
Uhlandstraße 72
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Hedwig Hammel, geb. Sander (Jahrgang 1872)
  • Freitod am 23. Januar 1943
Weyertal 57
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Leo Hammel (Jahrgang 1893)
  • Deportiert
  • Für tot erklärt
Weyertal 57
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Alfred Jacobsohn (Jahrgang 1890)
  • Deportiert
  • Sobibor
  • Für tot erklärt
Gleueler Straße 188
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Alfred Jacobsohn, geboren am 23. Juni 1890 in Hagen, war ein Oberlandesgerichtsrat. Er machte 1908 sein Abitur und studierte Rechtswissenschaften in Bonn, Berlin und Münster. Im Juni 1911 bestand er sein Referendarsexamen in Hamm und er promovierte im September 1915 in Erlangen. Im Ersten Weltkrieg leistete er Wehrdienst von Januar 1915 bis Dezember 1918 und wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Das Große Staatsexamen legte Jacobsohn im Dezember 1918 ab und wurde zum Gerichtsassessor ernannt. Im Jahr 1921 war er als „ständiger Hilfsarbeiter“ gemeldet. Im November 1925 wurde er Amts- und Landgerichtsrat in Dortmund und 1931 Oberlandesgerichtsrat in Hamm. Als ehemaliger Frontkämpfer blieb Alfred Jacobsohn auch nach 1933 weiter im Amt, wurde aber nach der 1. Verordnung zum Reichsbürgergesetz zum 31. Dezember 1935 in den Ruhestand versetzt. Seit 1939 lebte Alfred Jacobsohn in der Gleueler Straße 188 in Köln-Lindenthal und wurde in den vierziger Jahren nach Sobibor deportiert und dort ermordet.[5].
Stolpersteine K-Lindenthal Gleueler 167 Carl Kahn.jpg Hier wohnte
Carl Kahn (Jahrgang 1878)
  • Deportiert 1942
  • Richtung Osten
  •  ???
  • Für tot erklärt
Gleueler Straße 167
(Standort50.9242052777786.9131938888889)
Stolpersteine K-Lindenthal Gleueler 167 Julie Kahn.jpg Hier wohnte
Julie Kahn, geb. Meyer (Jahrgang 1882)
  • Deportiert 1942
  • Minsk
  • Für tot erklärt
Gleueler Straße 167
(Standort50.9242052777786.9131938888889)
BW
Hier wohnte
Hermann Kahn (Jahrgang 1870)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
Bachemer Straße 95
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Pauline Kahn, geb. Loeb (Jahrgang 1873)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Tot am 8. Mai 1944
Bachemer Straße 95
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Selma Katz (Jahrgang 1899)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Verschollen
Uhlandstraße 74
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Selma Katz im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
Ernst Kaufmann Stadtwaldgürtel 65 67.jpg Hier wohnte
Ernst Kaufmann (Jahrgang 1898)
  • Flucht 1937 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert
  • Theresienstadt
  • Ermordet 31. Januar 1945
  • Auschwitz
Stadtwaldgürtel 65/67
(Standort50.934039686.90764308)
Ruth Kaufmann Stadtwaldgürtel 65 67.jpg Hier wohnte
Ruth Kaufmann, geb. Neustadt (Jahrgang 1909)
  • Flucht 1937 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert
  • Theresienstadt
  • Ermordet 31. Juli 1944
  • Auschwitz
Stadtwaldgürtel 65/67
(Standort50.934039686.90764308)
Stephan Kaufmann Stadtwaldgürtel 65 67.jpg Hier wohnte
Stephan Kaufmann (Jahrgang 1934)
  • Flucht 1937 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert
  • Theresienstadt
  • Ermordet 31. Juli 1944
  • Auschwitz
Stadtwaldgürtel 65/67
(Standort50.934039686.90764308)
Thomas Kaufmann Stadtwaldgürtel 65 67.jpg Hier wohnte
Thomas Kaufmann (Jahrgang 1933)
  • Flucht 1937 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert
  • Theresienstadt
  • Ermordet 31. Juli 1944
  • Auschwitz
Stadtwaldgürtel 65/67
(Standort50.934039686.90764308)
Stolperstein Köln, Leo Leeser (Wittgensteinstraße 29).jpg Hier wohnte
Leo Leeser (Jahrgang 1871)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Ermordet 15. September 1942
Wittgensteinstraße 29
Verlegeort:
Wittgensteinstraße 29a

(Standort50.928334126.91245648)
BW
Hier wohnte
Bernd Julius Leffmann (Jahrgang 1924)
  • Flucht 1939 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert 1943
  • Auschwitz
  • Ermordet 24. September 1942
  • Auschwitz
Gleueler Straße 192
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Edith Leffmann, geb. Leffmann (Jahrgang 1894)
  • Flucht 1939
  • Belgien/Frankreich
  • Interniert Gurs
  • Tätig als Ärztin in der Résistance
  • Überlebt
Gleueler Straße 192
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Robert Leffmann (Jahrgang 1888)
  • Flucht 1939 Belgien
  • Tot 27. April 1940
Gleueler Straße 192
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Gerda Lenneberg, geb. Herz (Jahrgang 1904)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Für tot erklärt
Frechener Straße 7
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Rolf Ernst Lenneberg (Jahrgang 1930)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Verschollen
Frechener Straße 7
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Margarethe Levenbach, geb. Salomon (Jahrgang 1890)
  • Deportiert 1941
  • Łódź/Auschwitz
  •  ???
Weyertal 127
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Margarethe Levenbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
BW
Hier wohnte
Salomon Levenbach (Jahrgang 1880)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Auschwitz
  •  ???
Weyertal 127
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Salomon Levenbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
BW
Hier wohnte
Paul Loewe (Jahrgang 1875)
  • Flucht in den Tod
  • 1944
Sielsdorfer Straße 21
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Friederike Matthaei, geb. de Wind (Jahrgang 1875)
  • Theresienstadt
Heinestraße 25
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Der Stolperstein wurde von Unbekannt(en) entfernt.
Lisamaria Meirowsky Stolperstein.jpg Hier wohnte
Lisamaria Meirowsky (Jahrgang 1904)
  • Flucht 1938 Holland
  • Interniert Westerbork
  • Deportiert 1942
  • Auschwitz
  • Ermordet 9. August 1942
Fürst-Pückler-Straße 42
(Standort50.931436696.90522137)
Dr. Lisamaria Meirowsky, geboren am 17. September 1904, war eine deutsche Ärztin. Sie konvertierte am 15. Oktober 1933 vom Judentum zum Katholizismus. 1933 flüchtete sie nach Rom und wurde Schwester Maria Magdalena Dominika im III. Orden des hl. Dominikus. 1938 Flucht in die Niederlande. Am 2. August 1942 wurde sie von der Gestapo verhaftet und am 4. August 1942 in das Durchgangslager Westerbork deportiert. Von dort aus wurde sie am 7. August 1942 in das KZ Auschwitz transportiert und am 9. August umgebracht. Das Erzbistum Köln ernannte Lisamaria Meirowsky zu einer Märtyrerin des Erzbistums Köln.
BW
Hier wohnte
Albert Mendel (Jahrgang 1875)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Ermordet 17. November 1942
Franzstraße 64
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Dorothea Mendel, geb. Aronstein (Jahrgang 1884)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Ermordet in Auschwitz
Franzstraße 64
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Stolpersteine K-Lindenthal Krieler Strasse 11 Aron Adolf Mondschein.jpg Hier wohnte
Aron Adolf Mondschein (Jahrgang 1875)
  • Deportiert 1941
  • Riga
  • Ermordet
Krieler Straße 11
(Standort50.9260272222226.9074172222222)
Stolpersteine K-Lindenthal Krieler Strasse 11 Mathilde Mondschein.jpg Hier wohnte
Mathilde Mondschein, geb. Sommer (Jahrgang 1884)
  • Deportiert 1941
  • Riga
  • Ermordet
Krieler Straße 11
(Standort50.9260272222226.9074172222222)
BW
Hier wohnte
Ernst Heinrich Mueller (Jahrgang 1875)
  • Deportiert
  • Ziel unbekannt
  • Verschollen
Weyertal 57
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Ist entweder als Jude oder Angehöriger einer jüdischen Familie deportiert worden.
BW
Hier wohnte
Käthe Niessen, geb. Leven (Jahrgang 1891)
  • Deportiert 1941
  • Łódź/Litzmannstadt
  • Ermordet Mai 1942
  • Chelmno/Kulmhof
Virchowstraße 10
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Aenne Margarethe Nöcker, geb. Apfel (Jahrgang 1898)
  • Gedemütigt/Entrechtet
  • Flucht in den Tod
  • 23. Februar 1944
Am Krieler Dom 15
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Charlotte Pincus (Jahrgang 1906)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Izbica
  • Für tot erklärt
Lindenthalgürtel 11
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Friedrich Pincus (Jahrgang 1871)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Tot am 6. November 1943
Lindenthalgürtel 11
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Eugenie Pincus, geb. Rothschild (Jahrgang 1874)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Tot im Dezember 1944
Lindenthalgürtel 11
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Richard Rabuse (Jahrgang 1874)
Ägidiusstraße 66
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Politisch Verfolgter
BW
Hier wohnte
Hedwig Revesz, geb. Hlawatsch (Jahrgang 1881)
  • Deportiert 1941
  • Łódź-Kulmhof
  • Ermordet 12. September 1942
Kerpener Straße 9
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Hier wohnte
Moritz Revesz (Jahrgang 1878)
  • Deportiert 1941
  • Łódź-Kulmhof
  • Ermordet 12. September 1942
Kerpener Straße 9
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Erich Sander Dürener Str 201.jpg Hier wohnte
Erich Sander (Jahrgang 1903)
Dürener Straße 201
(Standort50.9299296.91415076)
Politisch Verfolgter
Erich Friedrich August Sander, geboren am 22. Dezember 1903, war ein deutscher Fotograf und der Sohn von August Sander. Er wurde am 11. September 1934 verhaftet und 1935 wegen seiner Widerstandstätigkeit für die SAPD zu einer langjährigen Zuchthausstrafe verurteilt und dokumentierte als Gefängnisfotograf in Siegburg auf einzigartige Weise das Leben der Häftlinge während des NS-Regimes. Am 23. März 1944 starb Erich Sander im Siegburger Krankenhaus, in das er am 22. März eingeliefert wurde, nachdem seine starken Leibschmerzen wohl tagelang ignoriert worden waren. Er hatte nur noch ein halbes Jahr bis zu seiner Entlassung vor sich.
BW
Hier interniert
Nina Sawina (Jahrgang 1923)
  • Ukraine
  • 1942 Zwangsarbeiterin
  • Verhaftet 1944
  • 'Rassenschande'
  • 1944 Arbeitsanstalt Brauweiler
  • Von Gestapo erschossen 14. Februar 1945
Immermannstraße 53
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Zwangsarbeiterin
BW
Hier lehrte
Benedikt Schnittmann (Jahrgang 1872)
  • Gestapohaft
  • Ermordet am 13. September 1939 im KZ Sachsenhausen
Uni-Vorplatz
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Hochschullehrer Universität zu Köln
BW
Hier wohnte
Lina Silberbach, geb. Glaser (Jahrgang 1874)
  • Deportiert 1941
  • Łódź
  • Ermordet
Kringsweg 17
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Nach neueren Informationen, welche zum Zeitpunkt der Stolpersteinverlegung nicht bekannt waren, wurde Lina Silberbach im Mai 1942 von Litzmannstadt (Łódź) nach Kulmhof deportiert und dort ermordet.
BW
Hier wohnte
Bodo Heinz Spiegel (Jahrgang 1909)
Klosterstraße 90
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
BW
Edith Stein (Jahrgang 1891) Werthmannstraße 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Edith Stein, geboren am 12. Oktober 1891, war eine deutsche Philosophin und Frauenrechtlerin jüdischer Herkunft, die 1922 zur katholischen Kirche konvertierte und 1933 Unbeschuhte Karmelitin wurde. Auf Druck des Naziregimes gab Edith Stein im April 1933 ihr Lehramt in Münster auf. Um den Kölner Karmel zu schützen übersiedelte Edith Stein 1938 mit ihrer Schwester Rosa in den Karmel im niederländischen Echt. Edith und Rosa Stein wurden am 2. August 1942 von der Gestapo verhaftet und in das Durchgangslager Westerbork verbracht. Von dort wurden die beiden Schwestern Stein am 7. August in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 9. August 1942 in der Gaskammer ermordet. Edith Stein wird in der katholischen Kirche als Heilige und Märtyrin der Kirche verehrt. 1998 heiliggesprochen.
BW
Hier lebte als Konventualin
Edith Stein (Jahrgang 1891)
  • Im Karmel 1933-1938
  • Flucht 1938
  • 1938-1942 im Karmel Echt
  • Interniert Westerbork
  • Ermordet 9. August 1942 Auschwitz
Dürener Straße 89
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Siehe oben (Hier lebte Edith Stein als Konventualin)
BW
Rosa Stein (Jahrgang 1883)
  • Hier getauft 24. Dezember 1936
  • Flucht 1939
  • 1939-1942 im Karmel Echt
  • Interniert Westerbork
  • Ermordet 9. August 1942 Auschwitz
Werthmannstraße 1
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Rosa Stein, geboren am 13. Dezember 1883, war eine Schwester Karmelitin Teresia Benedicta vom Kreuz (Edith Stein). Beeinflusst vom Glauben ihrer Schwester Edith suchte Rosa Stein den Kontakt zur katholischen Kirche. Mit Rücksicht auf die Gefühle ihrer Mutter wartete Rosa zunächst noch mit der Taufe. Nach dem Tod der Mutter 1936 wurde Rosa Stein am 24. Dezember 1936 in Köln-Hohenlind getauft. Rosa folgte ihrer Schwester 1939 ins Karmel Echt. Beide Schwestern sowie Lisamaria Meirowsky wurden am 2. August 1942 von der Gestapo verhaftet und über das Durchgangslager Amersfoort in das Durchgangslager Westerbork verbracht. Am 7. August wurden beide Schwestern in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert und dort am 9. August 1942 in der Gaskammer ermordet.
Stolperstein Köln, Eugen Strauss (Theresienstraße 19).jpg Hier wohnte
Eugen Strauss (Jahrgang unbekannt)
  • Ermordet als Geissel in Strassbourg
Theresienstraße 19
(Standort50.92628356.91510892)
Stolperstein Köln, Hedwig Henriette Strauss (Theresienstraße 19).jpg Hier wohnte
Hedwig Henriette Strauss, geb. Ditisheim (Jahrgang 1894)
  • Deportiert 1943
  • Ermordet 1943 in Sobibor
Theresienstraße 19
(Standort50.92628356.91510892)
Emilie Wolff Theresienstraße 59.jpg Hier wohnte
Emilie Wolff, geb. Heymann (Jahrgang 1879)
  • Deportiert 1942
  • Theresienstadt
  • Auschwitz
  • Für tot erklärt
Theresienstraße 59
(Standort50.928568636.91368528)
Emilie Wolff bzw. Wolf war verheiratet mit David Wolf aus Dinslaken. Die Familie Wolf betrieb ein Cigarrengeschäft in Dinslaken am Niederrhein in der Neustraße 45, damals hieß die Straße Schlageterstraße 45. David Wolf war 1937 Vorsitzender des Centralvereins in Dinslaken.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Bundesarchiv: Gedenkbucheintrag Laura Alsberg
  2. steinheim-institut.de: Rudolf Alsberg
  3. Deportationslisten in das Ghetto Theresienstadt, N. VII/2, Nr.291
  4. holocaust.cz Todesfallsanzeige Laura Alsberg im Ghetto Theresienstadt
  5. Klaus Luig: … weil er nicht arischer Abstammung ist. Jüdische Juristen in Köln während der NS-Zeit. 1 Auflage. Verlag Dr. Schmidt KG, Köln 2004, ISBN 3-504-01012-6, S. 232.

Weblinks

 Commons: Stolpersteine in Cologne – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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