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Liste der Gedenksteine für NS-Opfer in Brünn

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Gedenkstein in Brünn für ein Opfer der Nationalsozialisten

Die Liste der Gedenksteine für NS-Opfer in Brünn enthält Nachahmungen der Stolpersteine in Brünn (Brno), der Hauptstadt der tschechischen Region Jihomoravský kraj (Südmährische Region). Sie gedenken des Schicksals der Menschen, die von den Nationalsozialisten in Tschechien ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Die Gedenksteine unterscheiden sich von den von Gunter Demnig verlegten Stolpersteinen in Brünn in zumindest drei Aspekten: Sie sind deutlich größer (ca. 20 x 20 cm), die Inschriften wurden nicht von Hand gefertigt, es werden auch akademische Titel angeführt.

Die Tabellen sind teilweise sortierbar; die Grundsortierung erfolgt alphabetisch nach dem Familiennamen. Es besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit.

Brünn

Bild Name Standort Verlegedatum Leben
Gedenkstein für Vojtech Benes.jpg Beneš, VojtěchVojtěch Beneš Pisárecká 10/272 Vojtěch Beneš wurde am 4. August 1892 in Letovice geboren. Er studierte an der Technischen Universität Brünn am Institut für Kulturtechnik. 1920 bis 1921 arbeitete er für den Agrarbetrieb Mähren, 1921 bis 1922 war er in der städtischen Baubehörde von Brünn tätig. 1923 wurde er Leiter der Brünner Wasserwerke. Am 1. September 1939 wurde er im Zuge der Aktion Albrecht I. verhaftet und zuerst in der Festung Spielberg gefangen gehalten, danach wurde er ins KZ Dachau und anschließend ins KZ Buchenwald deportiert. Am 4. November 1942 wird er vor dem Volksgericht in Breslau zu einer Gefängnisstrafe von fünf Jahren verurteilt. Seine Ehefrau Božena Benešová erhielt schließlich die Mitteilung, dass ihr Ehemann in Asperg in der Abteilung für Tuberkulose und Herzschwäche am 11. November 1943 verstorben wäre.
Gedenkstein für Ladislav Jandasek.jpg Jandásek, LadislavLadislav Jandásek Soukopova 4/529 Ladislav Jandásek wurde am 19. November 1887 in Moravany u Kyjova geboren. Er studierte an der Karlsuniversität Prag Tschechisch und Französisch, 1910 schloss er sein Studium ab und wurde Lehrer. 1921 heiratete er Bozena, geborene Kubiková, das Paar hatte zwei Kinder - Jamila (geboren 1922) und Miroslav (geboren 1923). 1938 erfolgte Jandáseks Ernennung zum Schulinspektor. Er war Mitglied des Sokols Brünn I und hier sehr aktiv. Er betätigte sich als Herausgeber der Schriften des Sokol-Mitbegründers Miroslav Tyrš und schrieb selber über die Geschichte des Sokols. Des Weiteren schloss er sich der Widerstandsgruppe Obrana národa an. 1940 wurde er verhaftet, kam wieder frei und wurde schließlich 1941 erneut verhaftet und ins KZ Auschwitz deportiert, wo er am 5. September 1942 sein Leben verlor.
Gedenkstein für Pavel Jeral 2.jpg Jeral, PavelPavel Jeral Lidická 14 Pavel Jeral wurde am 15. Juli 1890 in Mladá Boleslav geboren. Er wurde am Prager Konservatorium ausgebildet, dann war er ab 1919 festes Mitglied des Brünner Opernhauses, 1924/1925 wurde er am Landestheater Saarbrücken verpflichtet. Er sang in Opern von Smetana, Dvořák und Leoš Janáček, aber auch den Radames, den Tannhäuser (1912/1913) und den Tristan (1924/1925). Am 23. November 1921 gab er in der Uraufführung von Katja Kabanowa am Nationaltheater in Brünn den Tichon Kabanow. 1925 wurde er Kantor der Synagoge in Brünn, war aber weiterhin als Konzertsänger tätig. Des Weiteren war er von 1925 bis 1942 Gesangslehrer. Am 29. März 1942 wurde er mit dem Transport Ae (seine Nummer auf dem Transport lautete 561) von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde er am 25. Mai 1942 mit dem Transport Az (seine Nummer auf den Transport lautete 742) nach Lublin überstellt. Mit ihm wurde seine Ehefrau Margit, geborene Klein, und seine zwei Kinder Sylva (geboren 1924) und Richard (geboren 1927) deportiert. Pavel Jeral und seine Familie haben die Shoah nicht überlebt.
Gedenkstein für Richard Jeral.jpg Jeral, RichardRichard Jeral Lidická 14 Richard Jeral wurde am 20. Dezember 1927 in Brünn geboren. Er war der Sohn von Pavel Jeral, einem Opernsänger, und dessen Frau Margit Jeralová. Er hatte eine ältere Schwester - Sylva, geboren 1924. Am 29. März 1942 wurde er zusammen mit seinen Eltern und seiner Schwester mit dem Transport Ae von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde er am 25. Mai 1942, wieder zusammen mit seiner Familie, mit dem Transport Az nach Lublin überstellt. Mit ihm wurden seine Eltern und seine Schwester deportiert. Richard Jeral und seine Familie haben die Shoah nicht überlebt.[1]
Gedenkstein für Margita Jeralova.jpg Jeralová
(geb. Klein), Margita
Margita Jeralová
(geb. Klein)
Lidická 14 Margita Jeralová, geborene Klein, wurde am 19. April 1896 in Brünn geboren. Sie war verheiratet mit dem Opernsänger Pavel Jeral. Mit ihm hatte sie zwei Kinder - Sylva, geboren 1924 und Richard, geboren 1927. Am 29. März 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Mann und ihren Kindern mit den Transport Ae (ihre Nummer auf dem Transport lautete 562) von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie, wieder zusammen mit ihrer Familie, am 25. Mai 1942 mit dem Transport Az (ihre Nummer auf den Transport lautete 741) nach Lublin überstellt. Margita Jeralová und ihre Familie haben die Shoah nicht überlebt.[2]
Gedenkstein für Sylva Jeralova.jpg Jeralová, SylvaSylva Jeralová Lidická 14 Sylva Jeralová wurde am 13. Juni 1924 geboren. Sie war das älteste Kind des Opernsängers Pavel Jeral und dessen Frau Margita. Sie hatte einen jüngeren Bruder - Richard, geboren 1927. Am 29. März 1942 wurde sie zusammen mit ihren Eltern und ihrem Bruder mit den Transport Ae (ihre Nummer auf dem Transport lautete 563) von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie, wieder zusammen mit ihrer Familie, am 25. Mai 1942 mit dem Transport Az (ihre Nummer auf den Transport lautete 744) nach Lublin überstellt. Sylva Jeralová und ihre Familie haben die Shoah nicht überlebt.[3]
Gedenkstein für Alois Jiri Kirschner.jpg Kirschner, Alois JiříAlois Jiří Kirschner Střední 15/398 Alois Jiří Kirschner wurde am 23. März 1934 geboren. Seine Eltern waren Walter Kirschner und Frieda Kirschnerová. Er hatte eine 1932 geborene Schwester - Zuzanna. Er wurde am 4. April 1942 zusammen mit seiner Mutter, seiner Schwester Zuzanna und anderen Familienmitgliedern mit dem Transport Ah (seine Nummer auf dem Transport lautete 334) von Brünn ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 9. Mai 1042 erfolgte mit dem Transport Ax (seine Nummer auf dem Transport lautete 757) seine Überstellung ins Arbeitslager Osowa bei Sobibor. Keiner der 999 deportierten Menschen dieses Transportes hat überlebt. Auch Alois Jiří Kirschner hat die Shoah nicht überlebt, ebenso wenig wie seine Schwester und seine Mutter.
Gedenstein für Cecilie Kirschnerova.jpg Kirschnerová
(geb. Sinaiberger), Cecilie
Cecilie Kirschnerová
(geb. Sinaiberger)
Střední 15/398 Cecilie Kirschnerová, geborene Sinaiberger, wurde am 20. Februar 1864 in Ivančice geboren. Sie war verheiratet mit Alois Kirschner, das Paar hatte zumindest zwei Söhne - Hugo, geboren 1886 und Walter. Ihr Ehemann starb 1933. Am 4. April 1942 wurde sie zusammen mit ihrem Sohn und anderen Mitgliedern iher Familie mit dem Transport Ah (ihre Nummer auf dem Transport lautet 335) von Brünn ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Laut ausgestelltem Totenschein ist Cecilie Kirschnerová hier am 6. September 1942 an einem Lungenödem verstorben.[4] Ihr Sohn Hugo wurde im im Oktober 1944 nach Auschwitz überstellt, ebenso wurde Sohn Walter deportiert, beide haben die Shoah nicht überlebt.

Die Meldung an Yad Vashem für Cecilie Kirschnerová erfolgte durch die einzige überlebende Tochter von Hugo - Renée Skalová. Auch sie war nach Theresienstadt deportiert worden, wurde aber nicht, wie ihre restliche Familie ins Arbeitslager Osowa überstellt. Sie lebte nach dem Krieg in Prag und wurde Mutter zweier Töchter, Sie starb 2012.[5][6]

Gedenkstein für Frieda Kirschnerova.jpg Kirschnerová
(geb. Pretzner), Frieda
Frieda Kirschnerová
(geb. Pretzner)
Střední 15/398 Frieda Kirschnerová, geborene Pretzner, wurde am 14. April 1908 geboren. Sie war verheiratet mit Walter Kirschner. Das Paar hatte einen Sohn - Alois Jiří Kirschner, geboren 1934 und eine Tochter - Zuzana, geboren 1932. Sie wurde am 4. April 1942 zusammen mit ihren Kindern und anderen Familienmitgliedern mit dem Transport Ah (ihre Nummer auf dem Transport lautete 764) von Brünn ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 9. Mai 1942 erfolgte mit dem Transport Ax (ihre Nummer auf dem Transport lautete 758) ihre Überstellung ins Arbeitslager Osowa bei Sobibor. Keiner der 999 deportierten Menschen dieses Transportes hat überlebt. Auch Frieda Kirschnerová wurde ermordet. Auch ihr Sohn ihre Tochter Zuzana haben die Shoah nicht überlebt.[7]
Gedenkstein für Zuzana Kirschnerova.jpg Kirschnerová , ZuzanaZuzana Kirschnerová Střední 15/398 Zuzamna Kirschnerová wurde am 2. August 1932 in Brünn geboren. Ihre Eltern waren Walter Kirschner und Frieda Kirschnerová. Sie hatte einen jüngeren Bruder, Alois Jiří (geboren 1934). Sie wurde am 4. April 1942 zusammen mit ihren Eltern, ihrem Bruder und anderen Familienmitgliedern mit dem Transport Ah (ihre Nummer auf dem Transport lautete 333) von Brünn ins Ghetto Theresienstadt deportiert. Am 9. Mai 1942 erfolgte mit dem Transport Ax (ihre Nummer auf dem Transport lautete 756) ihre Überstellung ins Arbeitslager Osowa bei Sobibor. Keiner der 999 deportierten Menschen dieses Transportes hat überlebt. Auch Zuzana Kirschnerová wurde ermordet. Ebenso haben ihre Mutter und ihr Bruder die Shoah nicht überlebt.
Gedenkstein für Zdenek Krejci.jpg Krejčí, ZdeněkZdeněk Krejčí Sedlákova 51/525 Zdeněk Krejčí wurde am 4. November 1903 in Prag im Stadtteil Vinohrady geboren. Er kam 1920 nach Brünn, da sein Vater Prof. JUDr. Dobroslav Krejčí eine Professor für Statistik an der Masaryk-Universität wurde. Zdeněk Krejčí studierte Jura an der Masaryk-Universität, 1926 machte er sein Staatsexamen. Er arbeitete bei einer Bank und war Mitglied bei Sokol Brünn I. Am 1. September 1939 wurde er wegen seiner Tätigkeit bei Sokol in der Aktion Albrecht I. verhaftet und bis 11. November 1939 in der Festung Špilberk inhaftiert. Am 30. September 1941 wurde er erneut verhaftet. Er kam in das Gestapo-Gefängnis Pod Kaštany. Er wurde nach Auschwitz überstellt. Seiner Frau, Marie Krejčí, wurde schließlich mitgeteilt, dass Zdeněk Krejčí an einer Degeneration des Herzmuskels verstorben sei.

Er hatte zwei Kinder, Zdeňka und Jaroslav.

Auf einer Gedenktafel für die Opfer des Zweiten Weltkrieges in der Bank Rooseveltova 18/01 in Brünn wird seiner namentlich gedacht, ebenso auf einer Gedenktafel für die Opfer der Besatzung unter den Mitgliedern des Sokol Brünn I in der Kounicova 20-22/01.

Gedenkstein für Friedrich Lampl.jpg Lampl, FriedrichFriedrich Lampl Mášova 6/724 Friedrich (Bedřich) Lampl wurde am 10. Mai 1889 in Holešov geboren. Am 10. Januar 1937 heiratete er Hedvika, geborene Kammerer. Am 5. Dezember 1941 wurde er zusammen mit seiner Frau mit dem Transport K (seine Nummer auf dem Transport lautete 815) von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde er am 5. Dezember 1941, wieder zusammen mit seiner Frau, mit dem Transport P (seine Nummer auf dem Transport lautete 497) nach Riga überstellt. Bedřich Lampl und seine Frau haben die Shoah nicht überlebt.

Auch seine Schwester Olga, verheiratete Huber wurde 1944 in Auschwitz ermordet.[8]

Gedenkstein für Hedvika Lamplova.jpg Lamplová
(geb. Kammerer), Hedvika
Hedvika Lamplová
(geb. Kammerer)
Mášova 6/724 Hedvika Lamplová (auch Hedvig Lampel), geborene Kammerer, wurde am 13. Juli 1900 in Wien geboren. Sie heiratete am 10. Januar 1937 Bedřich Lampl. Am 5. Dezember 1941 wurde sie zusammen mit ihrem Mann mit dem Transport K (ihre Nummer auf dem Transport lautete 814) von Brünn ins KZ Theresienstadt deportiert. Von dort wurde sie am 5. Dezember 1941, wieder zusammen mit ihrem Mann, mit dem Transport P (ihre Nummer auf dem Transport lautete 496) nach Riga überstellt. Hedvika Lamplová und ihr Mann haben die Shoah nicht überlebt.[9]
Gedenkstein für Ludvik Mackerle.jpg Mackerle, LudvíkLudvík Mackerle Pisárecká 10/272 Ludvík Mackerle (sein Name wird auch an einigen Stellen Mackrle geschrieben[10]) wurde am 8. August 1893 in Biskupice u Jevíčka geboren. Von 1911 bis 1915 studierte er an der Technischen Universität Brünn Kulturtechnik. Während des Ersten Weltkrieges kämpfte er im 93. Interierregiment der österreichisch-ungarischen Armee. 1916 wurde er gefangen genommen. 1921 kann er sein durch den Krieg unterbrochenes Studium beenden. Er wurde stellvertretender Direktor der Brünner Wasserwerke. Nach der Besetzung Tschechiens trat er der Widerstandsgruppe Obrana národa (Verteidiger der Nation) bei. Er wurde deswegen am 29. Januar 1940 verhaftet. Er kam ins Sušilovy koleje, ein ehemaliges Studentenwohnheim, dass seit 1940 von der deutschen Kriminalpolizei genutzt wurde, er wurde dann in ein Gefängnis nach Breslau gebracht. Am 4. November 1942 wurde er zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er war in Gefängnissen in Dietz und in Brieg. Am 28. Juni 1943 kam er im Gefängnis in Brieg ums Leben. Er war auch Mitglied im Sokol Brünn I.

Seiner gedacht wird auf mehreren Gedenktafeln in Brünn, so auf der Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkrieges unter den Mitarbeitern der Stadtverwaltung und den Mitgliedern des diplomatischen Corps in Brünn im 1. Hof des Neuen Rathauses, ebenso auf einer Gedenktafel für die Opfer der Besatzung unter den Mitgliedern des Sokol Brünn I in der Kounicova 20-22/01 sowie auf einer Gedenktafel für die Opfer des 2. Weltkrieges unter den Mitarbeitern der Wasserwerke am Betriebsgebäude der Wasserwerke.

Gedenkstein für Karel Schimmerling.jpg Schimmerling, KarelKarel Schimmerling Botanická 36/612
Gedenkstein für Ruzena Schimmerlingova.jpg Schimmerlingová, RůženaRůžena Schimmerlingová Botanická 36/612
Gedenkstein für Leontina Schönhauserova.jpg Schönhauserová, LeontinaLeontina Schönhauserová Jaroše 37
Gedenkstein für Karel Tomes.jpg Tomeš, KarelKarel Tomeš Tomešova 6/568
Gedenkstein für Josef Tvrdy.jpg Tvrdý, JosefJosef Tvrdý Tvrdého 8/564
Josef Tvrdý
(1877-1942)

Josef Tvrdý wurde am 19. September 1877 in Tuř u Jičína geboren, studierte er an der Karlsuniversität Altphilologie, Philosophie und Französisch. 1901 wurde er Lehrer an einem Gymnasium in Vyškově. Er schloss sich der Česká strana státoprávně pokroková (Tschechische staatsrechtlich-fortschrittliche Partei) und der Turnerbewegung Sokol an. Im Ersten Weltkrieg war er als Offizier der Gesundheitsdienste tätig, danach unterrichtete er in Brünn. 1920 promovierte er in Philosophie, zwei Jahre später erfolgte seine Habilitation. 1927 wurde er Außerordentlicher Professor an der Comenius-Universität in Bratislava, 1930 Ordentlicher Professor, 1932/1933 Dekan. Er lehrte auch an der Masaryk-Universität in Brünn und war von 1931 bis 1939 Leiter der Staatlichen Pädagogischen Akademie. 1938 erhielt er eine Professur an der Masaryk-Universität und beendete seine Tätigkeit in Bratislava. Im Dezember 1941 wurde er von der Gestapo verhaftet und im Kounicovy koleje, einem Gestapo-Gefängnis und einer Hinrichtungsstätte, inhaftiert. Er wurde ins KZ Mauthausen deportiert und erhielt dort die Nummer 1218. Auf seinem Totenschein wurde der 13. Mai 1942 als Todesdatum vermerkt.[11]

Siehe auch

Quellen

  • Holocaust.cz, tschechische Holocaust-Datenbank (deutschsprachige Version)

Einzelnachweise

Weblinks

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