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Liste abgeschossener Flugzeuge in der Zivilluftfahrt

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Die Liste abgeschossener Flugzeuge in der Zivilluftfahrt umfasst von Boden oder aus der Luft beschossene Zivilflugzeuge, die abstürzten oder zur Notlandung gezwungen wurden.

Geklärte Fälle

Bei den folgenden Flugunfällen gilt es als gesichert, dass das Flugzeug abgeschossen wurde.

Datum Flug Todesopfer Überlebende Zusammenfassung des Ereignisses
14. Juni 1940 Kaleva der finnischen Aero O/Y 9 keine Abschuss einer finnischen Ju 52/3m ge durch sowjetische Kampfflugzeuge über dem finnischen Meerbusen.[1]
3. März 1942 PK-AFV der KNILM 4 5 [2]
1. Juni 1943 BOAC-Flug 777 16 keine [3]
21. Dezember 1948 Československé-Aerolinie-Flug 584 24 keine [4]
27. Juni 1955 El-Al-Flug 402 58 keine Auf Grund eines Navigationsfehlers geriet eine Lockheed Constellation der El Al in den bulgarischen Luftraum und wurde durch zwei bulgarische MiG-15 abgeschossen.
21. Februar 1973 Libyan-Arab-Airlines-Flug 114 108 5 Durch einen Navigationsfehler geriet eine Boeing 727 der Libyan Arab Airlines in den Luftraum der von Israel besetzten Sinai-Halbinsel und wurde durch zwei F-4 Phantom II der israelischen Luftwaffe abgeschossen.
20. April 1978 Korean-Air-Lines-Flug 902 2 109 Durch einen Navigationsfehler und mangelnde technische Ausrüstung geriet eine Boeing 707 der Korean Airlines in das sowjetische Hoheitsgebiet und wurde durch zwei sowjetische Suchoi Su-15 abgefangen und beschossen. Dem koreanischen Piloten gelang trotz schwerer Beschädigung eine Notlandung auf dem zugefrorenen Korpijärvi-See.
3. September 1978 Air-Rhodesia-Flug 825 38 18 Eine Vickers Viscount der Air Rhodesia wurde von der Rebellengruppe Zimbabwe People's Revolutionary Army (ZIPRA) mit einer Boden-Luft Rakete abgeschossen.
2. Februar 1979 Air-Rhodesia-Flug 827 59 keine Eine weitere Vickers Viscount der Air Rhodesia wurde von der Rebellengruppe Zimbabwe People's Revolutionary Army (ZIPRA) mit einer Boden-Luft Rakete abgeschossen.
1. September 1983 Korean-Air-Lines-Flug 007 269 keine Durch einen Navigationsfehler durchquerte eine Boeing 747 der Korean Air Lines den sowjetischen Luftraum. Sie wurde als militärisches Ziel eingestuft und von sowjetischen Jagdflugzeugen in internationalem Luftraum abgeschossen.
24. Februar 1985 Abschuss der Polar 3 des Alfred-Wegener-Instituts 3 keine Das deutsche Forschungsflugzeug des Alfred-Wegener-Instituts wurde von Streitkräften der Demokratischen Arabischen Republik Sahara mittels Boden-Luft-Rakete abgeschossen.
6. November 1987 Air Malawi, 7Q-YMB 10 keine Eine Short Skyvan der Air Malawi wurde nahe der Stadt Ulongwe in Mosambik abgeschossen.[5]
3. Juli 1988 Iran-Air-Flug 655 290 keine Abschuss eines Airbus A300 der Iran Air durch eine Boden-Luft-Rakete eines US-Kriegsschiffs, das sich in iranischen Hoheitsgewässern befand. Die Schiffsbesatzung ignorierte, dass der Transponder des Airbus diesen als Zivilflugzeug kenntlich machte und verließ sich auf ein neues automatisiertes Kampfsystem, das ihn als Kampfflugzeug auswies.
28. Juni 1989 Somali-Airlines-Flug 41 30 keine Kurz nach dem Start in Hargeisa wurde eine Fokker F-27 der Somali Airlines von Rebellen abgeschossen. Die Maschine befand sich auf einem Linienflug nach Mogadischu.
21. September 1993 Transair-Georgia-Airlines Tu-134 27 keine Abschuss einer georgischen Passagiermaschine durch abchasische Separatisten mittels einer von einem Patrouillenboot abgefeuerten Boden-Luft-Rakete
22. September 1993 Tu-154 der Transair Georgia 108 24 Abschuss einer georgischen Passagiermaschine durch abchasische Separatisten mittels Boden-Luft-Rakete
6. April 1994 Dassault Falcon 50 12 keine Abschuss der ruandischen Regierungsmaschine beim Landeanflug auf Kigali mit Präsident Juvénal Habyarimana und dem burundischen Präsidenten Cyprien Ntaryamira an Bord. Der Abschuss gilt als Initialzündung für den Völkermord in Ruanda.
24. Februar 1996 Brothers to the Rescue 4 keine Abschuss zweier US-amerikanischer Flugzeuge (N2456S u. N5485S) der Organisation Brothers to the Rescue durch kubanische MiG-23 bzw. MiG-29
10. Oktober 1998 Boeing 727 der Lignes Aériennes Congolaises 41 keine Eine Boeing 727 der Lignes Aériennes Congolaises wurde in der Demokratischen Republik Kongo durch kongolesische Rebellen mit einer Boden-Luft-Rakete abgeschossen
4. Oktober 2001 Sibir-Flug 1812 78 keine Während einer Übung der ukrainischen Marine wurde eine Zieldrohne irrtümlich mit zwei Boden-Luft-Raketen beschossen. Nachdem die Zieldrohne von der ersten Rakete zerstört wurde, suchte sich die zweite Rakete selbständig ein neues Ziel und traf die russische Tupolew Tu-154.
23. März 2007 Abschuss einer Iljuschin Il-76 bei Mogadischu 11 keine Eine Iljuschin Il-76 der weißrussischen Transaviaexport Airlines wurde nach dem Start in Mogadischu von einer Boden-Luft-Rakete getroffen und stürzte ab.

Verdachtsfälle

Bei den folgenden Fällen gibt es Hinweise oder Theorien zu einem Abschuss des Flugzeugs.

Datum Flug Todesopfer Überlebende Zusammenfassung des Ereignisses
18. September 1961 Charterflug des UNO-Generalsekretärs Dag Hammarskjöld 16 keine Eine von der UNO gecharterte Douglas DC-6 der Transair Sweden stürzte im Grenzgebiet zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Nordrhodesien ab. An Bord befand sich der UNO-Generalsekretär Dag Hammarskjöld. Es konnte nicht geklärt werden, ob der Absturz durch einen technischen Defekt oder durch einen Abschuss erfolgte.
30. Juni 1962 Aeroflot-Flug 902 84 keine Eine Tupolew Tu-104 der Aeroflot stürzt nach einem unbekannten Notfall an Bord ab. Inoffiziellen Berichten zufolge wurde das Flugzeug versehentlich von einer Rakete getroffen. [6]
11. September 1968 Air-France-Flug 1611 95 keine Eine Sud Aviation Caravelle der Air France stürzte ins Mittelmeer, nachdem die Besatzung ein Feuer in der Kabine gemeldet hatte. Laut einer TV-Dokumentation aus dem Jahr 2011 soll die Maschine durch eine nicht scharfe Standard Missile während einer Übung des französischen Militärs zum Absturz gebracht worden sein.[7]
30. September 1975 Malév-Flug 240 60 keine [8]
27. Juni 1980 Itavia-Flug 870 81 keine Ein italienisches Gericht sprach den Angehörigen im Jahr 2011 Schadensersatz zu und bestätigte damit indirekt die Theorie, dass die Douglas DC-9 der Itavia in einen Luftkampf zwischen Kampfflugzeugen der NATO und Libyens geriet, wobei die Maschine durch eine fehlgeleitete Rakete getroffen wurde. Dies widerspricht dem Abschlussbericht des leitenden Unfallermittlers. Demnach wurde die Maschine nicht durch eine Rakete, sondern durch einen Sprengsatz in der hinteren Bordtoilette zum Absturz gebracht.[9]
8. November 1983 TAAG-Angola-Airlines-Flug 462 130 keine Nach dem Start in Lubango stürzte eine Boeing 737-200 der TAAG Angola Airlines ab. Nach Angaben der angolanischen Regierung war die Absturzursache ein technischer Defekt. UNITA-Rebellen gaben an, die Maschine mit Raketen abgeschossen zu haben.[10]
29. September 1998 Lionair-Flug 602 56 keine Die Maschine des Typs Antonow An-24 stürzte wahrscheinlich aufgrund eines Abschusses durch tamilische Rebellen ab. Als verantwortlich gilt Shiwasubramaniam Thillaraj.[11] Die Maschine überflog die Insel Iranatheevu etwa 10 Minuten nach dem Start in Palali und verschwand dann von den Radarschirmen. Das Wrack wurde 2012 entdeckt und wird seit 2013 untersucht.[12]
9. Januar 2007 Charterflug der Aeriantur-M Airlines 34 1 Eine in Adana gestartete Antonow An-26 der moldawischen Aeriantur-M Airlines verunglückte im Landeanflug auf die Balad Air Base im Irak.[13] Eine irakische Untergrundorganisation und ein Augenzeuge gaben an, die Maschine sei abgeschossen worden.[14]
17. Juli 2014 Malaysia-Airlines-Flug 17 298 keine Eine Boeing 777 der Malaysia Airlines stürzte während der Krise in der Ukraine 2014 nahe der ostukrainischen Stadt Tores ab, den Vermutungen verschiedener Experten zufolge durch Abschuss mit einer Boden-Luft-Rakete.[15] Der offizielle vorläufige Untersuchungsbericht sieht Hinweise darauf, dass die Maschine von außen durch zahlreiche Objekte getroffen wurde. Zu Art und Ursprung der Objekte macht er keine Angaben.[16]

Siehe auch

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Liste abgeschossener Flugzeuge in der Zivilluftfahrt aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.