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Lia van Leer

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Lia van Leer
Lia van Leer

Lia van Leer (1924-2015) war die "Grande Dame des israelischen Kinos". Sie gründete das grösste Filmarchiv des Nahen Ostens.

Leben

Die 1924 in Rumänien als Lia Greenberg geborene Lia Van Leer starb im Alter von 90 Jahren im Jerusalemer Shaare-Zedek-Krankenhaus. Zu Recht gilt sie als die grosse Dame des israelischen Kinos, hat sie doch zusammen mit ihrem Gatten Wim Van Leer (gest. 1991; die beiden heirateten 1952), dem Sohn eines holländischen Industriellen und Philanthropen, einem Kino-Fan und Piloten, die Cinémathequen in Tel Aviv, Jerusalem und Haifa gegründet.

Zuvor gründete sie 1960 das Israelische Filmarchiv, heute mit über 30 000 Filmkopien und mehr als 20 000 DVDs sowie Negativen von praktisch allen in Israel hergestellten Filmen das grösste Archiv dieser Art im Nahen Osten. Sie war auch die Begründerin des Jerusalem Filmfestivals. Die Gästelisten des Festivals und der Jerusalemer Cinématheque lasen sich im Laufe der Jahre wie ein Who is Who der Filmproduktion in Hollywood und in der ganzen Welt: Jeanne Moreau, Warren Beatty, Robert De Niro, David Mamet, Stephen Frears, Marcello Mastroianni, Roman Polanski, Jane Fonda, Bob Hoskins, Claude Lelouche und viele andere mehr.

Lia hatte 1940 ihre in Tel Aviv lebende Schwester besucht und beschlossen, im damaligen Mandats-Palästina zu bleiben. Sie studierte an der Hebräischen Universität in Jerusalem. 2004 erhielt sie den Israel-Preis für ihr Lebenswerk, und 2014 überreichte ihr der damalige Staatspräsident Shimon Peres die Präsidentenmedaille.

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