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Leo Meurin

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Johann Gabriel Leo Louis Meurin (geb. 23. Januar 1825 in Berlin; gest. 1. Juni 1895 in Port Louis, Mauritius), genannt Leo bzw. Léon Meurin, war ein deutscher katholischer Theologe und Missionar aus dem Jesuitenorden. Er war Erzbischof von Port Louis (Mauritius).

Leben und Werk

Meurin wurde 1848 zum Priester ordiniert. Er war unter anderem Apostolischer Vikar von Bombay, Titularbischof von Ascalon in Palästina, Titularerzbischof von Nisibis in Mesopotamien und Erzbischof von Port Louis auf Mauritius.[1]

Er ist bekannt als Verfasser von Büchern und Artikeln und für seine antimasonische Propaganda. Bei seinen Angriffen auf die Freimaurer brachte er auch die Juden ins Spiel:

„Alles in der Freimaurerei ist von Grund auf jüdisch, ausschließlich jüdisch, leidenschaftlich jüdisch, von Anfang bis Ende.[2]

Publikationen

  • God and Brahma, Bombay, 1865.
  • The Padroado Question und The Concordat Question, Bombay, 1885.
  • Zoroastre and Christ, Bombay, 1882.
  • Mémorial to the R.H. the Secretary of State for India in Council, Bombay, 1883.
  • Ethics, Port-Louis, 1891.
  • Select Writings... with a biographical sketch, Bombay, 1891.
  • La franc-maçonnerie, synagogue de Satan, Paris, 1893 (Digitalisat).
(spanisch)

Siehe auch

Einzelnachweise und Fußnoten

  1. catholic-hierarchy.org – abgerufen am 17. Januar 2018 (vgl. die Angaben der DNB)
  2. La Franc-Maçonnerie, synagogue de Satan, Paris, 1893, S.260; dt. Übersetzung zitiert nach: Norman Cohn, S.49 (mit ausführlichen weiteren Zitaten).

Literatur

  • Norman Cohn: «Die Protokolle der Weisen von Zion»: Der Mythos von der jüdischen Weltverschwörung. Mit einer kommentierten Bibliographie von Michael Hagemeister. Elster-Verlag, Baden-Baden/Zürich 1998, ISBN 3-89151-261-9

Weblinks


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