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Leo Koenigsberger

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Leo Koenigsberger (um 1886)
Grabstätte von Leo Koenigsberger in der Professorenreihe der (Abt. D) des Heidelberger Bergfriedhofes

Leo Koenigsberger (geb. 15. Oktober 1837 in Posen; gest. 15. Dezember 1921 in Heidelberg) war ein deutsch-jüdischer Mathematiker und Hochschullehrer.

Leben

Koenigsberger entstammte einer reichen jüdischen Kaufmannsfamilie in der Provinz Posen. Er besuchte das Friedrich-Wilhelms-Gymnasium (Posen) und studierte von 1857 bis 1860 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin. Karl Weierstraß prägte ihn dort maßgeblich.

Er habilitierte sich in Berlin und wurde 1864 Professor für Mathematik an der Universität Greifswald. Seit 1869 an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, wechselte er 1875 an die TH Dresden und 1877 an die Universität Wien. 1884 ging er schließlich wieder nach Heidelberg, wo er die letzten 36 Jahre seines Professorenlebens verbrachte.

Koenigsbergers Forschung galt vor allem der Theorie elliptischer und hyperelliptischer Integrale sowie komplexer Differentialgleichungen, letzteres in enger Zusammenarbeit mit Lazarus Fuchs. Seine wichtigsten Werke sind seine Monographien über elliptische und hyperelliptischen Integrale von 1874 bzw. 1878 sowie seine Biographie von Hermann von Helmholtz (1902/03).

Koenigsbergers Grab liegt am so genannten Professorenweg des Heidelberger Bergfriedhofes in der (Abt. D). Es ist mit einer schwarzen Granitstele geschmückt, in die Koenigsbergers Lebensdaten und die seiner Frau Sophie Koenigsberger geb. Kappel eingemeißelt sind.

Weblinks

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Leo Koenigsberger aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.