Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

Lendzin

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel erläutert das Dorf Lendzin; Lendzin ist auch der deutsche Name der oberschlesischen Stadt Lędziny.
Lendzin
Lędziny
LendzinLędziny führt kein Wappen
LendzinLędziny (Polen)
LendzinLędziny
Lendzin
Lędziny
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Oppeln
Landkreis: Oppeln
Gmina: Chronstau
Geographische Lage: 50° 40′ N, 18° 2′ O50.6718.028055555556Koordinaten: 50° 40′ 12″ N, 18° 1′ 41″ O
Einwohner:

470 ([1])

Postleitzahl: 46-053
Telefonvorwahl: (+48) 77
Kfz-Kennzeichen: OPO
Wirtschaft und Verkehr
Straße: DK 46 KłodzkoSzczekociny
Nächster int. Flughafen: Katowice

Lendzin, Polnisch Lędziny, ist ein Ort in Oberschlesien in der Gemeinde Chronstau im Powiat Opolski der Woiwodschaft Oppeln in Polen.

Geschichte

Kirche in Lendzin

Die Kolonie Lendzin wurde zwischen 1800 und 1803 gegründet und mit 20 Kolonisten besiedelt. Eine ältere Schreibweise des Ortes ist Lendzien.

In der Nähe der späteren Kolonie befand sich einst ein 1295 erstmals als Lendzynicze urkundlich erwähnter Ort. 1566 wurde der Name Lendyn erwähnt. Darauf wurde der Ort wüst.

1854 wurde die kleine Maria-Hilf-Kirche errichtet.

1900 wurde im Ort die erste Schule erbaut. Bei der Volksabstimmung am 20. März 1921 stimmten 155 Wahlberechtigte für einen Verbleib bei Deutschland und 63 für Polen. Lendzin verblieb beim Deutschen Reich. 1933 lebten in Lendzin 347 Einwohner. Am 19. Mai 1936 wurde der Ort in Lenzen umbenannt. 1939 hatte Lenzen 378 Einwohner. Bis 1945 befand sich der Ort im Landkreis Oppeln.

1945 kam der bisher deutsche Ort unter polnische Verwaltung, wurde in Lędziny umbenannt und der Woiwodschaft Schlesien angeschlossen. 1950 wurde Lendzin der Woiwodschaft Oppeln zugeteilt, 1999 wurde es Teil des wiedergegründeten Powiat Opolski. Am 25. Januar 2006 wurde in der Gemeinde Chrząstowice, der Lędziny angehört, Deutsch als zweite Amtssprache eingeführt. Im Mai 2008 erhielt der Ort zusätzlich den amtlichen deutschen Ortsnamen Lendzin.

Weblinks

 Commons: Lendzin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

  1. Vgl. chrzastowice.pl abger. am 18. Okt. 2009

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Gemeinde Chronstau


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Lendzin aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.