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Lehrgebäude II des Pädagogischen Instituts Dresden

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Lehrgebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule „Karl Friedrich Wilhelm Wander“ am Carolaplatz an der Wigardstraße 17 in Dresden

Geschichte

Das Lehrgebäude II wurde 1963/63 unter der Leitung von Dr. Ingenieur Gerhart Seyfert, Oberingenieur am Lehrstuhl für Baukonstruktions- und Entwurfslehre an der TU Dresden erbaut. Entwürfe lieferte Prof. Dr.-Ing. E. h. Heinrich Rettig TU Dresden. Das Entwurfskollektiv bestand aus Dr. Ing. Gerhart Seyfert, BDA, Dipl.-Ing. Ekkehard Böhme, BDA, Dipl.-Ing. Günter Haustein, BDA und Dipl. Ing. Hubertus Lübeck, BDA. Für die Konstruktion zeichnete das Institut beim Lehrstuhl für Stahlbeton, Spannbeton und Massivbrücken der Technischen Universität Dresden, Dipl.-Ing. Johannes Dressel, Dipl.-Ing. Werner Mälz und Bauingenieur Dieter Penzl beteiligt. Für die Konstruktion der Produktionshalle waren der VEB Montagebau Berlin und Mitarbeiter Dr. Ing. H. Rühle zuständig. Für die Konstruktion des Institutsgebäudes, der Betriebsgäststätte und der Sozialgebäude zeichnete Diplom Ingenieur M. Petrow verantwortlich


Das Pädagogische Institut wurde 1967 in den Rang einer Hochschule erhoben.


Lage und Umgebung

Bereits 1954 war einen geplanten Neuaufbau des Lehrgebäude eine Geländedreieck in der Dresdner Neustadt ausgesucht worden. Aus betriebstechnischen Gründung, wurde vor allem die Anbinung an einen Altbau (Dreikönigsschule) gesucht. Weiter hin aus städtebäulichen Gründen sollte es in der Nähe der zu bauenden Carolabrücke gesetzt werden. Daher bildet dieses Gebäude „Bestandteil des städtebaulichen Ensembles“ am Neustädter Brückkekopf der Carolabrücke (früher: Dr. Rudolf FriedrichsBrücke).

Architektur und Einrichtung

10 geschossiges Lehr- und forschulngsbgeäbue , dreibündige Gebäudegruppe, Hörsaaltrakt mit 720 Plätzen und mensa, Mischbauweise mit monolithischen Stahlbetonskelltbauweise. horizontale Fassadengliederung. Gruppenplastik von W. Hesse. Später eine vorgehangene Leichtmetallfassade.

Über einen vierstieligen Stockwerksrahemen, spannen 120 mm dicke Geschossdekcen. Diese tragen auf einer 450 mm hervortretenden Deckenauskragung an den Gebäudelängsfronten Fensterwandplatten als Außenwandelemente . Dieses ind vorgefertigt und oberflächenfertig. Die Giebelseiten haben Vollwandplatten mit Waschbetonvorsatz. Die Außenwände des Treppenhauses sind mit Betonfüllkörpern ausgesetzt worden. Eine Dachterrasse hat einen behegebaren Belang nach System Gartenmannt ausgebildet und das Laternen dach mit Leichtmetall eingedeckt. Tageslicht durch durch die Glastrennwände der giebelseiteigen Treppenhäuser.

Quellen

Literatur

  • Gerhart Seyfert:„Das Lehrgebäude II des Pädagogischen Instituts Dresden“, in: Deutsche Architektur (Deutsche Bauakademie und Bund Deutscher Architekten Hrsg.) 5/1966, S. 278-283
  • Walter May, Werner Pampel und Hans Konrad: Architekturführer DDR, Bezirk Dresden. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1979.S. 41, Nr. 45 (1)

Einzelnachweise

Quellen

Einzelnachweise