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Lehnitz

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Lehnitz
Koordinaten: 52° 45′ N, 13° 16′ O52.74444444444413.26444444444435Koordinaten: 52° 44′ 40″ N, 13° 15′ 52″ O
Höhe: 35 m
Einwohner: 3.261 (30. Jun. 2015)
Eingemeindung: 26. Okt. 2003
Postleitzahl: 16515
Vorwahl: 03301
Der Lehnitzer Bahnhof

Lehnitz ist ein Ortsteil der Stadt Oranienburg in Brandenburg, nördlich von Berlin. Der Ort mit etwa 3000 Einwohnern ist mit dem Bahnhof Lehnitz an das Berliner S-Bahnnetz angeschlossen. In der Nähe liegt der Lehnitzsee.

Geographie

Lehnitz liegt im Naturraum der Zehdenick-Spandauer Havelniederung.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahr 1350.

Während des Kalten Krieges waren in Lehnitz verschiedene militärische Einheiten, Verbände und Einrichtungen der Nationalen Volksarmee der DDR stationiert. Ende der 1980er Jahre gehörten dazu beispielsweise das Artillerieregiment 1 „Rudolf Gyptner“ und das Bataillon Chemische Abwehr „Herbert Kittelmann“.[1]

Im Rahmen der Gemeindegebietsreform in Brandenburg verlor Lehnitz den Status einer eigenständigen Gemeinde und wurde zum 26. Oktober 2003 in die Stadt Oranienburg eingemeindet[2]

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

  • Die 1941 im Auftrag der „Versuchsstelle für Höhenflüge“ entstandene Waldsiedlung (Einzelhäuser in lockerer Klinkerbauweise) wird 1990 zum architektonischen Denkmal erklärt.
  • Mahnmal für die Opfer des Faschismus aus der unmittelbaren Nachkriegszeit an der Friedrich-Wolf-Straße/Ecke Friedrich-Wolf-Platz, nach 1990 umgewidmet den Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft
  • Denkmal gegenüber dem OdF-Mahnmal zur Erinnerung an den politischen Justizmord an Ethel und Julius Rosenberg in den USA

Literatur

  • Bodo Becker: Das „Jüdische Erholungsheim Lehnitz": „Ein Heim wie dieses ist nicht nur eine leibliche Wohltat“. Hentrich & Hentrich Verlag Berlin, Berlin 2013, ISBN 978-3-942271-78-3

Weblinks

 Commons: Oranienburg-Lehnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Standortdatenbank der Nationalen Volksarmee, der Grenztruppen der DDR und der sowjetischen (russischen) Streitkräfte in der DDR. Militärgeschichtliches Forschungsamt, abgerufen am 18. September 2014.
  2. Eingliederung der Gemeinde Lehnitz in die Stadt Oranienburg. (PDF; 928 kB) Bekanntmachtung des Ministeriums des Innern. In: Amtsblatt für Brandenburg. 14. November 2012, S. 272, abgerufen am 27. Dezember 2012.

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Oranienburg

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Lehnitz aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.