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Leah Remini

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Leah Marie Remini (* 15. Juni 1970 in Brooklyn, New York City) ist eine US-amerikanische Schauspielerin, österreichisch-italienischer Abstammung. Große Bekanntheit erlangte sie als Carrie Heffernan in der Sitcom King of Queens.

Leben und Karriere

Leah Reminis Vater George Remini stammt aus Sizilien und war Inhaber einer Firma für Asbestentfernung. Ihre Mutter Vicki Marshall leitete eine Schule und kommt ursprünglich aus Österreich. Ihre Eltern ließen sich 1977 scheiden. Remini hat eine Schwester und vier Halbschwestern. Seit ihrem 14. Lebensjahr, als sie entgegen dem Ratschlag ihrer Mutter die Schule verließ, ging sie verschiedenen Berufen nach.

Reminis Einstieg in die Filmszene begann mit einem Werbespot für Motoröl. Bekannt wurde sie in der Rolle der Terri Reynolds, Sharon Lawrences unverwüstlicher Geschäftspartnerin in der NBC-Serie Kreativ sein ist alles. Erstmals im Fernsehen zu sehen war sie in der Serie Ganz große Klasse, die 1991 auf dem Fernsehsender ProSieben ausgestrahlt wurde. Dann folgte eine Rolle in Wer ist hier der Boss?, aus der ein Spin-off unter dem Titel Living Dolls entwickelt wurde. Hier spielte sie eine Hauptrolle. Außerdem spielte sie in der Spelling-Soap California High School – Pausenstress und erste Liebe und der Sitcom Daddy schafft uns alle mit.

Im deutschen Sprachraum wurde Remini in der Fernsehserie King of Queens bekannt. Dort verkörperte sie Carrie, die Ehefrau von Doug Heffernan (Kevin James). Die Sitcom lief von 1998 bis 2007 und gehörte in Deutschland zu den erfolgreichsten ihrer Art.

Neben Gastauftritten in Diagnose: Mord, New York Cops – NYPD Blue und Friends war Remini auch als Rhea Perlmans rebellische Tochter Sarafina im Sitcom-Klassiker Cheers zu sehen. Im Kino war sie bisher in einer Nebenrolle im Film Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen zu sehen.

Zwischen 2010 und 2011 co-moderierte Remini zusammen mit Julie Chen, Sara Gilbert, Holly Robinson Peete, Sharon Osbourne und Marissa Jaret Winokur die Talkshow The Talk auf CBS, die sie nach der ersten Staffel wieder verließ, nachdem ihr Vertrag nicht verlängert wurde.

Am 19. Juli 2003 heiratete Remini ihren Schauspielkollegen Angelo Pagan, eine Dokumentation der Hochzeit wurde in der VH1-Serie (Inside)Out ausgestrahlt. Das Paar hat eine Tochter (* 2004).

Remini war einige Jahrzehnte Mitglied der Organisation Scientology und warb bei ihren Fans um Mitgliedschaften.[1] Sie spendete in diesem Zeitraum mehrere Millionen US Dollar.[2] Reminis Nachfrage nach dem Verbleib der Ehefrau von Scientology-Chef David Miscavige im Jahre 2006 soll jahrelange Verhöre, die Überprüfung ihrer Familie und eine fünf Jahre andauernde Gedankenmodifikation zur Folge gehabt haben.

Remini verließ die Organisation schließlich Mitte 2013. Ein Insider berichtete: „Sie distanziert sich von einem Regime, das sie als korrupt erachtet. Sie denkt, dass keine Religion eine Familie auseinanderbringen oder jemanden unter dem Deckmantel der Religion missbrauchen sollte.“ [3]

Zu ihren besten Freunden zählt unter anderem Jennifer Lopez, die sie über Weihnachten 2009 für 3 Monate bei sich einziehen ließ, während Lopez' neue Villa in Los Angeles bezugsfertig gemacht wurde.[4]

Im Deutschen wird Remini von Christine Pappert synchronisiert.

Filmografie (Auswahl)

  • 1988: Ganz große Klasse (Head of the Class, Fernsehserie)
  • 1989: Wer ist hier der Boss? (Who's the Boss?, Fernsehserie)
  • 1989: Living Dolls (Fernsehserie)
  • 1990: Normal Life (Fernsehserie)
  • 1990: Der Hogan-Clan (Valerie, Fernsehserie)
  • 1991: Paradise – Ein Mann, ein Colt, vier Kinder (Fernsehserie)
  • 1991: Der Mann im Haus (The Man in the Family, Fernsehserie
  • 1991–1992: California High School – Pausenstress und erste Liebe (Saved by the Bell, Fernsehserie)
  • 1991–1993: Cheers (Fernsehserie)
  • 1992: Mut zur Liebe (Getting Up and Going Home, Fernsehfilm)
  • 1992: Blossom (Fernsehserie)
  • 1993: Daddy schafft uns alle (Evening Shade, Fernsehserie)
  • 1993: Harlan & Merleen (Fernsehfilm)
  • 1994: Der Polizeichef – Eis im Blut (The Commish, Fernsehserie)
  • 1994: Renegade – Gnadenlose Jagd (Fernsehserie)
  • 1995: Der Mysteriöse Tod der Grace Kelly (Star Witness, Fernsehfilm)
  • 1995: Diagnose: Mord (Diagnosis Murder, Fernsehserie)
  • 1995: Friends (Fernsehserie)
  • 1995: First Time Out / Jackie Guerra (Fernsehserie)
  • 1996: New York Cops – NYPD Blue (Fernsehserie)
  • 1996: Glory Daze – Es lebe die Uni!
  • 1997: Critics and Other Freaks
  • 1997–1998: Kreativ sein ist alles (Fired Up, Fernsehserie)
  • 1998: Liebe und andere Missverständnisse (Follow Your Heart)
  • 1998–2007: King of Queens (Fernsehserie)
  • 2003: Old School – Wir lassen absolut nichts anbrennen (Old School)
  • 2005: Fat Actress (Fernsehserie, Gastauftritt)
  • 2007–2008: In the Motherhood (Internetserie)
  • 2010–2011: The Talk (Talkshow)
  • 2013: Family Tools (Fernsehserie)

Weblinks

Einzelnachweise


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Leah Remini aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.