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Léa Sprunger

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Léa Sprunger bei der Athletissima 2012

Léa Sprunger (* 5. März 1990 in Nyon) ist eine Schweizer Sprinterin und Hürdenläuferin und Inhaberin des Schweizer Rekords über 200 m und 400 m. 2018 wurde sie an der Europameisterschaft in Berlin Siegerin über 400 Meter Hürden.

Sportliche Karriere

Als Juniorin nahm sie noch als Siebenkämpferin an internationalen Wettkämpfen teil. Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Daegu schied sie mit der Schweizer Mannschaft im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. 2012 erreichte sie bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Helsinki über 200 m den Halbfinal und kam mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette auf den sechsten Platz. Bei den Olympischen Spielen in London schied sie über 200 m und in der 4-mal-100-Meter-Staffel in der ersten Runde aus.

2013 schied sie bei den Halleneuropameisterschaften in Göteborg über 400 m und bei den WM in Moskau mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette im Vorlauf aus. Bei den Spielen der Frankophonie gewann sie über 200 m und in der 4-mal-100-Meter-Staffel jeweils Silber.

2014 kam bei den World Relays in Nassau die Schweizer 4-mal-200-Meter-Stafette in der Besetzung Mujinga Kambundji, Sprunger, Joëlle Golay und Fanette Humair auf den fünften Platz und stellte mit 1:31,75 min einen nationalen Rekord auf. In der 4-mal-100-Meter-Staffel schied Sprunger mit dem Schweizer Quartett im Vorlauf aus. Bei den Europameisterschaften in Zürich gelangte sie über 200 m in den Halbfinal und erreichte mit der Schweizer Mannschaft im Final der 4-mal-100-Meter-Staffel nicht das Ziel.

2015 scheiterte sie bei den Halleneuropameisterschaften in Prag über 400 m im Vorlauf und belegte bei den World Relays in Nassau mit der Schweizer 4-mal-100-Meter-Stafette den achten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking erreichte sie über 400 m Hürden den Halbfinal und schied im Vorlauf der 4-mal-100-Meter-Staffel aus. Bei den Europameisterschaften 2016 in Amsterdam gewann sie im 400-Meter-Hürdenlauf die Bronzemedaille. An den Schweizer Meisterschaften in Genf stellte sie am 17. Juli 2016 mit 22,38 s einen neuen Schweizer Rekord über 200 m auf.

2017 stellte Sprunger in der Hallensaison mehrere Weltjahresbestleistungen über 400 Meter auf und galt somit als Favoritin für die Leichtathletik-Halleneuropameisterschaften. Dort gelangte sie souverän in den Final, konnte dort ihr schnelles Anfangstempo jedoch nicht halten und belegte am Ende Rang fünf.[1] Ebenfalls Fünfte wurde sie im gleichen Jahr bei den Weltmeisterschaften in London über 400 Meter Hürden mit einer Zeit von 54,59 s.

Am 10. August 2018 gewann sie an den Europameisterschaften in Berlin die Goldmedaille über 400 Meter Hürden in 54,33 s.

Ihre ältere Schwester Ellen Sprunger ist als Siebenkämpferin und Sprinterin erfolgreich.

Ehrungen

  • 2017: "Leichtathletin des Jahres" in der Schweiz[2]

Bestzeiten

(Stand: 1. Juli 2018)

Halle
  • 60 m: 7,37 s, Magglingen, 15. Februar 2014
  • 200 m: 22,88 s, Magglingen, 18. Februar 2018 (Schweizer Rekord)
  • 400 m: 51,28 s, Magglingen, 15. Februar 2018 (Schweizer Rekord)
Freiluft

Weblinks

Einzelnachweise


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Léa Sprunger aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.