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Laura Freudenthaler

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Laura Freudenthaler (2018)

Laura Freudenthaler (* 1984 in Salzburg[1]) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben

Laura Freudenthaler studierte Germanistik, Philosophie und Gender Studies, das Studium schloss sie 2008 an der Universität Wien ab.[2] 2014 veröffentlichte sie mit Der Schädel von Madeleine ihren Debüterzählband.[3] Ihr Roman Die Königin schweigt schaffte es im September und Oktober 2017 auf der ORF-Bestenliste unter die besten zehn.[4][5][6] Der Roman wurde als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du premier Roman 2018 in Chambéry ausgezeichnet.[7] Weitere Arbeiten wurde unter anderem in den Literaturzeitschriften manuskripte, Lichtungen, SALZ, schreibkraft und kolik veröffentlicht. Freudenthaler lebt in Wien, arbeitete mehrere Jahre in der Austria Presse Agentur (APA) und übersetzt aus dem Französischen ins Deutsche.[1]

Im Februar 2018 war sie in der ORF III-Sendung erLesen zu Gast.[8] Mit ihrem Roman Geistergeschichte erreichte sie im März 2019 den ersten Platz der ORF-Bestenliste,[9] für den Roman wurde sie mit dem Literaturpreis der Europäischen Union ausgezeichnet[10] und für den Literaturpreis Alpha nominiert.[11]

Auf Einladung von Brigitte Schwens-Harrant las sie beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2020 ihren Text Der heißeste Sommer,[12][13] wo sie mit dem 3sat-Preis ausgezeichnet wurde.[14]

Auszeichnungen und Nominierungen

Publikationen (Auswahl)

Weblinks

 Commons: Laura Freudenthaler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 Literaturhaus: Laura Freudenthaler: Kurzbiografie. Abgerufen am 3. September 2017.
  2. "Wie die Menschen leben oder nicht leben" : utopische Momente im Werk von Walter Kappacher. Diplomarbeit 2008, Universität Wien.
  3. derStandard.at: Wer hat Angst vor Madeleine?. Artikel vom 21. März 2014, abgerufen am 3. September 2017.
  4. Die besten 10 im September 2017 - tv.ORF.at. Abgerufen am 3. September 2017.
  5. orf.at: Die besten 10 im Oktober 2017. Abgerufen am 27. September 2017.
  6. orf.at: Die Geister der schönen Fanny. Artikel vom 12. August 2017, abgerufen am 3. September 2017.
  7. Laura Freudenthaler – Literaturverlag Droschl. Abgerufen am 26. März 2019.
  8. „ORF III Kulturdienstag“: „erLesen“ mit Felix Mitterer, Gregor Bloéb, Erik Schinegger und Laura Freudenthaler. OTS-Meldung vom 26. Februar 2018, abgerufen am 26. Februar 2018.
  9. Laura Freudenthaler im März an der Spitze der ORF-Bestenliste. Artikel vom 28. Februar 2019, abgerufen am 28. Februar 2019.
  10. Laura Freudenthaler gewinnt den Literaturpreis der Europäischen Union 2019. OTS-Meldung vom 23. Mai 2019, abgerufen am 23. Mai 2019.
  11. 11,0 11,1 Shortlist für Literaturpreis Alpha 2019 steht fest. 29. August 2019, abgerufen am 29. August 2018.
  12. Bachmann-Preis heuer mit fünf Teilnehmern aus Österreich. In: DerStandard.at. 28. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020.
  13. Laura Freudenthaler, A. In: bachmannpreis.orf.at. Abgerufen am 28. Mai 2020.
  14. 14,0 14,1 Bachmannpreis für Helga Schubert. In: bachmannpreis.ORF.at. 21. Juni 2020, abgerufen am 21. Juni 2020.
  15. Thomas Lehr erhält Bremer Literaturpreis. Artikel vom 18. November 2017, abgerufen am 18. November 2017.
  16. Laura Freudenthaler – Literaturverlag Droschl. Abgerufen am 26. März 2019.
  17. Neun Kandidatinnen und Kandidaten für den Literaturpreis Alpha 2018. OTS-Meldung vom 27. August 2018, abgerufen am 27. August 2018.
  18. Literaturpreis der Europäischen Union: die Österreich-Shortlist. Artikel vom 11. April 2019, abgerufen am 11. April 2019.
  19. Staatssekretärin Mayer: Langzeitstipendien für Literatur. 2. Juli 2020, abgerufen am 2. Juli 2020.


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Laura Freudenthaler aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.