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Laupen

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Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde im Kanton Bern; für weitere Orte und Verwaltungsbegriffe siehe Laupen (Begriffsklärung).
Laupen
Wappen von Laupen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
Gemeindenummer: 0667i1f3f4
Postleitzahl: 3177
Koordinaten: (584356 / 194342)46.9000027.233332489Koordinaten: 46° 54′ 0″ N, 7° 14′ 0″ O; CH1903: (584356 / 194342)
Höhe: 489 m ü. M.
Fläche: 4.12 km²
Einwohner: 2852 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.laupen.ch
Laupen vom Schloss aus gesehen

Laupen vom Schloss aus gesehen

Karte
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Über dieses Bild
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Laupen (frz. Loyes) ist eine politische Gemeinde im Amtsbezirk Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1339 1850 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2010
Einwohner ca. 250 641 1418 1607 2139 2261 2512 2734 2813

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung entstammt dem Jahr 1032. 1264 wurde der Ort von Rudolf von Habsburg erobert. 1267 folgte Peter von Savoyen, aber bereits 1269 wurde Laupen von Rudolf von Habsburg zurückerobert. 1275 verlieh er dem Ort die Handfeste nach dem Muster der Handfeste der Stadt Bern.[2] 1310 verpfändete König Heinrich VII. seine Rechte an Laupen an die Stadt Bern, die nach 1324 einen Landvogt in Laupen stationiert. Die wachsenden Spannungen zwischen Bern und Freiburg führten 1339 zum Laupenkrieg zwischen der Stadt Bern und ihrer Burgundischen Eidgenossenschaft, und Freiburg, unterstützt von den Herren von Burgund und Habsburg, aus dem Bern als Sieger hervorging. Dabei waren in Laupen 600 Berner als Besatzung stationiert. Die Entscheidung fiel während der Schlacht auf dem Bramberg, ausgelöst durch 6000 herbeieilende Berner mit Verbündeten. Königin Agnes von Ungarn vermittelte den Frieden; Laupen blieb bei der Stadt Bern, die sich als führende Regionalmacht im Aaretal etablierte.

Politik

Die Wähleranteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2011 betrugen: SP 24.6 %, SVP 23.3 %, BDP 19.9 %, GPS 8.8 %, FDP 7.9 %, glp 6.2 %, CVP 3.3 %, EVP 1.6 %, EDU 0.8 %.[3]

Quellen

  • Sammlung Schweizerischer Rechtsquellen, II. Abteilung: Die Rechtsquellen des Kantons Bern, Zweiter Teil: Rechte der Landschaft, Band 5: Das Recht des Amtsbezirks Laupen von Hermann Rennefahrt, Aarau 1952 [1].

Sehenswürdigkeiten

Bilder

Weblinks

 Commons: Laupen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle
  2. Ernst Theodor Gaupp: Deutsche Stadtrechte des Mittelalters, mit rechtsgeschichtlichen Erläuterungen. Zweiter Band, Breslau 1852, S. 57-58, online.
  3. http://www.wahlarchiv.sites.be.ch/wahlen2011/target/NAWAInternetAction.do@method=read&sprache=d&typ=21&gem=667.html abgerufen am 18. März 2012


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Laupen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.