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Kurt Steudtner

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Kurt Steudtner (geb. 20. Juli 1899 in Dessau; gest. unbekannt) war ein deutscher Schriftsteller, Heimatforscher und von 1931 bis 1932 Mitglied der nationalistischen SS.

Steudtner war Diplom-Landwirt und gehörte der nationalsozialistischen Bewegung an. Seit 1927 besaß er einen eigenen Hof, den er bewirtschaftete. 1934 trat er in den Dienst des Reichsnährstandes, bei dem er bis 1937 tätig war. Anschließend ordnete er das Gutsarchiv auf dem Rittergut Zscheiplitz bei Freyburg (Unstrut). Er widmete sich fortan verstärkt seinem Hof und war schriftstellerisch für eine Zeitung tätig. Ferner wirkte er als Heimatforscher. Sein Hauptwohnsitz war die Burgstraße 9 in Halle (Saale), daneben hielt er sich öfters bei seine Ehefrau auf, die bei Quedlinburg eine Ausflugsgaststätte auf der Altenburghöhe betrieb.

Er war 1940 der Initiator eines Hugenottenforschungsprojektes beim Chef des Rasse- und Siedlungshauptamtes.

Nach Ende des Zweiten Weltkrieges forschte er unter anderem zur Geschichte der Landarbeiterbewegung. Einige seiner Manuskripte befinden sich heute im Bundesarchiv.

Werke (Auswahl)

  • Henker und Henkerswesen in Bernburg, in: Bernburger Kalender, 1941

Literatur

  • Ursula Fuhrich-Grubert: Hugenotten unterm Hakenkreuz, S. 452.

Quellen

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