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Kurt Hähling

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Kurt Hähling (geb. 7. November 1897 in Rosengarten, Kreis Angerburg, Ostpreußen; gest. 20. Mai 1983 in Finsterwalde) war ein deutscher Berufsoffizier, Generalmajor der Wehrmacht und Politiker (NDPD) der DDR.

Leben

Als Sohn eines Kaufmanns besuchte er die Volksschule und das Realgymnasium. Von 1914 bis 1918 war er als Kriegsfreiwilliger Teilnehmer am Ersten Weltkrieg. 1920 wurde er als Leutnant d.R. aus der Reichswehr entlassen und trat in den Polizeidienst. Er war bis Dezember 1934 bei der Schutzpolizei in Berlin. Am 1. Mai 1933 trat in die NSDAP ein. Am 1. Januar 1935 ging er als Oberleutnant zur Landespolizei nach Elbing und trat schließlich am 1. August 1935 als Hauptmann und Batteriechef in die Wehrmacht ein. Den Beginn des Zweiten Weltkrieges erlebte er als Bataillonskommandeur im Artillerieregiment 11. Er wurde 1941 als Oberstleutnant Kommandeur des Artillerie-Regiments 294 und Teilnehmer am Russlandfeldzug. 1942 wurde er zum Oberst befördert und am 30. Juli 1944 mit der Führung der 73. Infanterie-Division beauftragt. Am 30. Januar 1945 wurde er zum Generalmajor und gleichzeitig zum Kommandeur der 126. Infanterie-Division ernannt. Am 8. Mai 1945 geriet er in Kurland in sowjetische Kriegsgefangenschaft.

Im März 1951 kehrte er nach Deutschland, in die DDR, zurück. Er wurde Mitglied der NDPD und hauptamtlicher Funktionär der Partei, 1952 stellvertretender Vorsitzender, von 1953 bis September 1960 Vorsitzender des NDPD-Bezirksverbandes Dresden. Gleichzeitig war er von 1953 bis 1963 Mitglied des Hauptausschusses der NDPD und Abgeordneter des Bezirkstages Dresden. Von Mai 1954 bis 1958 war er Mitglied des Nationalrates der Nationalen Front der DDR. Ab 1958 war er zeitweilig Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Offiziere (AeO).

Auszeichnungen

Literatur

  • Andreas Herbst et al. (Hrsg.): So funktionierte die DDR. Band 3: Lexikon der Funktionäre. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1994, ISBN 3-499-16350-0, S. 123
  • Peter Joachim Lapp, Ulbrichts Helfer. Wehrmachtsoffiziere im Dienste der DDR. Bernard & Graefe Verlag, Bonn, Germany, 2000, S. 173
  • Olaf Kappelt, Braunbuch DDR – Nazis in der DDR, Elisabeth Reichmann Verlag, Berlin 1981, S. 216
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Kurt Hähling aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.