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Kursmünze

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Der „Brüningtaler“ – 4 Reichspfennig 1932

Eine Kursmünze ist eine Münze, die für den Zahlungsverkehr geprägt wird. Die Kursmünze ist gesetzliches Zahlungsmittel in dem ausgebenden Land und lautet auf die jeweilige Landeswährung. Ihr aufgeprägter Wert wird von der jeweiligen Nationalbank garantiert – auch wenn es sich meist um Scheidemünzen handelt, der reine Metallwert also unter dem Nennwert liegt.

Namensherkunft / Wortbedeutung

Die Bezeichnung „Kursmünze“ leitet sich vom Verb kursieren („umlaufen“) ab und ist damit gleichbedeutend mit dem Begriff „Umlaufmünze“. Ihrem Verwendungszweck entsprechend, trägt eine Kursmünze als wichtigsten Bestandteil neben der Nationalitätsangabe den Nennwert mit Währungseinheit (Münznominal). Die Nennwerte eines Kursmünzensatzes entsprechen den im jeweiligen Land zu der Zeit erforderlichen Beträgen, die unter Umständen auch ungewöhnlich sein können.

Die Kursmünze in ihrem Gegensatz zur Gedenkmünze entspricht damit bei den Briefmarken den Marken der „Dauerserien“ (im Unterschied zu den Gedenk-, Motiv- und Sammlermarken).

Abgrenzung zu anderen Münzen

DM-Kursmünzensatz in „Spiegelglanz“

Von den Kursmünzen unterscheiden sich Gedenk- und Sammlermünzen, welche in erster Linie für Sammler geprägt werden, Probeprägungen, sowie Medaillen und Jetons, welche keinen Geldcharakter haben.

Es gibt allerdings auch Sammlerausgaben von Kursmünzen, welche im Münzerhaltungsgrad „Stempelglanz“ (ohne Umlaufschäden) und in den Prägequalitäten „Polierte Platte“ beziehungsweise „Spiegelglanz“ in schützenden Verpackungen verkauft werden.

Historische Kursmünzen

Taler mit dem Porträt Kaiser Karls VII., 1743

Ältere Kursmünzen – insbesondere vor dem 20. Jahrhundert – sind in der Regel Münzen mit Nennwerten von nicht mehr kursgültigen Währungseinheiten. Auch diese gehören zum Sammelgebiet Kursmünzen, sofern sie von Staaten und ihren Banken bzw. Herrschern verausgabt wurden. Sie haben aufgrund ihres historischen Charakters manchmal einen hohen Sammlerwert (Sammlermünzen).

Weblinks

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