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Kuldur

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Siedlung städtischen Typs
Kuldur
Кульдур
Föderationskreis Ferner Osten
Region Jüdische Autonome Oblast
Rajon Oblutschje
Gegründet 1924
Siedlung städtischen Typs seit 1958
Bevölkerung 1609 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Höhe des Zentrums 370 m
Zeitzone UTC+10
Telefonvorwahl (+7) 42666
Postleitzahl 679132
Kfz-Kennzeichen 79
OKATO 99 220 562
Geographische Lage
Koordinaten 49° 12′ N, 131° 38′ O49.204166666667131.63333333333370Koordinaten: 49° 12′ 15″ N, 131° 38′ 0″ O
Kuldur (Russland)
Red pog.svg
Lage in Russland
Kuldur (Jüdische Autonome Oblast)
Red pog.svg
Lage in der Jüdischen Autonomen Oblast

Kuldur (russisch Кульду́р) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Jüdischen Autonomen Oblast (Russland) mit 1609 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geographie

Die Siedlung liegt im Kleinen Hinggan-Gebirge vorwiegend am linken Ufer des gleichnamigen Flusses Kuldur, linker Quellfluss des Amur-Nebenflusses Bira. Unmittelbar nördlich der Siedlung erhebt sich der Hauptkamm des Mittelgebirges bis auf eine Höhe von knapp 1.000 m. Er markiert dort die Grenze zur Region Chabarowsk.

Kuldur liegt etwa 105 km Luftlinie westnordwestlich der Republikhauptstadt Birobidschan. Es gehört zum Rajon Oblutschje und ist von dessen Verwaltungszentrum Oblutschje knapp 50 km in ostnordöstlicher Richtung entfernt.

Geschichte

Der Ort entstand ab 1924 als einer der ersten balneologischen Kurorte im Fernen Osten Russlands, auf Basis der dort seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bekannten 72 °C warmen Mineralwässer, die 1910 erstmals geologisch untersucht wurden. Der Name ist vom Wort chulschiur abgeleitet, das in der Sprache der Nanai ‚heißes Wasser‘ bedeutet. 1929 nahm das erste Sanatorium seinen Betrieb auf.[2] 1958 erhielt Kuldur den Status einer Siedlung städtischen Typs.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1959 2367
1970 3173
1979 3127
1989 4132
2002 1957
2010 1609

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft und Infrastruktur

Kuldur ist ein Kurort regionaler Bedeutung mit mehreren Sanatorien. Der Ort liegt an der Eisenbahnstrecke Iswestkowaja – Tschegdomyn, die die Transsibirische Eisenbahn mit der Baikal-Amur-Magistrale (BAM) bei Nowy Urgal verbindet (Streckenkilometer 30). Straßenverbindung besteht ins 23 km in südlicher Richtung entfernte Birakan an der Fernstraße M 58 Amur von Tschita nach Chabarowsk, Teil der transkontinentalen Straßenverbindung.

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Kuldur auf der Website AquaExpert (russisch)
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Kuldur aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.