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Kuhmagnet

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Kuhmagnet. Moderne Versionen sind zusätzlich oft von einem Plastikkäfig umgeben.

Ein Kuhmagnet (genauer Kuhmagenmagnet) ist ein starker Magnet, der in den Netzmagen des Rindes eingeführt wird. Er dient dazu, metallische Fremdkörper, die bei der Futteraufnahme in das Verdauungssystem geraten sind, zu binden und einen Weitertransport beim Wiederkäuen zu verhindern. Dadurch vermindert er das Risiko der Fremdkörpererkrankung der Wiederkäuer.[1]

Hintergrund

Rinder nehmen naturgemäß große Futtermengen auf. Anders als Schafe und Ziegen sind sie bei der Nahrungsaufnahme nur wenig selektiv. Metallische Fremdkörper wie Nägel, Klammern, Späne und abgesplitterte Teile landwirtschaftlicher Maschinen werden nur selten ausgewürgt.[2] Dadurch kann es zu inneren Organverletzungen kommen, die wiederum zu Entzündungen führen. Die Kuh verliert in der Folge ihren Appetit und erzeugt somit weniger Milch oder steigert zu wenig ihr Gewicht bei der Mast.[3] Der Kuhmagnet gehört zur wirkungsvollsten Vorbeugemaßnahme gegen dieses Risiko.[2]

Anwendung

Der Kuhmagnet, eine zirka 15 Zentimeter lange Metallstange aus dem Magnetwerkstoff Alnico mit ca. 3 cm Durchmesser, wird in der Regel durch den Tierarzt in den Schlund des Rindes eingeführt. Von dort gelangt er auf natürliche Weise in den Netzmagen, wo er bis an das Lebensende des Rindes verbleibt.[4]

Siehe auch

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Kuhmagnet aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.