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Konolfingen

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Konolfingen
Wappen von Konolfingen
Basisdaten
Staat: Schweiz
Kanton: Bern
Verwaltungskreis: Bern-Mittellandw
Gemeindenummer: 0612i1f3f4
Postleitzahl: 3510
UN/LOCODE: CH KON
Koordinaten: (613570 / 192484)46.8833347.616669658Koordinaten: 46° 53′ 0″ N, 7° 37′ 0″ O; CH1903: (613570 / 192484)
Höhe: 658 m ü. M.
Fläche: 12.8 km²
Einwohner: 4929 (Fehler: Ungültige Zeitangabe)[1]
Website: www.konolfingen.ch
Ballenbüel

Ballenbüel

Karte
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Über dieses Bild
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Konolfingen (umgangssprachlich auch Chnoflige [ˈχnɔfliɡə] genannt) ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Bern-Mittelland des Kantons Bern in der Schweiz.

Geographie

Konolfingen liegt ungefähr in der Mitte zwischen Bern, Thun, Langnau und Burgdorf. Geografisch noch im Kiesental gelegen, wird das rund 660 Meter hoch gelegene Konolfingen oft als Tor zum Emmental bezeichnet. Zur Gemeinde gehören u. a. die Weiler und Ortschaften Herolfingen, Hürnberg, Ursellen, Ballenbüel und Hötschigen.

Geschichte

Die Geschichte der Einwohnergemeinde Konolfingen ist noch jung. Erst 1933 entstand aus dem Zusammenschluss der beiden Gemeinden Gysenstein und Stalden im Emmental das heutige Konolfingen, das auch dem Amtsbezirk den Namen gibt. Aber schon 1148 tauchte erstmals der Name Chonolfingen auf. Gysenstein wird 1226 erstmals als Gisenstein erwähnt.

Doch bereits zuvor, im Jahre 1864, erlebte Konolfingen durch die Eröffnung des Bahnhofs auf der neuen Eisenbahnstrecke zwischen Bern und Langnau einen Entwicklungsschub. Durch diese Strecke war Konolfingen bald darauf mit Luzern verbunden und hatte somit auch Anschluss an die in Planung befindliche Gotthardbahn. Mit der Anbindung an die Linie Burgdorf–Thun ab 1899 erlebte Konolfingen einen starken Aufschwung, der sich z.B. in der Ansiedlung der damaligen Berner Alpen-Milchgesellschaft manifestierte.[2] Für die Burgdorf–Thun-Bahn, die die erste durchgängig elektrisch betriebene Bahnstrecke Europas war, wurde beim Bahnhof Konolfingen ein Depot für die Instandhaltung der Fahrzeuge und zum Bau der unterschiedlichsten Hilfsmittel gebaut.

Die Berner Alpen-Milchgesellschaft wurde anfangs der 1970er Jahre von Nestlé übernommen. Das als Folge ausgebaute Technologiezentrum und die Fabrik für Säuglings- und Gesundheitsnahrung wie auch Stalden-Crèmen von Nestlé sind heute der bedeutendste Industriebetrieb der Gemeinde. Die Firma Nestlé beschäftigt in der Gemeinde über 1000 Mitarbeiter. Die hergestellten Produkte werden in über 90 Länder exportiert.[3]

Auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Stalden liegt das Schloss Hünigen.

Im Zusammenhang mit Konolfingen wird oftmals auch der Name Friedrich Dürrenmatts genannt, der 1921 im reformierten Pfarrhaus von Stalden geboren wurde.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1930 1941 1950 1960 1970 1980 1990 2000 2006 2008 2012
Einwohner 2947 3343 3656 3964 4137 4360 4619 4606 4732 4713 4882

Politik

Die Stimmenanteile der Parteien anlässlich der Nationalratswahlen 2015 betrugen: SVP 34.2 %, BDP 13.5 %, SP 16.0 %, FDP 8.6 %, EVP 7.2 %, GPS 6.0 %, EDU 4.3 %, glp 6.3 %, CVP 1.5 %, Piraten 0.8 %, SD 0.8 %.[4]

Partnerstadt

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Konolfingen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Ungültiger Metadaten-Schlüssel Quelle
  2. Gustav von May lockte Bahn und BAMG, in Bern-Ost, 18. Februar 2014
  3. Nestlé weiht in Konolfingen neue Anlage ein. In: Berner Zeitung. 26. November 2015, S. 2-3
  4. Wahlen 2015 : Resultate der Gemeinde Konolfingen. Kanton Bern, abgerufen am 19. März 2016.
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Konolfingen aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.