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Klaus-Dieter Alicke

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Klaus-Dieter Alicke
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Klaus-Dieter Alicke (geb. 1943) ist ein deutscher Pädagoge und Autor zum Thema Judentum und Jüdische Geschichte. Sein Hauptwerk ist das 2008 in Gütersloh erschienene dreibändige Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum.

Leben

Klaus-Dieter Alicke absolvierte in Göttingen ein Studium in Geschichte und Geographie. Seit 1969 war er im Schuldienst des Landes Niedersachsen, seit 1975 an der Hermann-Ehlers-Realschule in Bergen, davon die letzten 18 Jahre als Konrektor.

Neben seiner unterrichtlichen Tätigkeit gehörte er seit 1988 dem pädagogischen Besucherdienst der Gedenkstätte Bergen-Belsen an.

Im Jahr 2006 wurde er pensioniert und lebt heute in Winsen/Aller im Landkreis Celle.

Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum

Das im Gütersloher Verlagshaus 2008 in drei Bänden erschienene, gut 2400 Seiten umfassende "Lexikon der jüdischen Gemeinden im deutschen Sprachraum" wurde in kürzester Zeit zu einem Standardwerk zu diesem Thema. In mehr als 2100 Einträgen lässt es die jüdischen Gemeinden des deutschen Sprachraums wieder vor Augen treten und macht auf beeindruckende Weise die Geschichte, Verbreitung und Vielfalt jüdischen Lebens in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie in den ehemals deutschsprachigen Gebieten Osteuropas sichtbar. In einer kaum angemessen zu würdigenden Einzelleistung hat der Autor, Klaus-Dieter Alicke, in zwölfjähriger Arbeit mit diesem Werk nicht nur den Opfern der Shoa ein beeindruckendes Denkmal gesetzt, sondern auch ein unübersehbares Signal für die Vielfalt, Lebendigkeit und Kreativität jüdischen Lebens im deutschsprachigen Raum geschaffen.

Zitat aus dem Vorwort

"Mit dem Lexikon möchte ich vor allem Menschen der jüngeren Generation ansprechen, die im allgemeinen keine oder nur sehr wenige Kenntnisse über jüdische Lokalgeschichte besitzen und es kaum für möglich halten, dass in ihrer Heimatstadt auch einmal eine israelitische Gemeinde zu Hause war. ... Ich wünsche mir, dass dieses Lexikon künftig einen Platz in jeder Bibliothek weiterführender Schulen und entsprechender Bildungseinrichtungen findet und dass die Kultusministerien Mittel für dessen Beschaffung bereitstellen. In aller erster Linie soll die Publikation den vielen Zehntausenden jüdischen Familien aus Deutschland ein bleibendes Denkmal setzen, die oder deren Angehörige Opfer der Shoa wurden oder die in die Emigration getrieben wurden."

Weblinks (Auswahl)


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