Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Kaskel (Adelsgeschlecht)

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Wappen der von Kaskel

Kaskel ist der Name eines sächsischen briefadligen, später auch Freiherrlichen Geschlechts jüdischer Abstammung.

Geschichte

Erstmals tritt die Familie mit dem aus Polen stammenden und in Dresden zum "Hoffaktor" ernannten Juden Jakob Kaskele (urkundlich 1742-1788) in Erscheinung. Stammvater ist sein Sohn Michael Kaskel (1775-1845), urkundlich erstmals 1798 erwähnt, später königlich sächsischer Kommerzienrat, verheiratet mit Sara Schlesinger (1774-1858).

Jakob Kaskele gründete 1771 die Privatbank Bankhaus Kaskel in Dresden. 1872 erfolgte die Umwandlung des Bankhauses in die Dresdner Bank. Gründungsmitglieder waren neben Carl Freiherr von Kaskel, Felix Freiherr von Kaskel und Eugen Gutmann, der die Funktion des Vorstandssprechers übernahm, die Allgemeine Deutsche Credit-Anstalt, die Berliner Handels-Gesellschaft, die Frankfurter Deutsche Vereinsbank, die Deutsche Effecten- und Wechselbank sowie die Anglo-Deutsche Bank aus Hamburg.

Adelserhebungen

Wappen von 1869

Geviert, 1 und 4 in Blau ein zweischwänziger silberner Löwe, 2 und 3 in Gold ein schwarzes Hifthorn mit rotem Mundstück. Zwei Helme, auf dem rechten mit blau-silbernen Decken ein wachsender silberner Löwe, auf dem linken mit schwarz-goldenen Decken ein mit dem Hifthorn belegter goldener Flügel; Schildhalter: zwei goldene Löwen.

Namensträger

Literatur

  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band VI, Seite 138, Band 91 der Gesamtreihe, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 1987
  • Bernfried Lichtnau: Bildende Kunst in Mecklenburg und Pommern von 1880 bis 1950: Kunstprozesse zwischen Zentrum und Peripherie digitalisat
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Kaskel (Adelsgeschlecht) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.