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Jutta Speidel

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Jutta Speidel, hier mit Bruno Maccallini (2007)

Jutta Speidel (* 26. März 1954 in München) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben

Jutta Speidel ist die Tochter eines Patentanwalts. Ihre erste Filmrolle erhielt sie mit 15 Jahren als Komparsin in der dritten Folge der Serie Die Lümmel von der ersten Bank, zu deren Stammpersonal sie fortan gehörte. Es folgten Auftritte in Filmkomödien und auch in der ersten Folge des Schulmädchen-Reports.

Nach der Mittleren Reife verließ sie das Gymnasium 1973, um Schauspielerin zu werden und ließ sich an der Schauspielschule Huber-Neureuther in München drei Jahre lang ausbilden. Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit bilden seitdem das Fernsehen und das Theater. Bei den Dreharbeiten zur Fernsehserie Drei sind einer zuviel lernte sie Herbert Herrmann kennen, mit dem sie von 1977 bis 1982 zusammenlebte.

1974 erhielt sie die Hauptrolle in dem Film Die letzten Ferien von Rainer Erler und 1979 etablierte sie sich mit dem in den USA gedrehten Fernsehfilm Fleisch auch international als Schauspielerin. Gegenwärtig spielt sie vornehmlich in deutschen Fernsehserien und -filmen, z.B. als Schwester Lotte in Um Himmels Willen. 2006 zog sie sich aus der noch laufenden Serie zurück.

Jutta Speidel war von 1985 bis 1991 verheiratet; der Ehe entstammen zwei Töchter. Seit 2003 ist sie mit dem italienischen Schauspieler Bruno Maccallini liiert.

Für obdachlose Kinder und deren Mütter gründete sie 1997 die Initiative Horizont e.V. Im Jahr 2003 wurde ihr für ihr Engagement der Martinsmantel der Radioredaktion des Sankt Michaelsbundes verliehen. 2005 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz.

Filmografie (Auswahl)

Fernsehserien

Filme

  • 1999: Prosit Neujahr!
  • 2000: Einladung zum Mord
  • 2001: Ein Stück vom Glück
  • 2002: Die Rosenkrieger
  • 2002: Entscheidung auf Mauritius
  • 2003: Vom Himmel hoch
  • 2003: Ein himmlischer Freund
  • 2003: Das schönste Geschenk meines Lebens
  • 2005: Liebe auf den zweiten Blick
  • 2006: Die Sturmflut
  • 2006: Eine Chance für die Liebe
  • 2007: Meine Mutter tanzend
  • 2007: Mein Traum von Afrika
  • 2007: Oh Tannenbaum
  • 2007: Die ProSieben Märchenstunde: Des Kaisers neue Kleider – Mode, Mob und Monarchie
  • 2008: Annas Geheimnis
  • 2009: Was glücklich macht
  • 2009: Alle meine Lieben
  • 2009: Richterin ohne Robe
  • 2009: Zimmer mit Tante
  • 2009: Illuminati (Angels & Demons) (nicht im Abspann genannter Kurzauftritt am Drehort Rom)[1]
  • 2010: Bergblut
  • 2010: Liebe am Fjord - Der Gesang des Windes
  • 2010: Ein Sommer in Marrakesch
  • 2010: Ein Praktikant fürs Leben
  • 2010: Aber jetzt erst recht
  • 2011: Salto Vitale
  • 2011: Neue Chance zum Glück
  • 2011: Annas Erbe
  • 2012: Doppelgängerin
  • 2012: Auf der Spur des Löwen
  • 2012: Wir haben gar kein Auto

Theater, Musik, Literatur (Auswahl)

Audio

Bücher

Theater

  • 1976: Kabale und Liebe, Berlin
  • 1976: Elektra, Berlin
  • 1984: Hamlet, Bad Hersfeld
  • 1988: Die Katze auf dem heißen Blechdach, deutschlandweit
  • 1989: Jedermann, Wien
  • 2007–2008: Das Hohelied der Liebe, deutschland- und italienweit

Synchronisation

Als Synchronsprecherin lieh sie unter anderem Marcia Gay Harden (Space Cowboys), Helen Hunt (Besser geht’s nicht, Was Frauen wollen) und Sean Young (Blade Runner) ihre Stimme.

Auszeichnungen

Literatur/Veröffentlichungen

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Lt. eigenen Angaben in der Sendung Wetten, dass..? am 3. November 2012
  2. ottoeckart.de


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jutta Speidel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.