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Juden

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Jude ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Weitere Bedeutungen sind unter Jude (Begriffsklärung) aufgeführt.

Das Wort Juden (hebräisch יְהוּדִים jehudim, weiblich יהודיות; weiblich: Jüdinnen) bezeichnet eine ethnisch-religiöse Gruppe oder Einzelpersonen, die sowohl Teil des jüdischen Volkes als auch Angehörige der jüdischen Religion sein können. Die Benutzung des Wortes oder Begriffs ist im historischen Kontext verschiedener Staaten, auch als dortige religiöse Minderheit, unterschiedlich.

Der Begriff „jüdisches Volk“

Unter dem „jüdischen Volk“ werden sowohl das historische Volk der Israeliten als auch, dem jüdischen Selbstverständnis gemäß, alle Juden verstanden, die nach der Tora von den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob abstammen. Deren Verheißungsgeschichte hat nach dem ersten Buch Mose[1] einen alle Völker segnenden, sie einbeziehenden Charakter: Wer von einer jüdischen Mutter geboren ist, gilt im Talmud daher ebenso als Jude wie jemand, der zu diesem Glauben übergetreten ist, unabhängig von seiner Herkunft. Der Begriff des jüdischen Volkes im zweiten Sinne bezeichnet nicht ein ethnisch einheitliches Nationalvolk mit geschlossenem Siedlungsraum, einer gemeinsamen Geschichte, Sprache und Kultur, sondern eines, das zur jüdischen Diaspora zerfiel. Der Begriff „Volk“ wäre nach der zweiten Definition in seiner alten Bedeutung zu verstehen, nämlich im Sinne von „Leuten“ (vgl. das englische Wort people ohne Artikel), die durch das Attribut „jüdisch“ im religiösen Sinne hinreichend bestimmt sind.

Der Bezug auf die gemeinsame Herkunft verbindet religiöse und säkulare Juden: „Von Zugehörigkeit zum Volk Israel […] kann man jedoch auch sprechen, wenn ein Individuum kulturell oder religiös von der religiös-kulturellen Wirklichkeit der Geschichte Israels in wesentlichen Bereichen seiner Persönlichkeit als geschichtliches Wesen faktisch geprägt ist und das positiv akzeptiert.“[2]

Das deutsche Wort „Jude“ kommt vom hebräischen יְהוּדִי jehudi, was so viel wie „Bewohner des Landes Jehuda“ bedeutet. Das Wort kam trotz der vorherigen Existenz des israelitischen Südreiches Juda erst in persischer Zeit in Gebrauch – zur Bezeichnung der Bewohner der damaligen persischen Provinz Jehuda.

Entstehung des Judentums

Hauptartikel: Judentum

Als Erzväter der Juden gelten Abraham, Isaak und Jakob, die westsemitische Nomadenstämme anführten, die an unbekanntem Ort zwischen dem Mittelmeer und Mesopotamien lebten. Historische Belege für ihre Existenz gibt es nicht. Sie lebten wahrscheinlich während der Zeit der Sesshaftwerdung der Nomaden zu Beginn der Bronzezeit, also zwischen 1900 und 1500 v. Chr.

Als Stifter der jüdischen Religion gilt Mose. „Mosaische Religion“ ist ein heute kaum mehr verwendetes Synonym für die jüdische Religion. Mose ist im Judentum der höchste Prophet aller Zeiten, der Gott so nah kam wie sonst kein Mensch vorher oder seitdem. Historische Belege für die Existenz Mose fehlen jedoch. In der Bibel führt Mose den Auszug des hebräischen Volkes aus Ägypten an. Wann und ob dieser historisch stattgefunden hat, ist jedoch ebenfalls unklar. Traditionell gilt Mose zudem als Verfasser der Tora (in christlicher deutscher Übersetzung „Fünf Bücher Mose“ genannt), die die Basis des jüdischen Glaubens bilden. Diese Auffassung wird heute jedoch außerhalb des orthodoxen Judentums (sofern dort überhaupt mit der Historizität des Mose gerechnet wird) kaum mehr vertreten.

Als eigentlicher Begründer des heutigen Judentums gilt Esra (um 440 v. Chr.). Esra war nach der Zeit des babylonischen Exils im Perserreich Hohepriester und durfte mit seinem verschleppten israelischen Volk, das aus vermutlich etwa 20.000 Menschen bestand, auf Erlass des Perserkönigs Artaxerxes I. zurück nach Jerusalem. Dort ordnete er Tempeldienst und Priestertum neu und ließ Ehen von Juden mit heidnischen Frauen scheiden. Die religiöse Identität ist seitdem für das Judentum von ähnlicher Bedeutung wie die der Herkunft.

Geschichte der Juden

Hauptartikel: Geschichte der Juden

Die Geschichte der Juden verlief unterschiedlich, je nach Land und Epoche. Sie ist sowohl von Unterdrückung, Verfolgung und Vertreibung als auch von Toleranz, friedlichem Miteinander und Gleichberechtigung geprägt. Sie beinhaltet die Geschichte der Juden in der Diaspora und die Gründung des Staates Israel. Als Ursache für die Entstehung der Diaspora werden politische, religiöse oder wirtschaftliche Aspekte angeführt. Die Diaspora entwickelte sich in bedeutenden Zentren jüdischer Gemeinden in Ägypten, in Kyrenaika, Nordafrika, Zypern, Syrien, Kleinasien und schließlich in Griechenland und Rom, bis die Vertreibung beziehungsweise Auswanderung sich weltweit ausbreitete. Weltweit leben etwa 7,909 Millionen Juden in der Diaspora.

Begriff in der jüdischen Tradition

Laut Halacha, den jüdischen Religionsvorschriften, gilt eine Person als jüdisch, wenn sie eine jüdische Mutter hat, unabhängig davon, ob oder wie sehr sie die jüdischen Glaubensvorschriften befolgt oder nicht. Dabei ist Bedingung, dass die Mutter bei der Empfängnis Jüdin nach der Halacha war. Außerdem gilt als Jude, wer formell die Konversion zum Judentum (gijur) vollzogen hat.

Das Prinzip der Halacha wird im Talmud auf die Tora zurückgeführt. Dadurch entwickelte sich eine Kultur, die über lange Zeit stabil blieb und den Juden eine eigene Identität bewahrte, obwohl sie über fast zwei Jahrtausende hinweg keinen eigenen Staat, vor allem kein eigenes Staatsgebiet hatten. Ihre Heimat war und ist der ewige Bund Gottes mit Abraham und das an Mose und die anderen Propheten verkündete ewige Gesetz Gottes. Die jüdische Diaspora begann bereits in der babylonischen Verbannung. Heimgekehrt nach Jerusalem, begrenzten die Kinder Israels ihr Volk erneut auf die leiblichen Nachfahren Abrahams, Isaaks und Jakobs (Israels). Damals erreichte der Prophet Esra, dass Juden, die sich mit nichtjüdischen Frauen verbunden hatten, diese und die mit ihnen gezeugten Kinder verstoßen mussten.

Neubewertungen innerhalb des Judentums

Im Zeitalter der Aufklärung kam es innerhalb des Judentums zur Diskussion über den Sinn mancher Gesetze der Tora. Das Reformjudentum postulierte seit dem 19. Jahrhundert eine Unterscheidung zwischen universalen religiösen Werten und historisch bedingten religiösen Ritualgesetzen, deren Anpassung an die Gegenwart gefordert wurde. In West- und Mitteleuropa waren die Assimilations­bestrebungen weitaus stärker als in Osteuropa. Der deutschlandweite Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens wurde am 10. November 1938 von den NS-Behörden verboten. In der Sowjetunion und den meisten ihrer Nachfolgestaaten gelten die Juden bis heute als Nationalität. Liberale Gemeinden vertreten heute eine weniger strenge Fassung des Begriffs „Jude“.

Orthodoxes und konservatives Judentum

Der orthodoxen Interpretation der Halacha entsprechend ist nur das leibliche Kind einer jüdischen Mutter als jüdisch zu bestimmen. Ein Kind mit einem jüdischen Vater und einer nichtjüdischen Mutter wird als nichtjüdisch betrachtet. Obwohl die Konversion eines Säuglings unter bestimmten Umständen wie etwa bei Adoptivkindern oder bei Kindern konvertierender Eltern in Betracht gezogen werden kann, werden konvertierte Kinder beim Eintritt in den religiösen Erwachsenenstatus, der bei Mädchen im Alter von 12 Jahren, bei Jungen im Alter von 13 Jahren erreicht wird, typischerweise befragt, ob sie jüdisch bleiben wollen. Dieser Standard gilt im konservativen und im orthodoxen Judentum.

Liberales und Reformjudentum

Jüdische Glaubensgemeinschaften, die die orthodoxen Auslegungen des jüdischen Gesetzes nicht als bindend anerkennen, haben andere Standards. Das amerikanische Reformjudentum und das Liberale Judentum in Großbritannien erkennen ein Kind mit nur einem jüdischen Elternteil – Mutter oder Vater – als jüdisch an, wenn dieses Kind den Standards dieser Gemeinschaft entsprechend als Jude aufgezogen wird. Für ernsthaft gemeinte Konversion sind alle heute weitverbreiteten Formen des Judentums offen. Obwohl es um die Konversion zum Judentum eine Kontroverse gibt, akzeptieren alle religiösen Bewegungen ohne Einschränkung Konvertiten, die sie selbst aufgenommen haben.

Diese Abweichung von der traditionellen Sichtweise hat zu starken Spannungen mit traditionellen konservativen und orthodoxen Juden geführt.

Einige orthodoxe Autoritäten erklären eine jüdische Ehe nur als gültig, wenn sie zwischen zwei Juden geschlossen wird. Ein öffentlicher Gemeindegottesdienst kann nur abgehalten werden, wenn mindestens zehn jüdische Beter (Minjan) teilnehmen.

Jüdischer Säkularismus

Die meisten Anhänger des jüdischen Säkularismus akzeptieren jeden Menschen als Juden, der sich als solcher erklärt, es sei denn, es gibt Grund zur Annahme, dass diese Person damit eine Täuschung begeht. Manche Mitglieder des Reformjudentums teilen diesen Standpunkt.

Judenfeindliche Definitionen

Die Antwort auf die Frage, ob jemand als Jude erachtet wird, konnte je nach Gesellschaft darüber entscheiden, ob diese Person einen bestimmten Beruf ausüben, eine Ausbildung erhalten, an einem bestimmten Ort leben, in Haft gehalten, verbannt oder mit behördlicher Billigung ermordet werden konnte. Die Einordnung als Jude folgt dabei keineswegs immer einer scharfen Begrifflichkeit, sondern konnte an diffuse Annahmen oder Vorurteile anknüpfen.

Eine Konsequenz der mittelalterlichen Berufsverbote für Juden und der Verdrängung in das Zinsgeschäft war, dass „Jude“ noch in der 4. Auflage des Concise Oxford Dictionary von 1950 in seiner übertragenen Bedeutung als „maßloser Wucherer“ definiert wurde.

Antisemitische Positionen in der deutschen Politik definierten bereits im 19. Jahrhundert, spätestens jedoch ab 1933, die Zugehörigkeit zum Judentum ethnisch und rassistisch, um auch konvertierte Juden weiterhin als Juden mit angeblich unveränderlichen, ererbten negativen Charaktereigenschaften ausgrenzen und verfolgen zu können. Sie konnten im Deutschen Kaiserreich trotz rechtlicher Gleichstellung weder durch Verzicht auf ihre Religionsausübung noch durch Heirat mit Andersgläubigen oder Konversion zum Christentum volle gesellschaftliche Anerkennung, Bildungs- und Aufstiegschancen erreichen. In der völkischen Bewegung wurde diese Ablehnung verschärft und die Vertreibung oder Ausweisung aller von Juden abstammenden Personen gefordert.

Während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgte der NS-Staat die Bevölkerungsminderheit mit rassistischer Zielsetzung und führte ab 1933 eine fortlaufend verschärfte Gesetzgebung ein: die Nürnberger Gesetze und ähnliche Bestimmungen. Diese wurden ungeachtet des Glaubensbekenntnisses auf alle Personen angewandt, die mindestens einen nach der nationalsozialistischen Definition „jüdischen“ Großelternteil (männlich oder weiblich) hatten. Den betroffenen Menschen wurden damit ihre deutsche Nationalität und die Bürgerrechte aberkannt (→ Reichsbürgergesetz – Erste Verordnung vom 14. November 1935).

Das NS-Regime benutzte seine nichtjüdische, rassistische Definition, wer als Jude gilt, seit Beginn des Zweiten Weltkriegs auch über die Grenzen hinaus in den von Deutschland besetzten oder beherrschten Gebieten Europas zur quasi legalisierten Verfolgung und Beraubung – zum Teil mittels Arisierung, Ghettoisierung und Inhaftierungen, Deportation – und als Grundlage für die systematischen und über Jahre fortgeführten Massenmorde während der Schoah / des Holocausts. In ihrer Ausdrucksweise nannten die Nationalsozialisten die Verfolgungsmaßnahmen zynisch die Endlösung der Judenfrage.

Gesetze und Diskussionen im Staat Israel

Das Parlament des Staates Israel, die Knesset, hat in einer ersten Fassung des Rückkehrgesetzes (engl. law of return) 1950 zwar bestimmt: „Jeder Jude ist berechtigt, in das Land einzuwandern.“ Damit war aber die Frage Wer ist Jude? nicht geregelt. Behördliche und gerichtliche Auseinandersetzungen zwangen die Knesset daher im Jahre 1970 dazu, das Rückkehrgesetz neu zu formulieren. Als Jude gilt seither in Israel derjenige, dessen Mutter oder Großmutter, Urgroßmutter oder Ururgroßmutter, jeweils mütterlicherseits, Jüdinnen waren, oder der, der nach den orthodoxen religiösen Regeln zum Judentum konvertiert ist. Diese Definition folgt derjenigen des Talmud, fügt aber das Ausschlussmerkmal „nicht einer anderen Religion angehörend“ hinzu. Jude ist nach offiziellem israelischen Verständnis eine Bezeichnung einer Nationalität, weil alle Juden der Welt unabhängig von ihrer Staatsbürgerschaft zum jüdischen Volk gehörten. Israel ist nach zionistischem Verständnis der „Staat des jüdischen Volkes“.

Demografie

Stand 2018 leben weltweit etwa 14,6 Millionen Juden, was rund 0,19 % der Weltbevölkerung entspricht, die meisten in Israel und in den Vereinigten Staaten. Andere Schätzungen sprechen von etwa 15 Millionen Menschen weltweit. In der Diaspora stellen Juden in den USA mit 1,8 % den größten Bevölkerungsanteil, gefolgt von Kanada mit 1,1 % und Frankreich mit 0,7 %. In Deutschland beträgt der jüdische Bevölkerungsanteil 0,14 %.

Durch verschiedene Emigrations- und Immigrationswellen hat sich die Verteilung der Juden in der Welt seit dem Ausgang des 20. Jahrhunderts verändert. Anfang der 1990er Jahre lebte noch ein Großteil der Juden in der Sowjetunion. Nach ihrer Auflösung wanderten viele Menschen nach Israel, in die Vereinigten Staaten und nach Deutschland aus (siehe auch: Alija).

Folgende Tabelle bezieht sich auf den Stand 2018.[3]

Land Juden Prozent
aller Juden
Prozent
der Bevölkerung
Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten 6.925.475 47,7 1,8
IsraelIsrael Israel 6.697.000 46,2 74,8 einschließlich Ostjerusalem, Westjordanland und Golanhöhen
FrankreichFrankreich Frankreich 453.000 3,1 0,7
KanadaKanada Kanada 390.500 2,7 1,1
Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Vereinigtes Königreich 290.000 2,0 0,4
ArgentinienArgentinien Argentinien 180.300 1,2 0,4
RusslandRussland Russland 172.000 1,2 0,1
DeutschlandDeutschland Deutschland 116.000 0,8 0,1 Schätzungen: 150.000[4]
AustralienAustralien Australien 113.400 0,8 0,5
BrasilienBrasilien Brasilien 93.200 0,6 0,0
SudafrikaSüdafrika Südafrika 69.000 0,5 0,1
UkraineUkraine Ukraine 50.000 0,3 0,2
UngarnUngarn Ungarn 47.400 0,3 0,5
MexikoMexiko Mexiko 40.000 0,3 0,0
NiederlandeNiederlande Niederlande 29.900 0,2 0,2
BelgienBelgien Belgien 29.500 0,2 0,3
ItalienItalien Italien 29.800 0,2 0,0
SchweizSchweiz Schweiz 18.800 0,1 0,2 offiziell: 16.500[5]
TurkeiTürkei Türkei 21.000[6] 0,1 0,0
UruguayUruguay Uruguay 17.000 0,1 0,5
ChileChile Chile 18.300 0,1 0,1
SchwedenSchweden Schweden 15.000 0,1 0,2
WeissrusslandWeißrussland Weißrussland 10.400 0,1 0,1
RumänienRumänien Rumänien 9.300 0,1 0,0
OsterreichÖsterreich Österreich 9.000 0,1 0,1 Schätzungen bis 15.000[7]
IranIran Iran 9.000 0,1 0,0
China VolksrepublikVolksrepublik China Volksrepublik China 2.600 0,0 0,0 einschließlich Hongkong und Macau
MarokkoMarokko Marokko 2.300 0,0 0,0
BulgarienBulgarien Bulgarien 2.000 0,0 0,0
JapanJapan Japan 1.000 0,0 0,0
SingapurSingapur Singapur 900 0,0 0,0
AthiopienÄthiopien Äthiopien 100 0,0 0,0
Welt 14.606.000 100,00 0,19

Die jüdische Bevölkerung verteilt sich wie folgt auf die Kontinente (Stand 2018):[3]

Kontinent Juden (Schätzung) Bevölkerungs­anteil in Prozent
Amerika 6.469.800 0,64
Asien[Anm. 1] 6.593.000 0,15
Europa[Anm. 1] 1.359.100 0,17
Ozeanien[Anm. 2] 121.000 0,3
Afrika 73.600 0,006
Welt 14.606.700 0,19
  1. 1,0 1,1 Einwohner von Regionen Russlands und der Türkei, die in Asien liegen, wurden zu Europa hinzugezählt.
  2. Einschließlich Australien und Neuseeland.

Je nach Zählart ergeben sich geringfügige Abweichungen im Vergleich zur oberen Tabelle.

Nobelpreisträger

Tabelle nach Namen

Jüdische Träger des Nobelpreis sind [8]:

Gedenktafel jüdischer Nobelpreisträger in Rishon LeZion
Gedenktafel für den israelischen Nobelpreisträger Daniel Kahneman in Rishon LeZion
Paul Ehrlich, Preisträger 1908
Fritz Haber, Preisträger 1918
Albert Einstein, Preisträger 1921
Niels Bohr, Preisträger 1922
Wolfgang Pauli, Preisträger 1945
Boris Pasternak, Preisträger 1958
Melvin Calvin, Preisträger 1961
Samuel Agnon, Preisträger 1966
Nelly Sachs, Preisträgerin 1966
Henry Kissinger, Preisträger 1973
Milton Friedman, Preisträger 1976
Menachem Begin, Preisträger 1978
Schimon Peres, Preisträger 1994
Jitzhak Rabin, Preisträger 1994
Serge Haroche, Preisträger 2012
Name Jahr Gebiet Staat
Alexei Alexejewitsch Abrikossow 2003 Physik Russland
Samuel Agnon 1966 Literatur Israel
George A. Akerlof 2001 Wirtschaftswissenschaften USA
Zhores Alferov 2000 Physik Russland
Sidney Altman 1989 Chemie USA
Christian B. Anfinsen 1972 Chemie USA
Kenneth Arrow 1972 Wirtschaftswissenschaften USA
Tobias Asser 1911 Friedensnobelpreis Niederlande
Robert Aumann 2005 Wirtschaftswissenschaften Israel
Richard Axel 2004 Physiologie oder Medizin USA
Julius Axelrod 1970 Physiologie und Medizin USA
Adolf von Baeyer 1905 Chemie Deutschland
David Baltimore 1975 Physiologie und Medizin USA
Robert Bárány 1914 Physiologie und Medizin Österreich
Gary Becker 1992 Wirtschaftswissenschaften USA
Menachem Begin 1978 Friedensnobelpreis Israel
Saul Bellow 1976 Literatur USA
Baruj Benacerraf 1980 Physiologie und Medizin USA
Paul Berg 1980 Chemie USA
Henri Bergson 1927 Literatur Frankreich
Hans Bethe 1967 Physik USA
Bruce Beutler 2011 Physiologie und Medizin USA
Felix Bloch 1952 Physik USA
Konrad Emil Bloch 1964 Physiologie und Medizin USA
Baruch Samuel Blumberg 1976 Physiologie und Medizin USA
Niels Bohr 1922 Physik Dänemark
Max Born 1954 Physik Vereinigtes Königreich
Sydney Brenner 2002 Physiologie und Medizin Vereinigtes Königreich
Joseph Brodsky 1987 Literatur USA
Herbert Charles Brown 1979 Chemie USA
Michael Stuart Brown 1985 Physiologie und Medizin USA
Melvin Calvin 1961 Chemie USA
Elias Canetti 1981 Literatur Vereinigtes Königreich
René Cassin 1968 Friedensnobelpreis Frankreich
Ernst Boris Chain 1945 Physiologie und Medizin Vereinigtes Königreich
Martin Chalfie 2008 Chemie USA
Georges Charpak 1992 Physik Frankreich
Aaron Ciechanover 2004 Chemie Israel
Stanley Cohen 1986 Physiologie und Medizin USA
Claude Cohen-Tannoudji 1997 Physik Frankreich
Leon Cooper 1972 Physik USA
Gerty Cori 1947 Physiologie und Medizin USA
Peter Diamond 2010 Wirtschaftswissenschaften USA
Gerald Edelman 1972 Physiologie und Medizin USA
Paul Ehrlich 1908 Physiologie und Medizin Deutschland
Albert Einstein 1921 Physik Deutschland
Gertrude B. Elion 1988 Physiologie und Medizin USA
Joseph Erlanger 1944 Physiologie und Medizin USA
Richard Feynman 1965 Physik USA
Robert Fogel 1993 Wirtschaftswissenschaften USA
Ilja Frank 1958 Physik Russland
James Franck 1925 Physik Deutschland
Alfred Hermann Fried 1911 Friedensnobelpreis Österreich
Jerome Isaac Friedman 1990 Physik USA
Milton Friedman 1976 Wirtschaftswissenschaften USA
Robert F. Furchgott 1998 Physiologie und Medizin USA
Dennis Gábor 1971 Physik Vereinigtes Königreich
Herbert Spencer Gasser 1944 Physiologie und Medizin USA
Murray Gell-Mann 1969 Physik USA
Walter Gilbert 1980 Chemie USA
Alfred G. Gilman 1994 Physiologie und Medizin USA
Vitaly Ginzburg 2003 Physik Russland
Donald A. Glaser 1960 Physik USA
Sheldon Lee Glashow 1979 Physik USA
Roy J. Glauber 2005 Physik USA
Joseph L. Goldstein 1985 Physiologie und Medizin USA
Nadine Gordimer 1991 Literatur Südafrika
Paul Greengard 2000 Physiologie und Medizin USA
David Gross 2004 Physik USA
Fritz Haber 1918 Chemie Deutschland
Serge Haroche 2012 Physik Frankreich
John Harsanyi 1994 Wirtschaftswissenschaften Ungarn
Herbert A. Hauptman 1985 Chemie USA
Alan J. Heeger 2000 Chemie USA
Avram Hershko 2004 Chemie Israel
Gustav Hertz 1925 Physik Deutschland
George de Hevesy 1943 Chemie Ungarn
Paul Heyse 1910 Literatur Deutschland
Roald Hoffmann 1981 Chemie USA
Robert Hofstadter 1961 Physik USA
H. Robert Horvitz 2002 Physiologie und Medizin USA
Leonid Hurwicz 2007 Wirtschaftswissenschaften USA
François Jacob 1965 Physiologie und Medizin Frankreich
Elfriede Jelinek 2004 Literatur Österreich
Brian David Josephson 1973 Physik Vereinigtes Königreich
Daniel Kahneman 2002 Wirtschaftswissenschaften Israel
Eric Kandel 2000 Physiologie und Medizin USA
Leonid Witaljewitsch Kantorowitsch 1975 Wirtschaftswissenschaften Russland
Jerome Karle 1985 Chemie USA
Bernard Katz 1970 Physiologie und Medizin Vereinigtes Königreich
Imre Kertész 2002 Literatur Ungarn
Henry Kissinger 1973 Friedensnobelpreis USA
Lawrence Klein 1980 Wirtschaftswissenschaften USA
Aaron Klug 1982 Chemie Vereinigtes Königreich
Walter Kohn 1998 Chemie USA
Arthur Kornberg 1959 Physiologie und Medizin USA
Roger D. Kornberg 2006 Chemie USA
Hans Adolf Krebs 1953 Physiologie und Medizin Vereinigtes Königreich
Harold Kroto 1994 Chemie Vereinigtes Königreich
Paul Krugman 2008 Wirtschaftswissenschaften USA
Simon Smith Kuznets 1971 Wirtschaftswissenschaften USA
Lev Landau 1962 Physik Russland
Karl Landsteiner 1930 Physiologie und Medizin Österreich
Joshua Lederberg 1958 Physiologie und Medizin USA
Leon M. Lederman 1988 Physik USA
David Morris Lee 1996 Physik USA
Robert Lefkowitz 2012 Chemie USA
Wassily Leontief 1973 Wirtschaftswissenschaften USA
Rita Levi-Montalcini 1986 Physiologie und Medizin Italien
Fritz Albert Lipmann 1953 Physiologie und Medizin USA
Gabriel Lippmann 1908 Physik Frankreich
Otto Loewi 1936 Physiologie und Medizin Österreich
Salvador Luria 1969 Physiologie und Medizin USA
André Lwoff 1965 Physiologie und Medizin Frankreich
Rudolph Arthur Marcus 1992 Chemie USA
Harry Markowitz 1990 Wirtschaftswissenschaften USA
Eric S. Maskin 2007 Wirtschaftswissenschaften USA
Ilja Iljitsch Metschnikow 1908 Physiologie und Medizin Russland
Otto Fritz Meyerhof 1922 Physiologie und Medizin Deutschland
Albert Abraham Michelson 1907 Physik USA
Merton H. Miller 1990 Wirtschaftswissenschaften USA
César Milstein 1984 Physiologie und Medizin Argentinien
Franco Modigliani 1985 Wirtschaftswissenschaften USA
Henri Moissan 1906 Chemie Frankreich
Ben Mottelson 1975 Physik Dänemark
Karl Alexander Müller 1987 Physik Schweiz
Hermann Joseph Muller 1946 Physiologie und Medizin USA
Roger B. Myerson 2007 Wirtschaftswissenschaften USA
Daniel Nathans 1978 Physiologie und Medizin USA
Marshall Warren Nirenberg 1968 Physiologie und Medizin USA
George A. Olah 1994 Chemie USA
Douglas D. Osheroff 1996 Physik USA
Boris Pasternak 1958 Literatur Russland
Wolfgang Pauli 1945 Physik Österreich
Arno Penzias 1978 Physik USA
Schimon Peres 1994 Friedensnobelpreis Israel
Martin L. Perl 1995 Physik USA
Saul Perlmutter 2011 Physik USA
Max Ferdinand Perutz 1962 Chemie Vereinigtes Königreich
Harold Pinter 2005 Literatur Vereinigtes Königreich
John Charles Polanyi 1986 Chemie Kanada
H. David Politzer 2004 Physik USA
Ilya Prigogine 1977 Chemie Belgien
Stanley B. Prusiner 1997 Physiologie und Medizin USA
Isidor Isaac Rabi 1944 Physik USA
Jitzchak Rabin 1994 Friedensnobelpreis Israel
Tadeusz Reichstein 1950 Physiologie und Medizin Schweiz
Frederick Reines 1995 Physik USA
Burton Richter 1976 Physik USA
Adam Riess 2011 Physik USA
Martin Rodbell 1994 Physiologie und Medizin USA
Irwin Rose 2004 Chemie USA
Józef Rotblat 1995 Friedensnobelpreis Polen
Alvin E. Roth 2012 Wirtschaftswissenschaften USA
Nelly Sachs 1966 Literatur Deutschland
Paul A. Samuelson 1970 Wirtschaftswissenschaften USA
Myron S. Scholes 1997 Wirtschaftswissenschaften Kanada
Melvin Schwartz 1988 Physik USA
Julian Seymour Schwinger 1965 Physik USA
Emilio Gino Segrè 1959 Physik Italien
Dan Shechtman 2011 Chemie Israel
Herbert A. Simon 1978 Wirtschaftswissenschaften USA
Isaac Bashevis Singer 1978 Literatur USA
Robert M. Solow 1987 Wirtschaftswissenschaften USA
William Howard Stein 1972 Chemie USA
Jack Steinberger 1988 Physik USA
Ralph M. Steinman 2011 Physiologie und Medizin Kanada
Otto Stern 1943 Physik USA
Joseph E. Stiglitz 2001 Wirtschaftswissenschaften USA
Rosalyn Sussman Yalow 1977 Physiologie und Medizin USA
Igor Tamm 1958 Physik Russland
Harold Varmus 1989 Physiologie und Medizin USA
Selman Waksman 1952 Physiologie und Medizin USA
George Wald 1967 Physiologie und Medizin USA
Otto Wallach 1910 Chemie Deutschland
Otto Heinrich Warburg 1931 Physiologie und Medizin Deutschland
Steven Weinberg 1979 Physik USA
Eugene Paul Wigner 1963 Physik USA
Elie Wiesel 1986 Friedensnobelpreis USA
Richard Willstätter 1915 Chemie Deutschland
Ada Yonath 2009 Chemie Israel

Tabelle über Anzahl

Anzahl der jüdischen Preisträger an den gesamten Preisträgern:

Jahr 1901 1902 1903 1904 1905 1906 1907 1908 1909 1910 1911 1912 1913 1914 1915 1916 1917 1918 1919 1920 1921 1922 1923 1924 1925 1901–1925
Preisträger 6 7 7 6 5 6 6 7 7 5 6 6 5 3 4 1 4 2 4 5 5 6 5 3 6 = 127
Davon jüdisch - - - - 1 1 1 3 - 2 2 - - 1 1 - - 1 - - 1 2 - - 2 = 18
Jahr 1926 1927 1928 1929 1930 1931 1932 1933 1934 1935 1936 1937 1938 1939 1940 1941 1942 1943 1944 1945 1946 1947 1948 1949 1950 1901–1950
Preisträger 6 7 4 7 5 6 5 5 6 5 7 7 5 5 - - - 4 6 7 8 8 4 6 8 = 258
Davon jüdisch - 1 - - 1 1 - - - - 1 - - - - - - 2 3 2 1 1 - - 1 = 32
Jahr 1951 1952 1953 1954 1955 1956 1957 1958 1959 1960 1961 1962 1963 1964 1965 1966 1967 1968 1969 1970 1971 1972 1973 1974 1975 1901–1975
Preisträger 7 7 6 8 5 9 6 9 7 6 6 8 11 8 9 6 8 7 10 9 6 11 12 12 12 = 463
Davon jüdisch - 2 2 1 - - - 4 2 1 2 2 1 1 4 2 2 2 2 3 2 5 3 - 3 = 78
Jahr 1976 1977 1978 1979 1980 1981 1982 1983 1984 1985 2986 1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999 2000 1901–2000
Preisträger 9 11 11 11 11 11 9 7 9 8 11 9 12 10 11 7 7 11 12 12 13 12 12 7 13 = 719
Davon jüdisch 4 2 5 3 4 2 1 - 1 5 4 3 4 2 3 1 3 1 7 3 2 3 2 - 4 = 147
Jahr 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 1901–2012
Preisträger 15 13 11 12 13 9 12 12 13 11 13 10 = 863
Davon jüdisch 2 4 2 7 3 1 3 2 1 1 5 3 = 181

Siehe auch

Literatur

  • Leonard H. Ehrlich: Fraglichkeit der jüdischen Existenz. Philosophische Untersuchungen zum modernen Schicksal der Juden. Reihe: Fermenta philosophica. Verlag Karl Alber, Freiburg / München 1993. ISBN 3-495-47750-0.
  • Salcia Landmann: Wer sind die Juden? Geschichte und Anthropologie eines Volkes. dtv, München 1982, ISBN 3-423-00913-6.
  • Martin Gilbert: Endlösung. Die Vertreibung und Vernichtung der Juden: Ein Atlas. Rowohlt (= rororo. Band 5031).
  • Eisak Schlomer, Peter Guttkuhn: Liebes, altes, jüd’sches Moisling. 3. Auflage, Selbstverlag, Lübeck 1988 <Repr. d. Ausg. Lübeck 1909>.
  • Nachum T. Gidal: Die Juden in Deutschland von der Römerzeit bis zur Weimarer Republik. Bertelsmann, Gütersloh 1988, ISBN 3-89508-540-5.
  • Haim Hillel Ben-Sasson (Hrsg.): Geschichte des jüdischen Volkes. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. (Mit einem Nachwort von Michael Brenner, autorisierte Übersetzung von Siegfried Schmitz). dreibändig, 1. Auflage abgeschlossen 1980; 5. Auflage, Beck, München 2007, 1412 Seiten. ISBN 978-3-406-55918-1 (Dünndruck-Sonderausgabe der drei Bänder vom 1978–1980 in einem Band – ohne Abbildungen – mit 28 Karten im Text).
  • Matthias Kuntze: Günther Stein. die Lebensgeschichte eines deutschen Juden. 2015.[9][10][11][12]
  • Cecil Roth: The Jews in the Renaissance. Philadelphia 1959.
  • Stefan Vennmann, Frank Lattrich: Jude. In: Bente Gießelmann, Robin Heun, Benjamin Kerst, Lenard Suermann, Fabian Virchow (Hrsg.): Handwörterbuch rechtsextremer Kampfbegriffe. Wochenschau Verlag, Schwalbach 2015, ISBN 978-3-7344-0155-8, S. 162–175.

Weblinks

 Commons: Juden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Jude – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Wikiquote: Jude – Zitate

Einzelnachweise

  1. Gen 12,3 EU
  2. Ferdinand Dexinger: Judentum, in: Theologische Realenzyklopädie, 4. Auflage, S. 332.
  3. 3,0 3,1 Vital Statistics: Jewish Population of the World. Abgerufen am 25. September 2019.
  4. jewish databank, 1.1.2018. S. 52.
  5. Ein Portrait der Schweiz, Ergebnisse aus den Volkszählungen 2010–2014 (PDF; 4,4 MB). Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2016, S. 22.
  6. Arnold Dashefsky, Sergio Della Pergola, Ira Sheskin (Hrsg.): World Jewish Population. 2018 (PDF) (Report). Berman Jewish DataBank. Abgerufen am 22. Juni 2019.
  7. Ariel Muzicant: Österreich ist anders. In: Der Standard, 3. Mai 2005
  8. [1], abgerufen am 23. August 2013
  9. Badische Zeitung, Michael Baas, 24. Januar 2015: Günther Stein: Die Lebensgeschichte eines deutschen Juden. [2]
  10. Badische Zeitung, Roswitha Frey, 26. Januar 2015: „Man muss Glück haben“. [3]
  11. Badische Zeitung, 27. Januar 2015: Eine Kultur des Versöhnens und des Erinnerns. [4]
  12. Badische Zeitung, Roswitha Frey, 23. Januar 2015: Günther Stein sieht Schuld nur bei den Tätern. [5]
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