Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Jossi Peled

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jossi Peled

Jossi Peled (auch Yossi Peled; * 18. Januar 1941 in Belgien) ist ein israelischer Militär und Politiker.

Leben

Jossi Peled wurde als Jozef (Jefke) Mendelevich geboren. Seine Eltern flüchteten aus dem deutsch besetzten Polen in das ebenfalls von Deutschen besetzte Belgien. Jossi und seine Schwester wurden zur Sicherheit unter falscher Identität in eine christliche belgische Familie gegeben. Außer seiner Mutter wurden alle Verwandten im Holocaust vergast, die Mutter wurde zur Zwangsarbeit gezwungen und war später traumatisiert. Sie zog nach dem Krieg aus Europa nach Palästina. Peled studierte in Israel Geschichte an der Universität Tel Aviv.

Peled zog in den Kibbuz Negba, wurde Berufssoldat im Israelischen Militär und war in dessen bewaffneten Konflikten eingesetzt. Im Sechstagekrieg 1967 war er Kompaniechef, im darauf zwischen 1968 und 1970 folgenden so genannten Abnutzungskrieg war er Bataillonskommandeur. Im Jom-Kippur-Krieg 1973 war er Brigadegeneral an der syrischen Front auf den Golanhöhen. Nach dem Libanonkrieg 1982 wurde er von 1986 bis 1991 Kommandeur des Israelischen Nordkommandos.

Peled war in den 1990er Jahren als CEO beim privaten Fernsehsender Tadiran Telecom tätig und danach in der staatlichen Rundfunkaufsicht.

1996 trat er dem konservativen Parteienbündnis Likud bei und wurde bei der Israelischen Parlamentswahl 2009 in die Knesseth gewählt. Er ist Minister ohne Geschäftsbereich in der zweiten Regierungsperiode von Benjamin Netanjahu.

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jossi Peled aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.