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Joshua Cohen (Schriftsteller)

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Joshua Aaron Cohen (* 6. September 1980 in Somers Point, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schriftsteller.

Leben

Joshua Cohen stammt väterlicherseits von deutschen Juden aus Bernkastel ab, mütterlicherseits aus Ungarn. Als Jugendlicher besuchte er eine Jeschiwa. Er studierte Musik an der Manhattan School of Music. Zwischen 2001 und 2007 war er Osteuropakorrespondent der englischen Ausgabe des Jewish Daily Forward mit Sitz in Berlin.[1] Cohens Literaturkritiken erscheinen in Harper’s Magazine, New York Times Book Review und London Review of Books.

Sein Roman Witz wurde von der Wochenzeitung The Village Voice auf die Liste der „Best Book of 2010“ gestellt, der Band mit Erzählungen Four New Messages wurde vom The New Yorker auf der Liste der „Best Book of 2012“ nominiert.[2] Der Schriftstellerkollege Frank Schäfer äußerte sich in der Rezension der deutschen Übersetzung sehr reserviert.[3]

Werke (Auswahl)

  • The Quorum. Erzählungen. (2005)
  • Aleph-Bet: An Alphabet for the Perplexed. Erzählungen. (2007)
  • Cadenza for the Schneidermann Violin Concerto (2007)
  • A Heaven of Others (2008)
  • Witz. Roman. (2010)
  • Bridge & Tunnel (& Tunnel & Bridge) Erzählungen. (2010)
  • Four New Messages. Erzählungen. (2012)
    • Vier neue Nachrichten. Aus dem Engl. von Ulrich Blumenbach. Frankfurt am Main: Schöffling 2014
  • Book of Numbers. Roman. (2015)

Auszeichnungen

Weblinks

 Commons: Joshua Cohen (Schriftsteller) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Hannes Stein: „Ich klaue beim Internet“, in: Die Literarische Welt, 23. August 2014, S. 3
  2. Best Book of 2012, bei: The New Yorker, Dezember 2012
  3. Qualifizierungsschriften mit Theaterdonner, Die Tageszeitung, 16. August 2014


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