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Joseph Fränkel

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Joseph Fränkel auch Joseph Fraenkel war ein deutscher Privatbaumeister und Bauunternehmer des 19.– und 20. Jahrhunderts und in Berlin tätig. Er war jüdischen Glaubens.

Leben

Neben seinen eigenen Entwürfen plante er mit weiteren Architekten Profanbauten und setzte zahlreiche Entwürfe anderer Architekten als Bauunternehmer um.

Gemeinsam mit dem Vater von Julius Bodenstein (1847–1932), Moses Jacob Bodenstein (1819–1890) errichtete er 1884 eine Stiftung die die "Gesellschaft zur Verbreitung der Handwerke und des Ackerbaues unter den Juden im preußischen Staate" unterstützte.[1]

Arbeiten und Entwürfe (Auswahl)

  • 1874: Mietshaus Großbeerenstraße 11 in Berlin[2]
  • 1894-1895: Mietshaus Schöneberger Ufer 59 in Berlin unter Beteiligung der Architekten Johann Hoeniger & Sedelmeier die Sandsteinfassade entwarfen[3]
  • 1903-1904: Synagoge "Friedenstempel" mit Religionsschule und Schulbaracke Rykestraße 53 in Berlin nach einem Entwurf von Johann Hoeninger, (Ausführung)[4]
  • 1905: Neu- und Umbau der seit 18852 bestehenden Wohnhäuser Sophienstraße 18 für den "Berliner Handwerker Verein", gemeinsam mit Theodor Kampffmeyer (1856-1913) [5]
  • 1909-1914: Geschäftshaus Krauenstraße 17 und 18 in Berlin nach den Plänen des Architekten Friedrich Kristeller, (Ausführung)[6]
  • 1909-1914: Geschäftshaus Schützenstraße 65 und 66 in Berlin nach den Plänen des Architekten Friedrich Kristeller, (Ausführung)[7]
  • 1910-1911: Friedrichstraße 101 und 102 in Berlin 101 und 102 nach den Plänen des Architekten Heinrich Schweitzer (1871-1953), (Ausführung)[8]
  • 1913-1914: Villa "Landhaus Andreae", Kronberger Straße 7-9 (gelegen auch: Hubertusbader Straße 28 und Reuterstraße 2-4) in Berlin nach den Plänen der Architektensozietät Alfred Breslauer (1866-1954) und Paul Salinger (1865-1942), (Ausführung)[9]
  • 1914: Wohnhaus Am Hirschsprung 23 in Berlin nach den Plänen des Architekten Heinrich Schweitzer, (Ausführung)
  • 1914: Wohnhaus Am Hirschsprung 21 in Berlin im Auftrage des Bauherren Max Hellich, (Ausführung)
  • 1914-1915: Wohnhaus Am Hirschsprung 19 in Berlin nach den Plänen des Architekten Heinrich Schweitzer, (Ausführung)[10]
  • 1915-1923: Preußisches Geheimes Staatsarchiv Archivstraße 11-15 (gelegen auch: Im Winkel und Koserstraße) nach den Plänen des Oberbaurats Eduard Fürstenau (1862–1939), (Ausführung)[11]
  • 1928: Umgestaltung der Zuckerwarenfabrik Konrad-Wolf-Straße 82, 83 und 84 (gelegen auch Simon-Bolivar-Straße 1 und 2) nach den Plänen des Architekten Joseph Fraenkel, (Ausführung) Hermann Raebel und Joseph Fraenkel[12]
  • 1929-1930: Wohnhaus Olympische Straße 10-12 in Berlin (Ausführung)[13]

Einzelnachweise

  1. Jacob Jacobson (Hg.), Die Judenbürgerbücher der Stadt Berlin 1809-1851: Mit Ergänzungen für die Jahre 1791-1809, De Gruyter 1962, ISBN 978-3110004489, S. 415 google-books, abgerufen am 1. November 2012
  2. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  3. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  4. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  5. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  6. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  7. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  8. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  9. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 2. November 2012
  10. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  11. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  12. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012
  13. Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste, abgerufen am 1. November 2012


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