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Josef von Hirsch

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Josef von Hirsch (geb. 2. Juli 1805; gest. 9. Dezember 1885 in Planegg) war deutsch-jüdischer Hofbankier und Kaufmann in Planegg bei München.

Leben

Wappen derer von Hirsch auf Gereuth

Josef von Hirsch wurde als zweiter Sohn des jüdischen Bankiers und Kaufmanns Jakob von Hirsch auf Gereuth geboren. 1840 erbt er die Besitzungen seines Vaters in Planegg und Krailling und blieb bis zu seinem Tod 1885 Schlossherr in Schloss Planegg. 1840 ernennt ihn die Königlich Württembergische Regierung zu ihrem Konsul in München.[1] Die Ernennung zum Hofbankier ("Hofbanquier") durch den Bayerischen König erfolgt 1841.[2] Als 1857 Justus von Liebig die Kunstdüngerfabrik Süd-Chemie gründete unterstützte ihn Josef von Hirsch in finanziellen Belangen. 1867 wurde ihm das Ritterkreuz des Albrechts-Ordens vom König von Sachsen verliehen.[3] 1869 wurde Josef von Hirsch von König Ludwig II. in den Freiherrenstand erhoben.[4]

Einzelnachweise

  1. Königlich Bayerisches Intelligenzblatt für Mittelfranken vom 21.11.1840, S. 747 [1]
  2. Regierungsblatt für das Königreich Bayern, 3. Februar 1841, S. 128 [2]
  3. Regierungsblatt für das Königreich Bayern, 23. Januar 1867, S. 91 [3]
  4. Regierungsblatt für das Königreich Bayern, Mai 1869, S. 899 [4]


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