Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Josef Porath

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Josef Porath (hebr. ‏יוסף פורת‎; geb. 7. Juni 1909 in Breslau als Heinz Foerder; gest. Ende 1996 in Ramot haSchawim, Israel) war ein israelischer Schachmeister deutscher Herkunft.

Porath trug zunächst den Namen Heinz Foerder, unter dem er in den 1920er Jahren in Deutschland einige Bekanntheit erlangte. 1928 nahm er als Vertreter Deutschlands an der Schacholympiade in Den Haag, außerdem an den deutschen Meisterschaften 1929 und 1931 teil, ehe er 1934 nach Palästina emigrierte. 1937 und 1940 gewann er die Meisterschaft Palästinas. Er nahm für Palästina an den Schacholympiaden 1935 in Warschau und 1939 in Buenos Aires, bei der er eine Goldmedaille für sein Individualergebnis gewann (mit +9-1=4), noch unter den Namen Foerder teil, doch änderte er ihn in Porath nach der Staatsgründung von Israel. 1953, 1957, 1959 und 1963 gewann er die Meisterschaft Israels. 1952, 1954, 1956, 1958, 1960, 1962, 1964, 1966 und 1968 spielte er für Israel an den Schacholympiaden. 1964 gewann Porath das Zonenturnier in Ulan Bator und qualifizierte sich für das Interzonenturnier in Amsterdam. Gemeinsam mit seinem Landsmann Moshe Czerniak erhielt er 1952 von der FIDE den Titel Internationaler Meister verliehen.

Weblinks


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Josef Porath aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.