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John Boyd Dunlop

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John Boyd Dunlop (geb. 5. Februar 1840 in Dreghorn, Schottland; gest. 23. November 1921 in Dublin, Irland) war ein britischer Tierarzt. Mit seinem Namen ist der Siegeszug des luftgefüllten Reifens verbunden, dieser war aber 40 Jahre vor der Neu-Erfindung Dunlops von seinem schottischen Landsmann Robert William Thomson patentiert worden, hatte sich zu Thomsons Lebzeiten aber mangels Fahrrädern noch nicht durchgesetzt. [1].

Über die Neu-Erfindung des Luftreifens wird allgemein die Anekdote erzählt, dass 1888 Dunlop sich über den Krach der Metallreifen des Dreirades seines Sohnes ärgerte. Er wickelte dem Gefährt aus dünnen Gummiplatten zusammengeklebte Schläuche um die Räder und pumpte die Hüllen mit einer Fußballpumpe auf. Am 7. Dezember 1888 meldete er das Patent für den ersten Fahrradluftreifen an und gründete ein Jahr später das erste Reifenwerk der späteren Dunlop-Gruppe. Das Patent verkaufte er einige Zeit später an William Harvey Du Cros. Er selbst wurde zeit seines Lebens nicht reich durch seine Erfindung.

Im 19. Jahrhundert wurden viele Entdeckungen gemacht, die den Weg zum Luftreifen ebneten:

Einzelnachweise

  1. Zu Dunlop und Thomson



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