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Johann Heinrich Meissner

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Johann Heinrich Meißner[1] (geb. 1701 in Königsberg, gest. 1770 in Königsberg) war ein deutscher Bildhauer in Ost- und Westpreußen. Er wurde am 8. Mai 1770 begraben. Er gilt laut Thieme-Becker als einer der besten Bildhauer des Rokoko in West- und Ostpreußen: „Einziger Plastiker von Geltung im deutschen Nordosten zur Zeit des Rokoko“.[2] Er war ein Bildhauer in Stein, Buchsbaum, Ebenholz und Elfenbein. Weibliche Aktfiguren und Kleinplastiken mythologischen Inhalts zählten zu seinen besten Arbeiten.[2]

Werkeverzeichnis

  • Bronzestatue von Friedrich Wilhelm I. , (1730-1736).[3]Die Monumental-Figur befand sich ursprünglich am alten Königsberger Posthaus, wurde später an die Südseite des Schlosses in Königsberg versetzt.[2][4] </tt></center>
  • Marmorstatue von August III dem polnischen König für den Artushof Danzig (1752-1755). Modelle davon befanden sich im Danziger Zeughaus, im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg und im Grassimus, Leipzig.
  • Figürlicher Schmuck der Kanzel der um 1700 erbauten Danziger Spendhauskirche, heute im Schlossmuseum Oliva
  • Altarschmuck des Frauenburger Doms, (1752) bestehend aus vier Figuren und zwei Vasen.
  • Relief aus Holz, das den Raub der Sabinerinnen darstellte, Museum Danzig.
  • Relief aus Holz, das einen schlafenden Knaben darstellte, Museum Danzig. Eine Variante aus Alabaster befindet sich im Kunstgewerbe Museum, Köln.
  • Beischlagrelief, das Venus und Amor zeigte, Museum Danzig.
  • Relief aus Buchsbaum, das Herkules und Omphale zeigte, Museum Danzig. Zwei andere Reliefs befinden sich noch Kaiser-Friedrich-Museum Berlin und das South-Kensington-Museum, London.
  • Statuette aus Marmor, die eine unbekleidete, sitzende Frau zeigt, Museum Danzig.
  • zwei Statuetten aus Buchsbaum, Museum Danzig.
  • Engel, die sich küssen, Museum Danzig.
  • Relief aus Buchsbaum, das Venus auf Wolken zeigt. Es befand sich im Kaiser-Friedrich-Museum Berlin.
  • Relief aus Alabaster, das ein ruhendes Mädchen zeigt, Germanisches Museum Nürnberg.
  • Sandsteinstatuen im Garten des Altenheims in Oliwa.

Literatur

  • Adolf Boetticher (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmäler der Provinz Ostpreußen. Im Auftrag des Ostpreußischen Provinzial-Landtages. Heft VII. Die Bau- und Kunstdenkmäler in Königsberg. Bernhardt Teichert, Königsberg 1897, OCLC 312871065.
  • Thieme, Becker: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. zusammen mit Vollmer: Allgemeines Lexikon der bildenden Künstler des XX. Jahrhunderts. Leipzig 2008, ISBN 978-3-86502-177-9.
  • Hans Friedrich Secker: Der Danziger Bildhauer Johann Heinrich Meissner. In: Zeitschrift für bildende Kunst 55.1919/29, 5/6, [12] S. : Ill. ; 4.. OCLC 886746768.
  • Irmgard Koska: Johann Heinrich Meißner : ein Danziger Bildhauer des 18. Jahrhunderts. In: Danziger III. Kunstgeschichtliche Forschungen (Band 3). Kafemann, Danzig 1936, OCLC 162796153.
  • Hans Friedrich Secker: Zwei Danziger Bildhauer J.H. Meissner und R. Freitag. E.A. Seemann, Leipzig 1921, OCLC 80820975 (Kunstforschende Gesellschaft (Danzig, Germany)).

Weblink

 Commons: Johann Heinrich Meissner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Einzelnachweise

  1. Lemma nach Thieme/Becker, S. 346.
  2. 2,0 2,1 2,2 Thieme/Becker, S. 346.
  3. vgl. Boetticher, S. 209-210.
  4. Boetticher, S. 210-211.


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