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Johann Christian Reinhart

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Johann Christian Reinhart (geb. 24. Januar 1761 in Hof; gest. 9. Juni 1847 in Rom, ± Cimitero acattolico) war ein deutscher Landschaftsmaler, Zeichner und Radierer des Klassizismus und der Romantik. Den überwiegenden Teil seines Lebens verbrachte er in Rom.

Leben

Deutschland

Datei:J C Reinhart Schiller auf einem Esel 1787.jpg
Schiller, auf einem Esel reitend (1785/87)

Johann Christian Reinhart wurde 1761 in Hof als zweiter von drei Söhnen geboren. Der gleichnamige älteste Sohn starb vor Reinharts Geburt als Kleinkind,[1]:19 der jüngste Bruder Amandus (* 1762) im Jahr 1834. Zu den Vorfahren zählten väterlicherseits Handwerker und auf der Seite der Mutter Beamte und Juristen. Reinharts Vater, ein evangelischer Archidiakon und Vesperprediger, starb bereits 1764. Reinhart besuchte das Hofer Gymnasium, heute Jean-Paul-Gymnasium, an dem dieser seit 1748 Konrektor gewesen war. Schon in seiner dortigen Abschiedsrede (De utilitate artis pingendi in rebus sacris rite institutae – Über den Nutzen der in geistlichen Sachen wohl eingerichteten Malkunst) setzte er sich mit der bildenden Kunst auseinander.[1]:24 Ab 1778 begann er, dem Vorbild seines Vaters folgend, ein Theologiestudium in Leipzig, widmete sich aber zunehmend dem Studium der Zeichenkunst an der damaligen Zeichnungs-, Mahlerey- und Architecturakademie. Deren erster Direktor, Adam Friedrich Oeser, hatte bereits Goethe unterrichtet.[2] Reinhart gab selbst Zeichen- und Malunterricht und schuf erste Illustrationen zu Gedichten und Romanen.

1783 zog er der dortigen Galerie Alter Meister wegen nach Dresden, wo er enger auf die Landschaftskunst bezogenen Privatunterricht bei Johann Christian Klengel nahm und den Schweizer Maler Konrad Gessner kennenlernte. Erste Radierungen entstanden und Reinhart nahm an der Dresdner Akademieausstellung teil. Nach dem Tod seiner Mutter 1784 unternahm er Wanderungen durch Sachsen, Thüringen, das Vogtland und Böhmen; mit der Dichterin Elisa von der Recke reiste er von Karlsbad nach Gotha und weiter durch Sachsen.

1785, zurück in Leipzig, traf er Friedrich Schiller, mit dem er bis zu dessen Tod befreundet blieb und dem er um 1800 eine Radierung widmete.[3] Schiller riet ihm zu einem Studienaufenthalt in Italien. 1785 wurde Reinhart in die Freimaurerloge Minerva zu den drei Palmen aufgenommen.[4] Von 1786 bis 1789 hielt er sich am Hof Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen auf, der ihm bereits vorher angeboten hatte, ihn in seine Dienste zu nehmen. Reinhart begleitete den Herzog unter anderem 1787 auf einer Reise nach Bad Ems und an den Rhein, die beide auch zum Zeichnen in der Natur nutzten.[5]:16f. In dieser Zeit, ab 1788, entstand das Thüringer Skizzenbuch.[6]:353f.

Rom

Datei:J C Reinhart Italian Landscape 1804.jpg
Italienische Landschaft mit Schloss auf einem Bergrücken (1804)

Im Oktober 1789 begab sich Reinhart über Hof, Erlangen, Augsburg, Innsbruck und Bozen auf die Reise nach Rom, wo er zu Weihnachten ankam und sein weiteres Leben verbrachte. Die Übernahme der Reisekosten und eine bis 1791 ausgezahlte Pension verdankte er Markgraf Alexander von Brandenburg-Ansbach.

1798 überstand Reinhart eine Erkrankung an Malaria. 1801 oder 1802 schloss er die Zivilehe mit der Italienerin Anna Caffò, die ihm während einer weiteren schweren Erkrankung beigestanden hatte. Das Paar hatte drei Kinder, von denen die Tochter Elisa (* 1806) bereits als Kind verstarb.

Eine Bekanntschaft mit dem als eigensinnig und exzentrisch bekannten Lord Bristol endete im Streit und führte 1802 zur Entstehung der Karikatur von Lord Bristol, Bischof von Derry. Reinharts eigene Persönlichkeit wurde von Zeitgenossen als „stark profiliert“, „selbstbewusst“, aber auch als „unerbittlich und unversöhnlich“ beschrieben.[6]:21,25 f. Ludwig Richter erlebte ihn als „große, etwas hagere, aber kräftige Gestalt“.[5]:92 Zusammen mit Friedrich Carl Ludwig Sickler gab Reinhart 1810 und 1811 den Almanach aus Rom für Künstler und Freunde der Bildenden Kunst heraus.[7] 1810 wurde er zum Mitglied der Preußischen Akademie der Künste ernannt und 1813 in die Accademia di San Luca aufgenommen. Im Jahr 1830 folgte die Ernennung zum Mitglied der Königlichen Akademie der Künste in München und 1839 zum kgl. baierischen Hofmaler. Bereits 1825 hatte er nach dem Tod des Hofmalers Friedrich Müller, genannt Maler Müller, dessen Pension übertragen bekommen. In den Jahren 1830/31 wurde Reinhart durch eine Augenentzündung, die eine einseitige Sehschwäche zurückließ, fast ein Jahr von der Arbeit abgehalten, 1837 erkrankte er an der Cholera.

Reinhart wird als eine, wenn nicht die zentrale Figur in der damaligen deutschen Künstlerkolonie Roms angesehen.[6]:26,45 1833 beteiligte er sich mit Franz Ludwig Catel, Joseph Anton Koch und anderen an der Streitschrift Drei Schreiben aus Rom gegen Kunstschreiberei in Deutschland.[8] Mit der neu aufkommenden öffentlichen Kunstkritik konnte er sich nicht arrangieren; über Kunst könne nur der Künstler selber urteilen.[1]:93ff. Die deutschstämmigen Künstler Roms trafen sich im Caffè Greco und der Villa Malta. Von deren Turmzimmer aus malte Reinhart im Auftrag König Ludwigs I. in den Jahren 1829 bis 1835 die Temperabilder Vier Ansichten von der Villa Malta auf Rom.

1846 entstand Johann Christian Reinharts letztes Gemälde (Die Erfindung des korinthischen Kapitells durch Kallimachos). Er starb im Jahr darauf 86-jährig in Rom. Seine Frau überlebte ihn um vier Jahre, seine Kinder Erminio (* 1811) und Teresa (* 1804) starben 1853 und 1875. Reinhart ist auf dem Cimitero acattolico begraben.[9] Dieser römische Friedhof war für Ausländer nicht katholischen Glaubens bestimmt. Der Leipziger Theologe Ludwig Theodor Elze, zu diesem Zeitpunkt noch Predigerkandidat, vertrat bei der Beerdigung den für Rom angestellten protestantischen Prediger.[10] Das Grabmal wurde 1852 im Auftrag des Vereins der deutschen Künstler in Rom von dem Bildhauer Heinrich Mathia ausgeführt.[6]:13,52 f. Es handelt sich um eine klassizistische Stele mit einem Relief des Künstlers, der Inschrift KOENIGL. BAIERISCHER HOFMALER und seinen Lebensdaten.[1]:15f. Der Nachlass Johann Christian Reinharts gelangte über Heinrich Wilhelm Stieglitz[11] zu seinen Biographen Andreas Andresen und Otto Baisch. Er ist heute im Wesentlichen verschollen.

Werk

Die Bedeutung Johann Christian Reinharts liegt vor allem in der Landschaftsmalerei. Reinhart gab die wirklichkeitsgetreue Darstellungsweise der Vedutenmalerei auf[1]:13 und ist dem Klassizismus[1]:7 im Übergang zur Romantik zuzuordnen.[12] Hubertus Gaßner bezeichnet ihn diesbezüglich als „Künstler der Schwelle“.[13] Christliche oder biblische Thematiken stellte Reinhart nur selten dar, Tierstudien und Jagdmotive aufgrund seiner eigenen Jagdleidenschaft hingegen häufiger. Zeitgenössische Berichte über seinen „deftigen, mitunter derben Humor“[5]:347 finden ihre Entsprechung in den von ihm erhaltenen Karikaturen, in denen er beispielsweise den Kunstkritiker Ludwig Schorn, oder, in weniger aggressiver Weise, seinen Lehrer Adam Friedrich Oeser darstellte. Bis 2012 wurde Reinharts Werk nicht in größerem Umfang in Farbe publiziert, was erklären könnte, dass er weniger als Maler, sondern eher als Grafiker bekannt wurde.[14]

„Zunächst von den empfindsamen Tendenzen seines Leipziger Lehrers Adam Friedrich Oeser geprägt, sodann partiell der Bewegung des Sturm und Drang verpflichtet, avancierte Reinhart auf römischem Boden zu einem Hauptvertreter der klassizistischen Landschaftskunst. Gemeinsam mit Joseph Anton Koch setzte er sich zum Ziel, den Typus der heroischen Ideallandschaft, der im Laufe des 18. Jahrhunderts etwas ins Hintertreffen geraten war, […] zu erneuern und für die Kunst des 19. Jahrhunderts zu etablieren.“

Markus Bertsch[5]:63

Malerei

Die Kunsthistorikerin Inge Feuchtmayr erstellte ein Werkverzeichnis Johann Christian Reinharts, das sie 1975 veröffentlichte. Sie teilte seine Gemälde in drei Gruppen ein: 39 seien heute noch nachweisbar, weitere 140 müssten als nicht aufgefunden gelten. Ihre Existenz lasse sich nicht mehr nachweisen oder sie seien verschollen. Sieben Gemälde seien ihm fälschlicherweise zugeschrieben worden.[6]:327 Herbert W. Rott präzisiert dies in dem 2012 erschienenen Katalog zur Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle dahingehend, dass rund 40 Gemälde für Reinhart nachweisbar und gesichert sowie 80 zwar durch Quellen oder Fotografien belegt, heute aber verloren seien. Bei weiteren 60 Werken müsse angezweifelt werden, dass sie je existiert hätten. Zusammenfassend geht er davon aus, dass Reinhart, nehme man die kleineren Arbeiten und Studien aus, in fünfzig Jahren etwa 100 bis 120 Gemälde geschaffen habe. Sein Œuvre sei damit in seinem Umfang dem anderer zeitgenössischer Landschaftsmaler in Rom vergleichbar. Genannt werden Joseph Anton Koch, Johann Martin von Rohden und der mit Reinhart befreundete niederländische Maler Hendrik Voogd.[5]:48 Es handelte sich überwiegend um Auftragswerke, etwa für Ludwig I. von Bayern, Karl IV. von Spanien oder Kunstmäzene und Sammler wie Johann Gottlob von Quandt. Auch andere Künstler, so der Bildhauer Bertel Thorvaldsen und der bayerische Hofarchitekt Leo von Klenze, kauften Gemälde Reinharts an.

Datei:J C Reinhart Ideallandschaft 1811.jpg
Ideallandschaft mit zwei Hirten an einer Quelle (1811)
In Reinharts erster Lebenshälfte entstanden nur wenige dieser Gemälde, die ersten in den Jahren 1784 und 1785. Zusammen mit Konrad Gessner widmete er sich damals dem Studium der Natur und in Dresden dem der niederländischen Landschaftsmaler (Jacob van Ruysdael, Meindert Hobbema und andere). In Rom behauptete sich Reinhart zuerst, auch in wirtschaftlicher Hinsicht, eher als Radierer, denn als Maler. Mit steigender Bekanntheit seiner Ideal- und Sturmlandschaften wurde er zu Beginn des neuen Jahrhunderts als der führende Landschaftsmaler Italiens angesehen; ein Rang, in dem er Jakob Philipp Hackert ablöste. In seiner Malerei blieb er den um 1800 gefundenen Konzepten sein Leben lang treu. Sie bewegt sich zwischen den Polen realitätsnaher Vedutenmalerei, wie der nur widerwillig angenommenen Auftragsarbeit der vier Ansichten von der Villa Malta einerseits und heroisch-idealen Landschaften andererseits. Mit letzteren entwickelte er einen eigenen, neuen Bildtypus. Beeinflusst wurde Reinhart dabei von den Werken der Maler Claude Lorrain und Nicolas Poussin, die er in römischen Sammlungen finden konnte oder, wie bei Gaspard Dughet, selbst besaß. Auch der befreundete Nicolas-Didier Boguet und François-Marius Granet, der in Reinharts unmittelbarer Nachbarschaft wohnte, übten Einfluss auf ihn aus. In seinen Bildern folgte Reinhart den Vorstellungen des Kunsttheoretikers Carl Ludwig Fernow, der ihm einen Aufsatz über die Landschaftsmalerei widmete: idealisierte, südliche Landschaften mit Staffagen aus der Antike. Reinhart malte sowohl in Öl, als auch in Tempera; eine Technik, die er sich ab 1825 aneignete. Er verwendete die in ihrer Wirkung der Freskomalerei ähnlichen Temperafarben unter anderem bei acht großformatigen Landschaftsgemälden, die in die Wände eines Palazzo eingelassen werden sollten. Dieser von Francesco Saverio Massimo in Auftrag gegebene Zyklus ist seit seiner Auslagerung von der Alten Nationalgalerie in den Berliner Flakturm Zoo während des Zweiten Weltkrieges verschollen.[5]:61 Die Ansichten von der Villa Malta, Reinharts zweiter großer Temperazyklus in Form eines Stadtpanoramas, blieben jedoch erhalten und sind heute im Besitz der Neuen Pinakothek:

„Reinharts großformatige Ansichten sind ein monumentales Zeugnis für diese vergangene Epoche romantischer Rombegeisterung.“

Herbert W. Rott[5]:341

Grafik

Datei:J C Reinhart Bingen 1787.jpg
Ansicht von Bingen mit der Drususbrücke (1787)

Feuchtmayr katalogisierte 426 Zeichnungen in öffentlichen Sammlungen und Privatbesitz; schwerer identifizierbar sind ihr zufolge jene, deren Existenz im Kunsthandel oder anhand von Quellen dokumentiert ist. Bezüglich der Druckgrafik griff sie auf Andreas Andresen zurück,[15] der 170 Radierungen und fünf ab 1818 entstandene Lithografien auflistete. Rechnet man die in Skizzen- und Klebebänden mit nur einer Katalognummer enthaltenen, sowie die seitdem Reinhart neu zugeordneten Blätter hinzu, so sind von ihm mindestens 600 Zeichnungen erhalten; angefertigt haben dürfte er deutlich mehr.[5]:27 Neun Aquarellskizzen etwa, die Ansichten des Mittelrheintals zeigen, konnten erst im Jahr 2002 als Werke Reinharts identifiziert werden. Sie entstanden 1787 auf seiner Reise mit Herzog Georg I. von Sachsen-Meiningen. Die aquarellierten Graphit- und Federzeichnungen werden inzwischen als ein Höhepunkt von Reinharts Schaffen bezeichnet. Schauplätze der Geschichte, wie das schon in römischer Zeit besiedelte Bingen oder die um 1210 erbaute Burg Ehrenfels, geben der realen Landschaft den „idealen“ Anspruch. Die Bewertung, dass Reinhart seine wichtigsten Werke erst in Rom angefertigt habe, musste insofern zurückgenommen werden.[5]:17f.

Der Verkauf seiner Zeichnungen und Radierungen war mindestens bis zum Erhalt einer Pension 1825 ein wesentlicher Bestandteil von Reinharts Lebensunterhalt. Der Künstler, der zeit seines Lebens auch immer wieder Geldsorgen hatte, verkaufte an Italienreisende, an Sammler und Kunsthändler wie Johann Friedrich Frauenholz oder Carl Gustav Boerner und produzierte seine Zeichnungen gezielt für den damaligen Kunstmarkt.[5]:32 Er zeichnete mit Feder, Graphitstift, Pinsel und Kreide und kombinierte die Techniken gerne. Kohle, Rötel und Silberstift waren hingegen Techniken, die er nur selten verwendete.[5]:28

Lyrik

Über sein zeichnerisches und malerisches Werk hinaus hinterließ Reinhart eine Reihe von Gedichten und Epigrammen, die einen Einblick in seine Gedankenwelt erlauben. Auch im Alter erhielt er sich seine Sympathie für die Ideen der Freimaurerei und die damit verbundene Kritik an der römisch-katholischen Kirche:[1]:107ff.


Die Wegsäule
Still steh ich, o Wandrer, doch zeig ich den Weg Dir, ich gleiche
Deinem Priester, auch er geht nicht den Weg, den er zeigt [1]:105


Gottes Ebenbild (1846)
Dein Stolz, o Mensch, erkühnte sich zu sagen:
Nach seinem eignen Bilde schuf mich Gott.
Sei ehrlich, Mensch, antworte meinen Fragen:
Schufst du nach Deinem Bild nicht Deinen Gott? [1]:106

Nachwirkung

An Reinharts letztem Wohnhaus in Rom, heute Nr. 29 in der Via Quattro Fontane, erinnert seit 1963 eine Gedenktafel an ihn.[16] In seiner Geburtsstadt Hof ist das Johann-Christian-Reinhart-Gymnasium nach ihm benannt. Als Auszeichnung für kulturelle Verdienste verleiht die Stadt Hof jährlich die Johann-Christian-Reinhart-Plakette.

Posthume Ausstellungen

Werke Johann Christian Reinharts wurden in Deutschland, Österreich und Rom seit 1858 auf zahlreichen Sammelausstellungen zu übergreifenden Themen der klassizistischen, romantischen, der Landschaftsmalerei und der Zeichenkunst gezeigt. Einzelausstellungen fanden 1927 in der Hamburger Kunsthalle,[5]:26 1930 und 1961 in Hof, sowie 1963 im römischen Palazzo Braschi statt.[6]:425 Drei Radierungen und eine Zeichnung Reinharts gelangten bereits 1869 als Geschenk Ditlev Gothard Monrads in das Colonial Museum in Wellington und weiter in das heutige National Museum of New Zealand.[17] Im Laufe des 20. Jahrhunderts erwarben Museen in Berlin, Dresden, Frankfurt am Main und Hamburg Werke Reinharts; seit 1990 auch Sammlungen in London und den Vereinigten Staaten, so etwa das Metropolitan Museum of Art.[5]:26

  • Johann Christian Reinhart aus Hof. Ausstellung aus Anlass des 250. Geburtstags von Reinhart, veranstaltet vom Kulturkreis Hof. Museum Bayerisches Vogtland, 24. Januar 2011 bis 20. März 2011.[18]
  • Blicke auf Rom. Dem Deutsch-Römer Johann Christian Reinhart zum 250. Geburtstag. Kurator Dieter Richter. Rom, Casa di Goethe, 2. Februar 2011 bis 15. Mai 2011.[19]
  • Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hamburger Kunsthalle, 26. Oktober 2012 bis 27. Januar 2013, Neue Pinakothek, 21. Februar 2013 bis 26. Mai 2013[20]

Galerie

Literatur

Im Artikel verwendet

  • Inge Feuchtmayr: Johann Christian Reinhart 1761 – 1847: Monographie und Werkverzeichnis. Prestel, München 1975, ISBN 3-7913-0067-9.
  • Dieter Richter: Von Hof nach Rom. Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien. Eine Biographie. Transit, Berlin 2010, ISBN 978-3-88747-245-0.
  • Markus Bertsch u.a.; Herbert W. Rott, Andreas Stolzenburg (Hrsg.): Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Katalogbuch zur Ausstellung in Hamburg, Hamburger Kunsthalle, 2012/2013 und in München, Neue Pinakothek, 2013. Hirmer, München 2012, ISBN 978-3-7774-8021-3.

Weitere Literatur

  • Otto Baisch: Johann Christian Reinhart und seine Kreise. Ein Lebens- und Culturbild nach Originalquellen dargestellt. Seemann, Leipzig 1882.
  • F. Carlo Schmid: Naturansichten und Ideallandschaften. Die Landschaftsgraphik von Johann Christian Reinhart und seinem Umkreis. Diss. 1995. Gebr. Mann, Berlin 1998, ISBN 3-7861-1982-1.

Weblinks

 Commons: Johann Christian Reinhart – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 1,6 1,7 1,8 Dieter Richter: Von Hof nach Rom. Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien. Eine Biographie. Transit, Berlin 2010, ISBN 978-3-88747-245-0
  2. Website der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig: Geschichte. Abgerufen am 1. November 2012.
  3. Bildindex der Kunst und Architektur: Die Große, heroische, Schiller dezidierte Landschaft. Abgerufen am 1. November 2012
  4. Dieter Richter: Von Hof nach Rom. Johann Christian Reinhart, ein deutscher Maler in Italien. Eine Biographie. Transit, Berlin 2010, S. 123 bzw. Website der Minerva zu den drei Palmen: Persönlichkeiten der Minerva. Abgerufen am 2. November 2012.
  5. 5,00 5,01 5,02 5,03 5,04 5,05 5,06 5,07 5,08 5,09 5,10 5,11 5,12 Markus Bertsch u.a., Herbert W. Rott, Andreas Stolzenburg (Hrsg.): Johann Christian Reinhart. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Hirmer, München 2012, ISBN 978-3-7774-8021-3
  6. 6,0 6,1 6,2 6,3 6,4 6,5 Inge Feuchtmayr: Johann Christian Reinhart 1761 - 1847: Monographie und Werkverzeichnis. Prestel, München 1975, ISBN 3-7913-0067-9
  7. Almanach aus Rom: Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  8. Des Weiteren: Franz Riepenhausen, Johannes Riepenhausen, Franz von Rohden, Bertel Thorvaldsen und Philipp Veit; vgl. Eintrag und Digitalisat bei der Universitäts- und Landesbibliothek Münster. Abgerufen am 7. November 2012.
  9. Karte des Friedhofs von 2008, Grab Nr. 16. Abgerufen am 1. November 2012.
  10. Musealverein für Krain: Mitteilungen des Musealvereins für Krain. Band 1, Ausgabe 2, S. 89. Laibach 1908. Digitalisat. Abgerufen am 27. November 2012
  11. Magazin für die Literatur des Auslandes, Berlin, 2. Mai 1848: Deutsche Stimmen über Pius IX. Heinrich Stieglitz und der Maler Reinhart. Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche
  12. Neue Pinakothek: Überblick zum Künstler. Abgerufen am 7. November 2012.
  13. Ein deutscher Landschaftsmaler in Rom. Britta Probol zur Ausstellung in Hamburg 2012. In: Norddeutscher Rundfunk. Abgerufen am 1. Dezember 2012.
  14. Aussage von Andreas Stolzenburg bei Matthias Gretzschel: Von der idealen zur realen Landschaft. In: Hamburger Abendblatt. 26. Oktober 2012, abgerufen am 1. Dezember 2012.
  15. Andreas Andresen: Die deutschen Maler-Radirer des neunzehnten Jahrhunderts, 1. Bd., 2. Hälfte, Leipzig 1866, S. 177 ff.
  16. Abbildung der Gedenktafel bei www.chieracostui.com. Abgerufen am 27. November 2012.
  17. Website des Te Papa Tongarewa: Werke von J. C. Reinhart. Abgerufen am 7. November 2012.
  18. Frankenpost am 20. Januar 2011: Großes Fest mit Buch und Bildern. Abgerufen am 3. November 2012.
  19. Casa di Goethe: Ausstellungsarchiv. Abgerufen am 2. November 2012.
  20. Belinda Grace Gardner: Stimmungsbilder der Romantik. Die Kunsthalle würdigt Landschaftsmaler Johann Christian Reinhart mit einer Retrospektive. In: Welt am Sonntag. 28. Oktober 2012, abgerufen am 31. Oktober 2012.


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