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Chachmei Lublin Jeschiwa

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Datei:Meir Shapiro.jpg
Jehuda Mair Schapira

Die Chachmei Lublin Jeschiwa wurde von Jehuda Mair Schapira gegründet und befindet sich an der Lubartowska-Straße Nr. 85 (ursprüngl. Nr. 57) in Lublin, Polen. Das 1930 erbaute Gebäude wurde von den Nationalsozialisten demoliert, später wieder restauriert und steht heute unter Denkmalschutz. In der Synagoge befindet sich das erste Museum zum Chassidismus in Europa.

Geschichte

Lublin hat eine lange jüdische Tradition, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Das im Jahr 1336 von König Kasimir erteilte „Judenprivileg“ förderte die Ansiedlung von Juden, auch von Gelehrten. Mit der Jeschiwa Chachmei gründete Meir Shapiro 1930 die weltweit größte Talmudschule. Der Einweihungsfeier wohnten mehr als 20.000 Personen bei.

1939 waren etwa 40% der Einwohner Lublins jüdischen Glaubens, insgesamt rund 40.000 Personen. Die meisten starben während des Holocausts in Majdanek; das jüdische Viertel wurde zerstört. Das Jeschiwagebäude blieb allerdings erhalten. Es wurde bis 2003 von der medizinischen Akademie Lublins genutzt und wurde dann der Warschauer jüdischen Gemeinde zurückerstattet, um unter anderem wieder als Synagoge genutzt zu werden. Jeschiwa, Synagoge, Bibliothek und Museum wurden restauriert bzw. eingerichtet. Als am 11. Februar 2007 die Torarolle in die Synagoge gebracht wurde, waren diese Arbeiten allerdings noch nicht abgeschlossen. Zu der Zeremonie waren auch Absolventen der Jeschiwa eingeladen, die ihre Ausbildung vor dem Zweiten Weltkrieg beendet hatten.[1][2][3]

Weblinks

 Commons: Jeszywas Chachmej Lublin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Mike Urbaniak: Famous Lublin Yeshiva reopens after half a century. European Jewish Press. 31. Januar 2007. Abgerufen am 29. April 2013.
  2. Interview des Rabbi Meir Shapiro Interwiev mit der Jewish Chronicle in London (29. August 1924 issue)
  3. Fundamentally Freund: Preserving Poland's Jewish heritage, By MICHAEL FREUND [1]

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