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Jeff Carson

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Jeff Carson (* 16. Dezember 1963 in Tulsa, Oklahoma; † 26. März 2022 in Franklin, Tennessee[1]) war ein US-amerikanischer Country-Sänger.

Anfänge

Jeff Carson brachte sich mit zwölf Jahren selbst das Akkordeon- und Gitarrespielen bei. Nachdem er bei einem Talentwettbewerb seiner Schule den zweiten Platz belegt hatte, wollte er Musiker werden. Seinen ursprünglichen Berufswunsch, Polizeibeamter, gab er auf (er blieb der Polizei aber immer verbunden). Der Einstieg in die professionelle Szene gelang nach Schulabschluss bei einem weiteren Talentwettbewerb. Obwohl er wieder nicht gewonnen hatte, verschaffte ihm sein Auftritt einen Platz in der Hausband eines Clubs in Rogers (Arkansas). Dort spielte er vier Jahre lang als Bassist. Anschließend zog er nach Branson, Missouri, wo er sich verschiedenen Bands anschloss und anfing, Songs zu schreiben. Er heiratete und zog 1989 nach Nashville.

Karriere

Ein Bekannter seiner Frau vermittelte ihm einen Platz als Bassist in der Band Texana, die beim Opryland Hotel unter Vertrag stand. Nach einem Jahr erhielt er im gleichen Hotel eine Anstellung als Solist. Zusätzlich zu seinen Auftritten versuchte er sich als Songschreiber. Er erhielt einen Vertrag bei einem lokalen Musikverlag, wo er hauptsächlich Demos bespielte. Mehrere Jahre lang war er einer der gefragtesten Demo-Sänger Nashvilles.

1994 unterschrieb Jeff Carson einen Schallplattenvertrag beim unabhängigen Curb-Label. Die seinem 1995 erschienenen Debütalbum entnommene Single Not On Your Love erreichte Platz eins der Country-Charts, der nächste Song, The Car, Platz drei. Das Video dazu wurde von der Academy of Country Music zum „Video of the Year“ gewählt. Diese Anfangserfolge ließen sich aber nicht wiederholen. In den nächsten Jahren kam er über hintere Chartpositionen nur selten hinaus. Verantwortlich hierfür war die geringe Präsenz seiner Lieder im Country-Radio. Nach einer längeren erfolglosen Zeit hatte er 2001 genügend selbstverfasste Songs zusammen, um seinen Plattenhersteller zur Produktion eines neuen Albums zu veranlassen. Mit Real Life konnte er an die alten Erfolge anknüpfen.

Auch außerhalb der Musikszene war Jeff Carson aktiv. 2001 wurde er Sprecher der National Association of Slain Officers, einer gemeinnützigen Organisation, die die Angehörigen im Dienste ermordeter Polizeibeamter betreut.

Jeff Carson starb im März 2022 im Alter von 58 Jahren an einem Herzinfarkt.

Diskografie

Alben

Jahr Titel Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US US-C
1995 Jeff Carson 152
(7 Wo.)
22
(35 Wo.)
1997 Butterfly Kisses 39
(8 Wo.)
2001 Real Life 38
(17 Wo.)

Kompilationen

  • 2013: Best of Jeff Carson – I Can Only Imagine

Singles

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[2] Anmerkungen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten US US-C
1995 Yeah Buddy
Jeff Carson
69
(4 Wo.)
Not on Your Love
Jeff Carson
97
(2 Wo.)
1
(20 Wo.)
The Car
Jeff Carson
3
(20 Wo.)
1996 Holdin’ Onto Somethin’
Jeff Carson
6
(20 Wo.)
That Last Mile
Jeff Carson
62
(6 Wo.)
1997 Do It Again
Butterfly Kisses
55
(10 Wo.)
Butterfly Kisses
Butterfly Kisses
66
(7 Wo.)
Here’s the Deal
Butterfly Kisses
64
(4 Wo.)
1998 Cheatin’ on Her Heart
Butterfly Kisses
52
(10 Wo.)
Shine On
Real Life
49
(13 Wo.)
2001 Real Life (I Never Was the Same Again)
Real Life
14
(28 Wo.)
2002 Until We Fall Back in Love Again
Real Life
46
(10 Wo.)
2003 I Can Only Imagine
God Bless the USA 2003
50
(10 Wo.)
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zu Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
1995 Santa Got Lost in Texas 70
(1 Wo.)

Weitere Singles

  • 2000: Scars and All
  • 2005: God Save the World (mit Lisa Brokop)
  • 2006: When You Said You Loved Me
  • 2012: I Fly Proud
  • 2012: You Still Move Me

Literatur

  • Erlewine, Michael u. a. (Hrsg.): All Music Guide to Country Music. The experts guide to the best recordings in country music. San Francisco, Cal.: Miller Freeman Books, 1997, S. 73

Weblinks

Quellen

Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jeff Carson aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.