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Jean Laffitte (Schriftsteller)

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Jean Laffitte (geb. 24. März 1910 in Agnac; gest. 16. Oktober 2002 ebenda) war ein französischer sozialistischer Schriftsteller und Politiker.

Leben

Nach dem Besuch der Volksschule erlernte er das Bäckerhandwerk und schloss sich frühzeitig der Arbeiterbewegung an. 1933 trat er in die Kommunistische Partei Frankreichs ein. Bis September 1939 war er Politischer Sekretär des Vorsitzenden Jacques Duclos. Als Soldat geriet er 1940 in deutsche Kriegsgefangenschaft, aus der er entfliehen konnte. Laffitte beteiligte sich in der Résistance im Kampf gegen die deutschen Besatzer. Er war beteiligt an der Gründung einer Nationalen Front in der Pariser Region. Am 14. Mai 1942 wurde er in Saint-Mandé verhaftet und in das Konzentrationslager Mauthausen überführt. 1943 wurde er in das KZ Ebensee verlegt, aus dem er im Mai 1945 befreit wurde. Mit seinem Buch „Die Lebenden“ (deutsch 1950) berichtete er aus eigenem Erleben über den Widerstand französischer Kommunisten im KZ.

Von 1949 bis 1956 war er als Generalsekretär des Weltfriedensrates unter der Präsidentschaft von Frédéric Joliot-Curie.

Werke

  • Žijí, kdo bojují, Praha : Svoboda, 1949
  • Rose France, Berlin : VVN-Verl., 1952
  • Wir werden wieder Schlüsselblumen pflücken, Berlin : Dietz, 1951
  • Commandant Marceau, Berlin : Verl. Volk u. Welt, 1957
  • Rose France, Berlin : Verl. Volk u. Welt, 1956
  • Die Lebenden, Berlin : Dietz, 1950, 1. - 20. Tsd.
  • Anschlag auf Sainte-Assise, in: Kleine Jugendreihe / Jg. 11, 1960. / H. 3. 1960

Literatur

  • Lexikon der Weltliteratur. Fremdsprache Schriftsteller und anonyme Werke von den Anfängen bis zur Gegenwart, hg. Von Gerhard Steiner, Volksverlag Weimar 1963, S. 373


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