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Jean-Claude Wolf

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Jean-Claude Wolf (* 14. Dezember 1953) ist Professor für Ethik und politische Philosophie. Er lehrt seit 1993 an der Universität Freiburg (Schweiz).

Wolf studierte in Zürich, Bern und Heidelberg Philosophie, Germanistik und Literaturkritik. Promotion und Habilitation absolvierte er an der Universität Bern.

Wolfs Arbeitsgebiete sind u. a. Angewandte Ethik, Rechtsphilosophie, Utilitarismus und Liberalismus. Er gilt als international renommierter Theoretiker der Tierrechtsbewegung. Sein 1992 erschienenes Buch Tierethik (neu aufgelegt 2005) gehört inzwischen zu den Standardwerken in der Diskussion um die ethischen Ansätze im Verhältnis Mensch-Tier.

In den letzten Jahren befasste sich Wolf in mehreren Büchern und Artikeln mit Fragen des Bösen und des Egoismus. Als Schlüsselwerk dazu diente ihm das Buch Der Einzige und sein Eigentum von Max Stirner, dessen Doktrin des Egoismus sonst meist als Apologie des destruktiven Bösen angesehen wird. Wolf kommt zu einer entgegengesetzten Beurteilung. Er sieht bei Stirner einen „konstruktiven Egoismus“, der als „Korrektiv gegen das Böse“ gerichtet ist:

„Ich möchte diesen Egoismus rehabilitieren, der gleichsam den harten Kern der Selbstachtung bildet.“

Jean-Claude Wolf: Das Böse. [1]

Schriften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Jean-Claude Wolf: Das Böse. De Gruyter, Berlin / Boston 2011, S. 165, ISBN 978-3-11-025085-5.


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