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Jan Frans van Douven

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Selbstbildnis

Jan Frans van Douven, auch Johan Francois Douven (* 2. März 1656 in Roermond; † 1727 in Düsseldorf), war ein niederländischer Porträtmaler.

Leben

Douven gehörte im „Goldenen Zeitalter der Niederlande“ zur Schule von Leyden.[1] Er war beim Tode seines Vaters zwölf Jahre alt und ging bei verschiedenen Malern in die Lehre. 1682 kam er nach Düsseldorf, wo er seit 1691 als „Cabinetsmaler“[2] die ranghöchste Stellung am Hof innehatte. Douven, der den Bau der Gemäldegalerie Düsseldorf initiierte, wurde von Kurfürst Jan Wellem zum Ritter geschlagen und als „Kunstagent zur Vermehrung der Kunstschätze auf Reisen geschickt“,[3] wo er unter anderem in Italien Kunstschätze erwarb. Zu den Taufpaten seiner zehn Kinder zählte neben dem Kurfürstenpaar auch der Bildhauer Gabriel de Grupello.[4] Zu Douvens Hauptwerken gehört das Doppelbildnis des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz und seiner Gemahlin Anna Maria Luisa de’ Medici (1708).

Literatur

  • Ekkehard Mai: Porträtkunst und höfisches Porträt. In: K.H. Heppe, W. Koenig et al.:Anna Maria Luisa Medici: Kurfürstin von der Pfalz, Düsseldorf (Stadtmuseum Düsseldorf) 1988, S. 57–69
  • Elisabeth Eichner: Das Kurpfälzische Porträt im 18. Jahrhundert, 1981
  • Thieme-Becker, Band X (1914), S. 520
  • Johan Francois Douven. In: Arnold Houbraken: De groote schouburgh der Nederlantsche konstschilders en schilderessen. Amsterdam 1718/1719, S. 348 ff.

Weblinks

 Commons: Jan Frans van Douven – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Museum kunst palast, Düsseldorf: Peter Paul Rubens, Johann Wilhelm von der Pfalz and Anna Maria Luisa de’ Medici (englisch)
  2. Münchner Jahrbuch der bildenden Kunst. 49, Prestel Verlag, München 1998, ISSN 0077-1899, S. 99, 122, OCLC 1716068 (Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
  3. http://www.duesseldorf.de/thema2/spezial/janwellem/kuenste/bildende_kunst/2_hofkuenstler.shtml
  4. Gustav Prümm: Ein Gewinn fürs ganze Leben: Die Düsseldorfer Gemäldegalerie des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz. Lightning Source Incorporated, 2009, ISBN 978-3-8370-9115-1, S. 101 (Eingeschränkte Vorschau in der Google Buchsuche).
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