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Jakob Lestschinsky

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Jakob Lestschinsky (auch Jacob Lestschinsky; geb. 26. August 1876 in Horodyschtsche, Ukraine; gest. 22. März 1966 in New York) war ein zumeist in Jiddisch, aber auch in Deutsch schreibender Statistiker und jüdischer Gelehrter, der sich besonders mit der wirtschaftlichen Lage der Juden Europas befasste.

Er lebte und wirkte von 1921 bis 1933 in Berlin, ab 1938 in den USA, ab 1959 in Israel. In Berlin wurde er 1933 kurzzeitig von der Gestapo verhaftet.

Schriften

  • Jüdische Bevölkerungsbewegung, 1926
  • Umsiedlung und Umschichtung des jüdischen Volkes im letzten Jahrhundert, 1929
  • Das wirtschaftliche Schicksal des deutschen Judentums, 1932
  • Dos sovietishe Yudentum, 1941
  • Balance Sheet of Extermination, 1946 (berechnet die jüdischen NS-Opfer auf 5 978 000)

Literatur

  • Joseph Walk (Hrsg.), Kurzbiographien zur Geschichte der Juden 1918–1945. hrsg. vom Leo Baeck Institute, Jerusalem. München : Saur, 1988 ISBN 3-598-10477-4

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