Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Jael Dajan

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jael Dajan (2006)

Jael Dajan (hebräisch: יעל דיין) (* 2. Dezember 1939 in Nahalal) ist eine israelische Schriftstellerin und Politikerin.

Werdegang

Jael Dajan ist die Enkelin des Politikers und Knesset-Abgeordneten Schmuel Dajan und Tochter des Generals Mosche Dajan, der als einer der Gründerväter des Staates Israel gilt. Nach dem Grundwehrdienst war sie als Leutnant zum Büro des Pressesprechers der israelischen Armee abgestellt. Sie studierte danach internationale Beziehungen an der Hebräischen Universität in Jerusalem und Biologie an der Open University. Nach Abschluss ihrer Studien machte sie sich als Buchautorin und Kolumnistin einen Namen.

In den Jahren 1992, 1996 und 1999 wurde Jael Dajan in die Knesset gewählt. Als Parlamentarierin war sie eine Verfechterin der Rechte von Frauen und Homosexuellen, insbesondere setzte sie sich für die Gesetzgebung gegen sexuelle Belästigung ein.

Jael Dajan war und ist eine scharfe Kritikerin der Besetzung palästinensischer Gebiete. Sie gehörte zur Führung der Friedensorganisation Schalom Achschaw (Frieden jetzt).

Seit 2004 ist sie als stellvertretende Bürgermeisterin von Tel Aviv für soziale Dienste verantwortlich.

Dajan ist geschieden und hat zwei Kinder.

Veröffentlichungen

Bücher in deutscher Sprache

  • Ich schlafe mit meinem Gewehr, München, Kindler, 1959
  • Beneidet die Furchtsamen, München, Kindler, 1962
  • Mein Kriegstagebuch, Frankfurt am Main, G. B. Fischer, 1967
  • Der Tod hat zwei Söhne, Wien, Molden, 1968
  • Spuren im Staub, München, Non-Stop-Bücherei, 1968


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jael Dajan aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.