Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzyklopädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

(Spendenkonto siehe Impressum). Vielen Dank für Ihr Engagement!

Jad Mordechai

Aus Jewiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
Jad Mordechai
Basisdaten
hebräisch: יד מרדכי
Staat: Israel Israel
Bezirk: Süd
Gegründet: 1943
Koordinaten: 31° 35′ N, 34° 34′ O31.58888888888934.55944444444443Koordinaten: 31° 35′ 20″ N, 34° 33′ 34″ O
Höhe: 43 m
 
Einwohner: 688 (2007)
 
Gemeindeart: Kibbuz
Website:
Jad Mordechai (Israel)
Jad Mordechai
Jad Mordechai

Jad Mordechai (hebr. ‏יד מרדכי‎ - „Denkmal Mordechais“) ist ein Kibbuz im südlichen Israel, nahe Aschkelon und der Grenze zum Gazastreifen.

Geschichte

Der Kibbuz wurde 1943 gegründet; benannt wurde er nach dem Anführer des Aufstands im Warschauer Ghetto Mordechaj Anielewicz. Ein Museum beschäftigt sich mit dem Ghettoaufstand.

Eine wichtige Rolle spielte Jad Mordechai im israelischen Unabhängigkeitskrieg (auch „Palästinakrieg“) im Jahr 1948. Den Bewohnern des Ortes gelang es im Mai 1948, ein vorrückendes feindliches ägyptisches Bataillon mit der 15-fachen Kopfstärke fünf Tage lang aufzuhalten und sich schließlich zurückzuziehen. Währenddessen hatten die israelischen Truppen Zeit, sich wieder zu sammeln. Eine Installation erinnert an diesen Kampf.

Leben im Kibbuz

Datei:Kibbuz Jad Mordechai.jpg
Volunteers in Jad Mordechai

Das Kibbuz Jad Mordechai wird gemeinsam bewirtschaftet. Das Kibbuz trägt sich selbst aus seinen landwirtschaftlichen Gewinnen. Partner ist die Landwirtschaftliche Genossenschaft Carmel. Es werden vor allem Orangen, Avocados und Grapefruits angebaut. Die Erwachsenen wohnen in kleinen Häusern, die Kinder wohnen Tag und Nacht im Kinderhaus. Die Familien sehen sich nur stundenweise. Gegessen wird gemeinsam im Speisesaal. Jeder Erwachsene bekommt für seine Arbeit nur ein Taschengeld. Am Rande des Kibbuz liegt das Volunteerscamp, mit Freiwilligen aus aller Welt.

Literatur

  • Larkin, Margaret & Yad Mordechai Museum: Die sechs Tage von Yad Mordechai Aus dem Amerikanischen von G. Geisler The Six Days of Yad Mordechai Peli Printing Works 1970 oder Verlag Givatayim (Israel) o. J.

Weblinks

 Commons: Yad Mordechai – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jad Mordechai aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.