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Jacob Toury

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Jacob Toury (geb. 5. Januar 1915 in Beuthen; gest. 2004 in Tel Aviv[1]) war ein deutsch-israelischer Historiker und Pädagoge.

Leben

Er wurde geboren als Franz Königsberger in der schlesischen Stadt Beuthen. 1935 wanderte er mit den Zionistischen Werkleuten nach Palästina aus und studierte an der Hebräischen Universität Jerusalem Geschichte, Philologie und Pädagogik. Nach seiner Promotion und Lehrtätigkeit unter anderem am Technion in Haifa schloss er sich früh der 1956 gegründeten Universität Tel Aviv an und war beim Aufbau des Instituts für deutsche Geschichte beteiligt. Jacob Toury war ein bedeutender Sozialhistoriker im Bereich der deutsch-jüdischen Geschichte.

Sein Sohn Gideon Toury (1942–2016) war Professor für Literaturtheorie, Komparatistik und Übersetzungstheorie an der Universität Tel Aviv.

Werke (Auswahl)

  • Soziale und politische Geschichte der Juden in Deutschland 1847–1871. Zwischen Revolution, Reaktion und Emanzipation. Droste-Verlag, Düsseldorf 1977, ISBN 3-7700-0472-8
  • Die Jüdische Presse im Österreichischen Kaiserreich. Ein Beitrag zur Problematik der Akkulturation 1802–1918. Schriften des Leo Baeck Institutes. Bd. 41. Tübingen 1983
  • Jüdische Textilunternehmer in Baden-Württemberg 1683–1938. Mohr, Tübingen 1984
  • Sozialgeschichte der Juden in Deutschland. Bleicher, Gerlingen 1991
  • Deutschlands Stiefkinder. Ausgewählte Aufsätze zur deutschen und deutsch-jüdischen Geschichte. Wallstein, Göttingen 2001, ISBN 978-3-89244-544-9

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Lebensdaten bei www.geni.com


Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Jacob Toury aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.