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Jacob Rosenheim

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Jacob Rosenheim

Jacob Rosenheim (auch Jakob Rosenheim; geb. 5. November 1870 in Frankfurt am Main; gest. 3. November 1965 in Jerusalem[1] ; Jahrzeit: 8. Cheschwan) war ein deutscher Verleger, Führungspersönlichkeit der selbständigen jüdischen Orthodoxie und Präsident der Agudas Jisroel, die er begründet hatte und die zur Weltorganisation des gesetzestreuen Judentums wurde.

Von 1906 bis 1935 war er Herausgeber des Israelit und Vorsitzender der Israelitischen Religionsgesellschaft in Frankfurt am Main und wanderte dann nach England aus. Von 1941 bis 1950 lebte er im Exil in den USA und ging dann nach Israel.

Werke (Auswahl)

  • Was will Agudas Jisroel? Frankfurt am Main 1912
  • Was will, was ist Agudas Jisroel? Halberstadt 1919
  • Beiträge zur Orientierung im jüdischen Geistesleben der Gegenwart, Zürich 1920
  • Abrahamitisches oder mosaisches Judentum? 1924
  • Oholei Jakov: Ausgewählte Aufsätze und Ansprachen, 2 Bände, Frankfurt a. M. 1930
  • Agudistische Schriften, Frankfurt am Main 1931
  • Samson Raphael Hirsch's Cultural Ideal and our Times, London 1951
  • Erinnerungen. 1870-1920, herausgegeben von Heinrich Eisemann und Herbert N. Kruskal, Frankfurt am Main 1970

Literatur

  • H. Schwab, Jacob Rosenheim, 1925
  • Festschrift für Jacob Rosenheim anlässlich der Vollendung seines 60. Lebensjahres dargebracht von seinen Freunden, J. Kauffmann, Frankfurt am Main 1931

Einzelnachweise

  1. John F. Oppenheimer (Red.): Lexikon des Judentums. Bertelsmann, Gütersloh 1971, ISBN 3-570-05964-2, Sp. 674

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