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Jüdisches Museum der Schweiz

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Eingang JMS
Raumansicht „Kult“
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Das Jüdische Museum der Schweiz in Basel wurde 1966 als erstes jüdisches Museum im deutschsprachigen Raum nach dem Zweiten Weltkrieg eröffnet. Die Initiative ging aus vom Beerdigungsverein Espérance. Gründungsdirektorin war Katia Guth-Dreyfus, die das Museum über vier Jahrzehnte leitete.

Schwerpunkte

Die ersten Gegenstände sind dem Museum von der Judaica-Sammlung des Schweizerischen Museums für Volkskunde (jetzt Museum der Kulturen Basel) überreicht worden. In den folgenden Jahren wurde die Sammlung durch Objekte aus Basel und der Region Oberrhein, aus den beiden Surbtaler Judendörfern Endingen und Lengnau sowie aus der übrigen Schweiz und Europa erweitert.

Inhaltliche Schwerpunkte sind Zeremonialobjekte aus Silber, reich bestickte Textilien aus dem 17. bis 20. Jahrhundert und Dokumente zur Kulturgeschichte der Juden in der Schweiz. Als historisch einzigartig gelten die monumentalen mittelalterlichen Grabsteine und die Basler hebräischen Drucke. Dokumente zu den Basler Zionistenkongressen und Originalbriefe von Theodor Herzl, dem Autor von „Der Judenstaat“, zeigen Basel als Stadt, die Weltpolitik gemacht hat. Die Dauerausstellung des Museums wird durch Sonderschauen ergänzt. Anlässlich des fünfzigsten Jubiläums 2016 erfolgt die Präsentation „mit neuen Schwerpunkten und in neuem Design“.[1]

Siehe auch

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mitarbeiter: Jubiläum! Das Jüdische Museum der Schweiz wird 50. In: juedisches-museum.ch. Verein für das Jüdische Museum der Schweiz, abgerufen am 5. Dezember 2016.
47.5565047.583305
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