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Jäger-Bericht

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Als Jäger–Bericht wird eine auf den 1. Dezember 1941 datierte und als Geheime Reichssache gestempelte ausführliche Gesamtaufstellung der Exekutionen bezeichnet, die zwischen dem 4. Juli und dem 25. November 1941 in Litauen und Vilnius vom Einsatzkommando 3 und ihren einheimischen Helfern durchgeführt worden waren. Der SS-Standartenführer und Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD von Kaunas, Karl Jäger, listet darin mehr als 130.000 meist jüdische Opfer auf, überwiegend Frauen und Kinder. Jäger stellt heraus, „das Ziel, das Judenproblem für Litauen zu lösen“, sei vom EK. 3 erreicht worden.

Erste Seite des Jäger-Berichts (Kopie: Beweisstück aus dem Globke-Prozess)

Überblick

Hauptartikel: Holocaust in Litauen

Unmittelbar nach dem deutschen Angriff auf die Sowjetunion zu Beginn des Deutsch-Sowjetischen Kriegs marschierte die Wehrmacht im Juni 1941 in Litauen ein. Ihr folgten Einheiten der Einsatzgruppe A unter Walter Stahlecker, darunter das Einsatzkommando 3 unter dem SS-Standartenführer Karl Jäger. In nordwestlichen Teilen Litauens ermordete das Einsatzkommando 2 schätzungsweise 30.000 Juden.[1] Im flächenmäßig größeren Teil des Landes ließ Jäger innerhalb von nur fünf Monaten rund 130.000 Juden exekutieren und meldete, in Litauen sei das „Judenproblem“ damit bis auf einen Restbestand von 34.500 Arbeitsjuden einschließlich ihrer Familien gelöst.

Manche Historiker deuten diese Massenerschießungen als „Ouvertüre“ des Genozids vor seiner Technisierung durch die Gaskammern und Hochleistungskrematorien der stationären Todesfabriken.[2] Kein anderer Bericht eines Einsatzkommandos zeichnet den geographischen Verlauf und die stärker werdende Einbeziehung von Frauen und Kindern in das Mordgeschehen so präzise nach.[3] Daher wird der Jäger-Bericht in der Holocaustforschung als „Schlüsseldokument“ angesehen.[4] Zwei Kurzmeldungen Jägers, die aufgefunden wurden, beschränken sich auf die Aufzählung von Summen.

Jäger wollte nach eigener Aussage mit seinen „Erfolgszahlen“ glänzen und seine Karriere fördern. Die Initiative von Tätern in den einzelnen Regionen war „unabdingbarer Bestandteil einer zentral gesteuerten Politik“, zugleich aber sicherte erst der „Wettbewerb der verschiedenen Funktionsträger“ die Führungsrolle des Zentrums.[5]

Quellenüberlieferung und Publikationsgeschichte

Die „Gesamtaufstellung der im Bereich des EK. 3 bis zum 1. Dez. 1941 durchgeführten Exekutionen“ ist als vierte von fünf Ausfertigungen mit 9 Blatt vollständig und von Jäger eigenhändig unterschrieben überliefert worden. Sie war 1944 bei der Rückeroberung Litauens in die Hände der Roten Armee gekommen, blieb aber im Westen unbekannt. Erst im Jahre 1963 wurde der Jäger-Bericht vom Sowjetischen Außenministerium der Zentralen Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg zur Verfügung gestellt.[6] Dort wurde die Quelle untersucht und von Experten inhaltlich für authentisch befunden. Dieses Dokument wird in der Außenstelle des Bundesarchivs in Ludwigsburg aufbewahrt.[7] Das Original befindet sich im Sonderarchiv Moskau.[8]

Adalbert Rückerl publizierte den vollständigen Inhalt 1971 als Faksimile und machte ihn damit einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.[9] Eine transkribierte vollständige Druckfassung veröffentlichte Ernst Klee 1988.[10] Zusammen mit einem Kurzbericht, den Jäger auf Anforderung Stahleckers am 9. Februar 1942 eigenhändig schrieb, wurde der Jäger-Bericht vom 1. Dezember 1941 als Faksimile nochmals 2003 abgedruckt bei Vincas Bartusevičius.[11] Außerdem wurde das vollständige Dokument – gemeinsam mit einem Kurzbericht Jägers vom 10. September 1941 – im Jahre 2006 publiziert.[12]

Der Jäger-Bericht diente in zahlreichen deutschen, kanadischen und US-amerikanischen Gerichtsverfahren als Beweismaterial,[13] unter anderem 1963 in einem DDR-Schauprozess gegen Hans Globke und im Jahre 2000 im Prozess gegen den Holocaustleugner David Irving. Irving wies zwar auf fehlende SS-Runen hin, wie es bei derartigen Schriftstücken nur selten vorkomme, akzeptierte jedoch unter Vorbehalt, dass es sich um ein authentisches Dokument handelt.[14] Der Jäger-Bericht bietet kaum Angriffspunkte, da viele Aktionen anderweitig belegbar sind: So etwa durch Transportlisten und Zuglaufpläne für die am 25. und 29. November 1941 ermordeten 4934 deutschen Juden.[15]

Inhaltsübersicht

Auf den ersten sechs Blättern listet der Jäger-Bericht alle von ihm veranlassten Erschießungen im Zeitraum vom 4. Juli bis zum 25. November 1941 auf. Der Bericht nennt 71 litauische Städte und Dörfer, in denen – zum Teil mehrfach – Exekutionen durchgeführt wurden. In Kaunas gab es 13 Mordaktionen, in Wilna sogar 15. Die Liste führt buchhalterisch genau Datum und Ort sowie die Anzahl der Exekutierten an, manchmal ergänzt mit Hinweisen zur Staatsangehörigkeit oder auf kommunistische Betätigung, manchmal begründet als Repressalie oder Strafaktion, wegen Brandstiftung oder Agententätigkeit. In den weitaus meisten Fällen werden Zahlenangaben allein mit dem Zusatz „Juden“, „Jüdinnen“ sowie „Judenkinder“ erläutert.

Dieckmann stellt für die Provinzen drei „Stufen der Eskalation des Mordens“ heraus. Vom 8. Juli 1941 bis zum 26./27. Juli, dem Eintreffen der Zivilverwaltung, wurden in der Provinz Litauens 450 Juden und Kommunisten ermordet. Ab dem 28. Juli erhöhte sich die Opferzahl der jüdischen Männer und zunehmend auch der Jüdinnen. Bis zum 14. August wurden 6911 Juden und Kommunisten erschossen. Ab dem 15. August bis Berichtsende wurden 54.981 Juden exekutiert; dabei wurden ganze Gemeinden systematisch ausgelöscht.[16] Damit war die „entscheidende Schwelle zu Völkermord“ überschritten.[17] Die Auflistung lässt auch regionale Schwerpunkte der Mordaktionen erkennen. Bis zum 26. August 1941 war die Ermordung fast ausschließlich auf das Gebietskommissariat Schaulen beschränkt. Vom 26. August bis zum 4. September 1941 kam das Gebietskommissariat Kaunas–Land hinzu; ab 9. September setzten umfangreiche Massenmorde im Gebietskommissariat Vilnius–Land ein.

In den litauischen Städten waren die Deutschen bestrebt, so viele Juden wie möglich zu ermorden, ohne jedoch die Produktion kriegswichtiger Güter zu beeinträchtigen. Die arbeitsfähige jüdische Bevölkerung sollte in Ghettos zusammengefasst werden und mit einem Minimum an Nahrungsmitteln auskommen; jüdisches Eigentum wurde konfisziert. In diesem „Spannungsfeld von Vernichtung, Arbeit, Hunger und Raub“ ermordeten die Deutschen und ihre litauischen Helfer bis November 1941 rund 53.000 von 100.000 städtischen Juden.[18] Karl Jäger sei „absolut nicht zu erweichen“ gewesen, „die Juden am Leben zu lassen“; erst Anordnungen aus dem Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete sorgten dafür, dass einige Ghettos vorerst bestehen blieben.[19]

Im zweiten Teil, Blatt sieben bis neun des Berichts, rühmt sich Jäger, das „Judenproblem“ für Litauen gelöst zu haben. Von der Zivilverwaltung und der Wehrmacht sei ihm jedoch verboten worden, die Arbeitsjuden samt Familie „ebenfalls umzulegen“, so dass noch einen Restbestand von 34.500 Juden gäbe. Sein Ziel habe er nur erreichen können, indem er das mit Kraftfahrzeugen ausgestattete „Rollkommando“ unter Joachim Hamann schuf. Für die Massenmorde in den Provinzen sei die Zusammenarbeit mit zuständigen zivilen Stellen und mit so genannten „litauischen Partisanen“ unabdingbar gewesen. – „Partisan“ war die Selbstbezeichnung litauischer radikaler Antisemiten, die wegen ihrer Armbinden auch „Weißbänder“ hießen und als „TDA-Bataillon“ in einer Stärke von 1755 Mann mit der deutschen Sicherheitspolizei kollaborierten.[20]

Jäger schildert im Bericht ausführlich, wie die Mordaktionen vorbereitet und durchgeführt wurden; die Massenmorde seien „in erster Linie eine Organisationsfrage“ gewesen. Die „Judenaktionen“ seien damit abgeschlossen; die noch verbleibenden Jüdinnen seien tunlichst zu sterilisieren.

Breiten Raum gibt Jäger der Schilderung, wie er litauische Gefängnisinsassen amnestiert oder nach einigen Peitschenhieben freigibt und damit angeblich unbändige Freude, Dankbarkeit und Begeisterung bei der Bevölkerung auslöst.

Inhalt zweier Kurzberichte

Aufgefunden wurden zwei Kurzberichte Jägers, die sein Vorgesetzter, nunmehr auch Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des Sicherheitsdienstes in Riga, Walter Stahlecker angefordert hatte. Eine Aufstellung der im Bereich des EK. 3 durchgeführten Exekutionen, datiert auf „Kauen, 10. September 1941“, beziffert die Zahl der Opfer auf 76.355; dabei handelte es sich überwiegend um Juden.[21] Eine aktualisierte Zahlenangabe vergleichbarer Größenordnung findet sich in einer Aufstellung der Einsatzgruppe A, dem „Gesamtbericht bis zum 15. Oktober 1941“.[22]

Am 6. Februar 1942 forderte Stahlecker die Einsatzkommandos 1 A in Reval, EK 1 B in Minsk und das EK 3 in Kaunas auf, umgehend die Anzahl der von ihnen Exekutierten zu melden. Abgefragt wurden mit vorgegebenen Fragen nur Gesamtzahlen und Summen für bestimmte Opfergruppen. In einer handschriftlichen Meldung gab Jäger für den Stichtag 1. Februar 1942 an: Juden 136.421, Kommunisten 1064; Partisanen 56, Geisteskranke 653, Polen 44, russische Kriegsgefangene 28, Zigeuner 5, Gesamtzahl 138.272, davon Frauen 55.556 und Kinder 34.464.[23]

Zur Bedeutung der Quelle

Aus dem Bericht Stahleckers zum 31. Januar 1942

Stahlecker hat die Zahlenangaben der ihm unterstellten Einsatzkommandos weitergemeldet. Das Protokoll der Wannseekonferenz, die am 20. Januar 1942 stattfand, enthält auf Blatt 6 eine Zusammenstellung Adolf Eichmanns über die Anzahl der Juden in den europäischen Ländern. Dort wird Estland bereits als „judenfrei“ bezeichnet und die Anzahl der noch in Litauen lebenden Juden mit nur noch 34.000 angegeben. Reinhard Heydrich und Eichmann waren über die blutigen Vorgänge zeitnah informiert. Eine Karte im „Zweiten Bericht des Führers der Einsatzgruppe A über die Aktionen der Einsatzgruppe A für die Zeit vom 16. Oktober 1941 bis 31. Januar 1942“ zeigt eine Zusammenschau der Massenmorde im Baltikum, die die Einsatzgruppen und ihre einheimischen Helfern verübten.

Die Angaben des Jäger-Berichts unter Datum vom 25. und 29. November 1941, dass 4934 deutsche „Umsiedler“ von fünf Deportationszügen aus Berlin, München, Frankfurt am Main, Wien und Breslau exekutiert wurden, finden sich in keinem anderen überlieferten Bericht der Sicherheitspolizei, und die Quellen liefern keinerlei Hinweis auf eine Reaktion der mit der Deportation von Juden aus Deutschland befassten Stellen. Diese Opfer waren die ersten deutschen Juden, die sofort am Ankunftsort ermordet wurden.[24] Zuvor waren mit 36 Transporten rund 26.000 deutsche Juden ins Ghetto Łódź oder Ghetto Minsk verschleppt, nach den Exekutionen in Kaunas weitere 9000 in Ghettos und Lager bei Riga geschafft worden.

Historiker bezweifeln, dass Heinrich Himmler von den im Jäger-Bericht genannten Erschießungen der deutschen und österreichischen Juden Kenntnis hatte oder gar sein Befehl dazu ergangen war. Sie verweisen auf einen anderen Deportationszug aus Berlin, der umgeleitet wurde und am 30. November 1941 überraschend vor Riga eintraf, bevor das Ghetto durch die Ermordung einheimischer Juden „freigemacht“ werden konnte. Alle dieser 1053 Deportierten wurden erschossen.[25] Weder in Lettland noch in Litauen waren Aufnahmelager für die aus dem Reich deportierten deutschen Juden vorbereitet. Offensichtlich löste der Höhere SS- und Polizeiführer Friedrich Jeckeln dieses selbstverursachte Problem einvernehmlich mit Hinrich Lohse, indem man die „Umsiedler“ in den laufenden Massenmord einbezog.[26] Lohse hatte in Kenntnis der Deportationspläne bereits Anfang Oktober die Liquidierung arbeitsuntauglicher deutscher Juden erwogen und damit „eine barbarische Einstellung“ gezeigt.[27] Da ihm von Viktor Brack aus der Kanzlei des Führers die Brack'schen Hilfsmittel zur Vergasung unnützer Juden zugesagt worden waren, nahm er an, dass keine Einwände gegen die Ermordung reichsdeutscher Juden bestünden.[28]

Tatsächlich jedoch hatte Himmler in einem Telefonat mit Reinhard Heydrich am Mittag des 30. November 1941 für den in Riga eintreffenden Zug laut Dienstkalender angeordnet: „Judentransport aus Berlin – keine Liquidierung“. Friedrich Jeckeln hatte diese Juden jedoch bereits erschießen lassen. Himmler verwarnte Jeckeln in einem Funkspruch: „Die in das Gebiet Ostland ausgesiedelten Juden sind nur nach den von mir bezw. vom Reichssicherheitshauptamt in meinem Auftrag gegebenen Richtlinien zu behandeln. Eigenmächtigkeiten und Zuwiederhandlungen würde ich bestrafen.“[29] Dieckmann nimmt an, dass aufgrund dieser Intervention die im Jäger-Bericht dargestellte Massenexekution reichsdeutscher Juden in weiteren Berichten verschwiegen wurde.

Mehrere Äußerungen Adolf Hitlers, die nach der Kriegserklärung an die Vereinigten Staaten im Dezember 1941 bezeugt sind, enthielten die kaum verhüllte Botschaft, nunmehr alle europäischen Juden in die Vernichtungskampagne einzubeziehen.[30] Ab Mai 1942 endeten manche Deportationszüge aus dem Reich in Minsk, Maly Trostinez oder Auschwitz; dabei wurden zur Zwangsarbeit untaugliche Juden selektiert und getötet.

Literatur

  • Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden, Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-596-19064-5 (mit Faksimile des Jäger–Berichts)

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Michael MacQueen: Massenvernichtung im Kontext: Täter und Voraussetzungen des Holocaust in Litauen. In: Wolfgang Benz, Marion Neiss: Judenmord in Litauen. Studien und Dokumente, Berlin 1999, ISBN 3-932482-23-9, S. 15.
  2. Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden, Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-596-19064-5, S. 11.
  3. Wolfgang Scheffler: Die Einsatzgruppe A 1941/42. In: Andrej Angrick: Die Einsatzgruppen in der besetzten Sowjetunion 1941/42. Die Tätigkeits– und Lageberichte des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD. Berlin 1997, ISBN 3-89468-200-0, S. 50 mit Anm. 39.
  4. Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden, Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-596-19064-5, S. 20.
  5. Peter Longerich: Zur Situation der Holocaust-Forschung in Deutschland. In: Michael Brenner, Maximilian Strnad (Hrsg.): Der Holocaust in der deutschsprachigen Geschichtswissenschaft. Bilanz und Perspektiven. Göttingen 2012, ISBN 978-3-8353-1149-7, S. 17.
  6. Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden, Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-596-19064-5, S. 28 mit Anm. 27 auf S. 206.
  7. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 804 (Gesamtaufstellung EK 3, 10. 9.; 1. 12. 1941 BArch, R 70 Sowjetunion/15 Bl. 77–89)
  8. Wolfgang Scheffler: Die Einsatzgruppe A 1941/42. In: Andrej Angrick: Die Einsatzgruppen in der besetzten Sowjetunion 1941/42. Die Tätigkeits- und Lageberichte des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD Berlin 1997, ISBN 3-89468-200-0, S. 48 mit Anm. 29 (Sign 500-1-25; Bl. 109–117) / Roland Headland: „Messages of Murder - A Study of the Reports of the Einsatzgruppen of the Security Police and the Security Service, 1941–1953“. Rutherford, New York/London 1992, S. 155 verortet das Original irrtümlich im Central Lithuanian Archives in Vilnius.
  9. Adalbert Rückerl (Hrsg.): NS-Prozesse nach 25 Jahren Strafverfolgung - Möglichkeiten, Grenzen, Ergebnisse. Karlsruhe 1971, ISBN 3-7880-2011-3.
  10. Ernst Klee; Willi Dreßen; Volker Rieß: 'Schöne Zeiten' – Judenmord aus der Sicht der Täter und Gaffer. Frankfurt am Main 1988, ISBN 3-10-039304-X, S. 52–62.
  11. Vincas Bartusevičius, Joachim Tauber, Wolfram Wette: Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1941. Böhlau Verlag Köln und Weimar 2003, ISBN 3-412-13902-5, S. 303–311.
  12. Christoph Dieckmann, Saulius Sužiedelis: The Persecution and Mass Murder of Lithuanian Jews. Vilnius 2006 (nicht eingesehen)
  13. Yale F. Edeiken: Historical Note on the Jaeger Report (Zugriff am 8. Januar 2014)
  14. Holocaust Denial on Trial, Trial Transcripts, Day 4: Electronic Edition hier p. 58, Zeile 24 (Zugriff am 9. Januar 2014)
  15. Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941–1945: Eine kommentierte Chronologie. Marix, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-059-5, S. 98–109.
  16. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 804.
  17. Bert Hoppe, Hiltrud Glass (Bearb.): Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945 (Quellensammlung) Band 7: Sowjetunion mit annektierten Gebieten I – Besetzte sowjetische Gebiete unter deutscher Militärverwaltung, Baltikum und Transnistrien. München 2011, ISBN 978-3-486-58911-5, S. 29.
  18. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 929.
  19. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941–1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 930.
  20. Wolfram Wette: Karl Jäger. Mörder der litauischen Juden, Frankfurt/Main 2011, ISBN 978-3-596-19064-5, S. 105.
  21. Wolfgang Scheffler: Die Einsatzgruppe A 1941/42. In: Andrej Angrick: Die Einsatzgruppen in der besetzten Sowjetunion 1941/42. Die Tätigkeits– und Lageberichte des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD Berlin 1997, ISBN 3-89468-200-0, S. 35 und 48.
  22. IMT: Der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher..., fotomech. Nachdruck München 1989, Band 37, ISBN 3-7735-2525-3, Dokument 180-L, S. 702. / für Litauen, Gebiet Kauen, Gebiet Schaulen und Gebiet Wilna = 81.171
  23. Vincas Bartusevičius, Joachim Tauber, Wolfram Wette: Holocaust in Litauen. Krieg, Judenmorde und Kollaboration im Jahre 1941. Köln und Weimar 2003, ISBN 3-412-13902-5, Anhang: Teil V Dokumente: Dokument 3: Handschriftliche Meldung des Befehlshabers der Sicherheitspolizei und des SD Kauen, SS-Standartenführer Karl Jäger, an die Einsatzgruppe A in Riga über die Anzahl der bis zum 1. Februar 1942 vom Einsatzkommando durchgeführten Exekutionen (Faksimile und Transkription) - Bundesarchiv Außenstelle Ludwigsburg, Bestand R 70 SI/15
  24. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 961.
  25. Alfred Gottwaldt, Diana Schulle: Die „Judendeportationen“ aus dem Deutschen Reich 1941–1945: Eine kommentierte Chronologie. Marix, Wiesbaden 2005, ISBN 3-86539-059-5, S. 121.
  26. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S.-966.
  27. Andrej Angrick, Peter Klein: Die ‚Endlösung‘ in Riga: Ausbeutung und Vernichtung 1941-1944. Darmstadt 2006, ISBN 978-3-534-19149-9, S. 201.
  28. Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 966.
  29. Zitiert nach Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 962.
  30. Saul Friedländer: Das Dritte Reich und die Juden. Durchgeseh. Sonderausgabe in einem Band, München 2007, ISBN 978-3-406-56681-3, S. 661-664 / Christoph Dieckmann: Deutsche Besatzungspolitik in Litauen 1941-1944. Göttingen 2011, ISBN 978-3-8353-0929-6, Bd. 2, S. 967.


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