Jewiki unterstützen. Jewiki, die größte Online-Enzy­klo­pädie zum Judentum.

Helfen Sie Jewiki mit einer kleinen oder auch größeren Spende. Einmalig oder regelmäßig, damit die Zukunft von Jewiki gesichert bleibt ...

Vielen Dank für Ihr Engagement! (→ Spendenkonten)

How to read Jewiki in your desired language · Comment lire Jewiki dans votre langue préférée · Cómo leer Jewiki en su idioma preferido · בשפה הרצויה Jewiki כיצד לקרוא · Как читать Jewiki на предпочитаемом вами языке · كيف تقرأ Jewiki باللغة التي تريدها · Como ler o Jewiki na sua língua preferida

Israelitischer Friedhof Klagenfurt am Wörthersee

Aus Jewiki
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Grabstein Bert Friedländer

Der Israelitische Friedhof von Klagenfurt am Wörthersee liegt im 11. Bezirk St. Ruprecht und grenzt mit zwei Mauern an den christlichen Friedhof St. Ruprecht.

Der im Jahre 1888 gegründete Bestattungsverein Chewra Kadischa erwarb 1895 ein Grundstück vor dem christlichen Friedhof St. Ruprecht, wo bereits Juden beerdigt waren. Im Ersten Weltkrieg wurden auch jüdische Soldaten, welche in Lazaretten verstarben, hier begraben. Im Zweiten Weltkrieg erlitt der Friedhof Schäden durch Bomben im Luftkrieg, welche von der Stadt Klagenfurt mit Beschluss im Jahre 1964 behoben wurden. Bei einer weiteren Generalsanierung 2012 wurde das schmiedeeiserne Tor vom Kunstschmied Markus Pirker neu geschaffen. Die Generalsanierung wurde mit Marko M. Feingold, Präsident der Salzburger Kultusgemeinde, und Rajmund Pajer, Überlebender im KZ Mauthausen und KZ-Nebenlager Klagenfurt-Lendorf, am 8. Mai 2012 feierlich abgeschlossen.

Da es in Klagenfurt keine Jüdische Gemeinde mehr gibt, werden Bestattungen über die Israelitische Kultusgemeinde Graz durchgeführt.

Literatur

  • Nadja Danglmaier: Die jüdische Gemeinde in Klagenfurt. Von gesellschaftlicher Assimilation zur Zerstörung. Projektarbeit, Pädagogischen Akademie Linz, 2006.[1]

Weblinks

Einzelnachweise

46.6126114.311594
Dieser Artikel basiert ursprünglich auf dem Artikel Israelitischer Friedhof Klagenfurt am Wörthersee aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Doppellizenz GNU-Lizenz für freie Dokumentation und Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported. In der Wikipedia ist eine Liste der ursprünglichen Wikipedia-Autoren verfügbar.