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Israelitische Cultusgemeinde Zürich

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Die Räumlichkeiten der ICZ in Zürich-Enge
Die Synagoge der ICZ an der Löwenstrasse, 1884 eröffnet

Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) ist eine jüdische Gemeinde in Form einer Einheitsgemeinde in Zürich und mit knapp 2'500 Mitgliedern (Mai 2010) die grösste jüdische Gemeinde der Schweiz. Sie verfügt über eine Synagoge (Quartier City), ein Gemeindezentrum (Quartier Enge) und einen Friedhof (Quartier Friesenberg).

Die Gemeinde wurde 1862 von 12 Männern gegründet, nachdem die rechtlichen Beschränkungen für Juden im Kanton Zürich aufgehoben worden waren.[1] Zuvor durften Juden nur in den Surbtaler Gemeinden Endingen AG und Lengnau AG wohnen. Auch in der Bundesverfassung von 1848 war die Niederlassungsfreiheit nur christlichen Schweizern zugestanden worden; erst 1866 wurde dies revidiert.

Im "Gesetz über die anerkannten jüdischen Gemeinden",[2] das vom Zürcher Stimmvolk im Frühjahr 2005 basierend auf der neuen Verfassung des Kantons Zürich[3] angenommen wurde, wurde der ICZ sowie der Jüdische Liberale Gemeinde (JLG) ein öffentlich-rechtlicher Status zuerkannt, womit diese den Landeskirchen gleichgestellt wurden.

Von den rund 2500 Mitgliedern besuchen rund 70 Prozent die Gemeinde selten.[4]

Die Rabbiner der ICZ

Literatur

Weblinks

 Commons: Israelitische Cultusgemeinde Zürich – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Israelitische Cultusgemeinde Zürich (ICZ) und ihre Synagoge in der Löwenstraße. Bei Alemannia Judaica, abgerufen am 29. März 2012.
  2. http://www.zh.ch/internet/de/rechtliche_grundlagen/gesetze/erlass.html?Open&Ordnr=184.1 (abgerufen am: 27. April 2012).
  3. http://www.zh.ch/internet/de/rechtliche_grundlagen/gesetze/erlass.html?Open&Ordnr=101 (abgerufen am: 27. April 2012)
  4. Andreas Schürer: Der 'Trolleybus-Rabbiner' hat Gegenverkehr. In: Neue Zürcher Zeitung. Nr. 97, 26. April 2012, ISSN 0376-6829. Zürich, S. 17.


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